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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2010 PM 20/10 Verschärft die Dienstrechtsrefom den Lehrermangel? | ||||||
| PM 20/10 Verschärft die Dienstrechtsrefom den Lehrermangel? | ||||||
| 13.04.2010: Verschärft die Dienstrechtsreform den Lehrermangel? (Zumeldung Regierungs-PK, 13.04.10, Dienstrechtsreform) GEW: Attraktive Arbeitsbedingungen für junge Lehrer/innen Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW macht sich für eine bessere Bezahlung junger Lehrer/innen im Rahmen der Dienstrechtsreform stark. „Warum wird ausgerechnet das Gehalt der jungen Lehrerinnen und Lehrer abgesenkt? Für viele ist ein Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft attraktiver als am Lehrerpult. Der Lehrermangel vor allem an Beruflichen Schulen und Gymnasien wird sich weiter verschärfen, wenn die Landesregierung im Rahmen der Dienstrechtsreform nicht die Gehaltskürzungen bei den Junglehrern zurücknimmt“, sagte am Dienstag (13.04.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Alle Lehrer/innen in Baden-Württemberg bekommen derzeit in den ersten drei Berufsjahren vier Prozent von ihrem Gehalt abgezogen. Die GEW setzt sich außerdem für einen besseren Arbeits- und Gesund-heitsschutz an Schulen ein. „Eine Erhöhung der Altersgrenze für Lehrerin-nen und Lehrer ist absurd, so lange es derzeit nur ein Viertel schafft, bis zum Alter von 65 zu unterrichten. Seit über zwei Jahren warten wir ver-geblich auf das von der Landesregierung zugesagte Konzept zur Gesund-heitsprävention für diesen Beruf, in dem psychische Schwerstarbeit benö-tigt wird“, sagte Moritz. Die Bildungsgewerkschaft GEW will einen Strategiewechsel in der Perso-nalpolitik des Landes erreichen: „Eine vorausschauende Personalpolitik muss dafür sorgen, dass möglichst alle Beschäftigten gesund ihren Ruhe-stand erreichen, statt durch die Erhöhung der Altersgrenze die Pensionen zu kürzen. Wer einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst erhalten will, muss in die Beschäftigten investieren", so Moritz. | Pressemitteilungen 2010 zurück... | |||||