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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2005 PM 85/05: Ganztagsschule - Jugendbegleiter | ||||||
| PM 85/05: Ganztagsschule - Jugendbegleiter | ||||||
| 14.12.05: Ganztagsschulen: Verpflichtend für alle Kinder GEW nennt Oettinger 10 Eckpunkte für gute Ganztagsschulen Stuttgart – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat zehn Eckpunkte für gute Ganztagsschulen vorgelegt. In einem Brief an Ministerpräsident Günther Oettinger nennt die Bildungsgewerkschaft konkrete Verbesserungsvorschläge für das Jugendbegleiter-Konzept. „Bisher verspricht Oettinger nur vage den bedarfsorientierten Ausbau von Ganztagsschulen. Das darf nicht bedeuten, dass die Eltern selbst entscheiden, ob ihre Kinder das Ganztagsangebot besuchen. Ganztagsschulen werden nur bessere Schulen, wenn dort alle Kinder gemeinsam lernen und sich Unterricht, individuelle Förderung und Freizeitphasen sinnvoll abwechseln. Für Eltern dürfen keine zusätzlichen Kosten entstehen“, sagte am Mittwoch (14.12.) in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. Heute trifft sich Ministerpräsident Oettinger mit Spitzenverbänden zu weiteren Gesprächen über das Jugendbegleiter-Konzept. Die GEW schlägt ein Qualifizierungsprogramm für Jugendbegleiter vor und vermisst bisher klare Kriterien für die Auswahl und den Einsatz von Ehrenamtlichen in der Schule. „Es ist ein Unterschied, ob Kinder und Jugendliche freiwillig ein Vereinsangebot besuchen oder ob sie wie in der Schule verpflichtet sind, an einem Angebot teilzunehmen. Jugendbegleiter müssen deshalb fortgebildet und professionell begleitet werden. Insbesondere in Grundschulen sollten langfristige Verträge mit den Ehrenamtlichen vereinbart werden, damit die Kinder nicht alle sechs Monate mit neuen Personen konfrontiert sind“, so Dahlem. Der Einsatz von Jugendbegleiter/innen in den Bereichen Musik, Tanz, Sport und Kunst dürfe nicht zu einer Reduzierung dieser Angebote im regulären Unterricht und zu einer Verdrängung von Musik- und Jugendkunstschulen führen. „Die Förderung der Kreativität sowie von Sport und Bewegung dürfen nicht an den Rand des Schultags verschoben werden und müssen auch weiter in der Regie der pädagogischen Profis bleiben“, sagte Dahlem. | Pressemitteilungen 2005 zurück...
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