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PM 70/04: Lehrerbedarf

28.10.04: Mehr Bildung zum Spartarif geht nicht!


Stratthaus will pädagogische Reformen kaputt sparen
(Zumeldung dpa-Gespräch Stratthaus, lsw 7066)

Stuttgart - "Angesichts der im OECD-Durchschnitt unterdurchschnittlichen Bildungsausgaben in Deutschland ist es lächerlich, wenn Baden-Württembergs Finanzminister Gerhard Stratthaus mehr Bildung für weniger Geld fordert und ab 2007 Lehrerstellen streichen will. Baden-Württemberg kann trotz sinkender Schülerinnen- und Schülerzahlen in den nächsten Jahren keine Stellen streichen, wenn die Unterrichtsversorgung gesichert, die Schülerinnen und Schüler besser gefördert und pädagogische Reformen sinnvoll umgesetzt werden sollen", sagte heute (28.10.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.

Die GEW verweist auch auf die Studie der Prognos AG, die heute von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) vorgestellt wurde. Sie verlangt angesichts des schlechten Zustands des deutschen Bildungssystems eine Erhöhung der Bildungsausgaben um über 30 Milliarden Euro. "Es wird eine der ersten Aufgaben der neuen Ministerpräsidentin oder des neuen Ministerpräsidenten im Südwesten sein, eine verlässliche Lehrerbedarfsplanung vorzulegen. Die Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg, und vor allem die Eltern müssen vor der Landtagswahl 2006 wissen, ob Bildung zum Sparschwein oder zur Zukunftsinvestition werden soll", sagte Dahlem.


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Lehrerbedarfsprognose der GEW


 Lehrerbedarfsprognose2015.pdf
 Lehrerbedarf bis 2015 (553 KB)


30 Milliarden für Bildung:
Verband der bayerischen Wirtschaft


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