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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2005 - Jul. - Sept. 2005 - PM 67/05: Schulreifes Kind

PM 67/05: Schulreifes Kind

30.09.05: Oettinger soll „Schulreifes Kind“ aufgeben

GEW: Mehr Geld für die Erprobung des Orientierungsplans

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW schlägt Ministerpräsident Günther Oettinger vor, das Konzept „Schulreifes Kind“ aufzugeben und stattdessen mehr Geld für eine gründliche Erprobung des Orientierungsplans und die Qualifizierung von Erzieher/innen auszugeben. Heute findet ein Gespräch des Ministerpräsidenten mit den Spitzen der Kommunalverbände statt, in dem der Orientierungsplan, das Konzept „Schulreifes Kind“ und die Ganztagsschulen Themen sein werden.

„Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen mit einem eigenständigen Bildungsauftrag, die nicht auf ihre Zubringerfunktion für die Grundschulen reduziert werden dürfen. Sinnvolles Lernen funktioniert nicht, wenn Grundschullehrkräfte in wenigen Wochenstunden unter 6-Jährigen Wissen vermitteln sollen. Es wäre viel sinnvoller, wenn die Bedingungen in den Kindergärten verbessert würden und die Kleinsten im Land in kleineren Gruppen durch gut qualifizierte Erzieher/innen gezielt gefördert werden könnten“, sagte am Freitag (30.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Gute Ganztagsschulen brauchen zusätzliche Pädagog/innen
Die GEW unterstützt bei der Diskussion um die Finanzierung der Ganztagsschulen den Städtetag. „Ganztagsschule ist mehr als vormittags Unterricht wie gehabt, anschließend Suppenküche und am Nachmittag ein bisschen Betreuung für diejenigen, die das wollen. Wir wollen bessere Schulen und dafür brauchen wir auch zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer“, so Dahlem.


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