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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 PM 76/04: Berufliche Schulen | ||||||
| PM 76/04: Berufliche Schulen | ||||||
| 26.11.04: Berufliche Schulen: Schülerzahlen steigen bis 2010 GEW: Quereinsteiger können Nachwuchsprobleme nicht lösen Stuttgart - Bis 2010 brauchen die Beruflichen Schulen in Baden-Württemberg aufgrund der steigenden Schüler/innenzahlen 1.382 zusätzliche Lehrerstellen. Dies geht aus der Lehrerbedarfsprognose der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hervor. "Schon jetzt fällt an den Beruflichen Schulen im Vergleich der Schularten der meiste Unterricht aus. Wir können das gute Niveau der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg in Zukunft nur sichern, wenn zusätzliche Lehrerstellen geschaffen werden und qualifizierter Lehrernachwuchs ausgebildet wird", sagte am Freitag (26.11.) in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. Die GEW schlägt der Landesregierung vor, mit einer verlässlichen Lehrerbedarfsplanung für das Lehramtsstudium zu werben. "Der Anteil der neu eingestellten Lehrerinnen und Lehrer an den Beruflichen Schulen ohne pädagogische Ausbildung steigt von Jahr zu Jahr. Wir brauchen aber nicht nur Quereinsteiger, sondern auch gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Die Landesregierung kann Abiturienten nur für das Lehramtsstudium gewinnen, wenn sie verlässliche Einstellungszusagen für die nächsten Jahre macht", so Dahlem. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg rechnet damit, dass die Schülerzahlen an den Beruflichen Schulen bis zum Schuljahr 2009/10 auf 423.100 ansteigen werden. Im Schuljahr 2002/03 besuchten 381.199 Schülerinnen und Schüler die Beruflichen Schulen. Nach den Prognosen werden erst ab dem Schuljahr 2019/20 die Schülerinnenzahlen niedriger als heute sein. "Selbst wenn die schlechte Schüler-Lehrer-Relation nicht verbessert wird, brauchen wir bis 2010 1.382 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer, um die jetzige Unterrichtsversorgung zu sichern", sagte Dahlem. Zu den Beruflichen Schulen zählen die Teilzeit-Berufsschule, das Berufsvorbereitungsjahr, die Berufsfachschulen und Berufskollegs, die Beruflichen Gymnasien, die Berufsoberschulen sowie die Fachschulen. | Pressemitteilungen 2004 zurück... Weitere Informationen | |||||