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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2006 PM 77/06: Fremdsprachen G8 | ||||||
| PM 77/06: Fremdsprachen G8 | ||||||
| 19.10.06: Reform des G8 muss weitergehen Flexibler Beginn der zweiten Fremdsprache ist nur ein erster Schritt (Zumeldung PM KM 103/06, Zweite Fremdsprache Gymnasien) Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft setzt sich nach dem Beschluss zum flexiblen Beginn der zweiten Fremdsprache für weitere Reformen des achtjährigen Gymnasiums (G8) ein. „Kultusminister Helmut Rau hat auf Fehler bei der übereilten Einführung des G8 reagiert. Die berechtigten Elternproteste gegen die Überlastung ihrer Kinder werden damit aber nicht aufhören. Kinder und Jugendliche sind überlastet, weil im achtjährigen Gymnasium die traditionelle Halbtagsschule nach hinten verlängert wurde. Eine verkürzte gymnasiale Schulzeit ist ohne Schaden für die Kinder nur denkbar, wenn Gymnasien zu echten Ganztagsschulen ausgebaut werden“, sagte am Donnerstag (19.10.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die GEW weist darauf hin, dass gerade für Kinder aus bildungsfernen Schichten und aus so genannten Migrantenfamilien der Beginn mit der zweiten Fremdsprache in der fünfte Klasse besonders schwierig ist. „Für diese kann der spätere Start ein Vorteil sein“, so Dahlem. Die GEW hält es aber für problematisch, dass Kultusminister Helmut Rau sich vor einer landesweiten Entscheidung über den Einführungstermin gedrückt hat. "Das erschwert den Wechsel von einem Gymnasium auf das andere und macht es fast unmöglich, dass ein Realschüler oder eine Realschülerin den Sprung auf das Gymnasium schafft", so Dahlem. | Pressemitteilungen 2006 zurück... Weitere Informationen | |||||