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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 Jan. - Mär. 2004 PM 9/04: Arbeitsschutz | ||||||
| PM 9/04: Arbeitsschutz | ||||||
| 27.2.04: Gesundheitsmanagement für LehrerInnen Bundesweit einzigartiges Arbeitsschutzprojekt flächendeckend? Stuttgart - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg fordert ein flächendeckendes Gesundheitsmanagement für Lehrerinnen und Lehrer. "Seit 2002 warten wir auf den vielfach versprochenen Aufbau eines flächendeckenden Arbeits- und Gesundheitsschutzsystems für die rund 110.000 Lehrerinnen und Lehrer. Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das auf Initiative der GEW ein Projekt zum Gesundheits- und Arbeitsschutz von Lehrkräften gestartet hat. Nach den positiven Ansätzen in der Einstiegsphase geht der landesweite Ausbau zu langsam voran", sagte am Freitag (27.2.) in Stuttgart die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Barbara Haas bei der Vorstellung eines Leitfadens zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die GEW erwartet vom Kultusministerium größeres Engagement: "Auch aus eigenem Interesse sollte die Landesregierung den Arbeits- und Gesundheitsschutz zur zentralen Aufgabe machen. Nur jede sechste Lehrkraft erreicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Altersgrenze. Ein Betrieb wie das Kultusministerium mit über 100.000 Beschäftigten braucht ein wirksames Gesundheitsmanagement. In großen Unternehmen ist dies selbstverständlich, da sie wissen, dass nur gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Arbeit leisten können", sagte Haas. Die GEW verlangt deshalb eine Erweiterung der Stabsstelle für Arbeitsschutz beim Kultusministerium und die Einstellung von insgesamt 30 Betriebsärzt/innen und Fachkräften für Arbeitssicherheit. An allen Schulen sollen Arbeitsschutzausschüsse gebildet werden. Die Landesregierung hat das seit 1996 geltende Arbeitsschutzgesetz lange ignoriert. Die GEW hatte erreicht, dass seit Frühjahr 2001 in einer Pilotphase an 530 Schulen mit 19.500 Lehrkräften Gefährdungsanalysen an den Arbeitsplätzen der LehrerInnen durchgeführt wurden. Der Leitfaden zum Arbeits- und Gesundheitsschutz kann bei der GEW bestellt werden: E-Mail: , Tel. 0711/21030-0. | Pressemitteilungen 2004 zurück... | |||||