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Tarifrunde 2011 / L-EGO

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82,9 Prozent der GEW-Mitglieder für Tarifabschluss

Die GEW-Mitglieder stimmen dem Tarifabschluss zu!

Die Mitglieder der GEW sehen das Tarifergebnis für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes kritisch. Dennoch stimmten 82,9 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder, für die der Länder-Tarifvertrag gilt und die sich an der Befragung beteiligt haben, für dessen Annahme. mehr...

 Tarifinfo_LEGO_Nr16_2_Seiter.pdf
 

Frage der Lehrereingruppierung ist nicht vom Tisch

Frankfurt - In der Pressekonferenz zum Abschluss der Tarifverhandlungen am 9. März in Potsdam haben die Verhandlungsführer/innen der Gewerkschaften ausführlich zum Ergebnis Stellung genommen. In ihren Statements machten sie deutlich, dass das Thema der Lehrkräfte-Eingruppierung keinesfalls vom Tisch ist. Sie bekräftigten, weiterhin gemeinsam zur Durchsetzung dieses Zieles zu kämpfen. Der Videoclip dokumentiert die Statements in voller Länge:

Youtube-Video Pressekonferenz

 Tarifinfo_LEGO_Nr15_Web.pdf
 


Erläuterungen zum Tarifabschluss
(Artikel in der Mitgliederzeitung der GEW BW)

http://www.gew-bw.de/Tarifpolitik_14.html

YouTube: Videos vom GEW-Hauptvorstand von den Warnstreiks

YouTube: Warnstreik in Stuttgart (2.3)

Weitere Informationen:

Martin Schommer



GEW Hauptvorstand




Soli-Adressen

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2. März: Warnstreik in Stuttgart - gemeinsam sind wir stark!

Zum Warnstreik in der Landeshauptstadt, zudem die GEW gemeinsam mit Ver.di und der GdP aufgerufen hatte, strömten mehr als 2000 Streikende aus allen Bereichen des Landesdienstes. In die Streiklisten der GEW trugen sich alleine mehr als 500 streikende Lehrer/innen und Erzieher/innen ein.

Das DGB-Haus, das als Streiklokal diente, war schon gegen 10 Uhr brechend voll. Auf der Streikversammlung wurde von vielen Redner mehrfach auf die dringend notwendige Anhebung der Gehälter hingewiesen und unterstrichen, dass die Diskriminierung der Lehrkräfte bei der Eingruppierung endlich aufhören muss.

Bei herrlichstem Sonnenschein und kühlen Temperaturen, zogen die Streikenden, unterstützt von vielen verbeamteten Kolleg/innen, um 12 Uhr Richtung Schlossplatz zur Kundgebung. Dort sorgten die beiden Hauptredner Frank Bsirske und Ulrich Thöne dafür, dass die gefühlte Temperatur auf dem Schlossplatz deutlich anstieg. Sie machten klar, dass die Beschäftigten nach Jahren des Verzichtes endlich belohnt werden müssen.

Erfreulich: die bei der GEW organisierten Lehrer/innen und Erzieher/innen können „Streik“. Diese wurde nicht nur an ihrer schieren Zahl deutlich, sonder auch an den vielen selbstgemalten Transparenten und Plakaten, die sie mit zur Demo gebracht hatten.








 Tarifrunde_2011.pdf
 Brief von Doro Moritz an die Schulleitungen

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2. März: Warnstreik in Karlsruhe - wir wollen mehr als heiße Luft!

Unter dem Motto „Wir wollen mehr als heiße Luft“ versammelten sich am 2. März ca. 250 Beschäftige aus fast 100 Schulen und Hochschulen im DGB-Haus in Karlsruhe. Von dort zogen sie in einem Demonstrationszug durch die Stadt zu einer Kundgebung auf dem Friedrichsplatz. Hier wartete für jede durch Beschäftigte auf der Kundgebung vertretene Bildungseinrichtung ein roter Riesenballon mit dem Namen der Schule/Hochschule darauf, in die Luft zu steigen. Die Ballons sollten deutlich machen, dass hinter jeden/jeder Streikenden eine Vielzahl weiterer Kolleginnen und Kollegen steht. Viele hatten den Kundgebungsteilnehmern/innen mitgegeben, sie zu vertreten. Entweder, weil sie als Beamtinnen und Beamten am Streik gehindert werden, oder weil sie als Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen bei Streikteilnahme Repressalien des Arbeitgebers fürchteten.

Bildergalerie der KA-News...








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2. März: Warnstreik in Freiburg - Schluss mit der Zweiklassengesellschaft

In Freiburg sprachen im Kolpinghaus Doro Moritz (GEW-Landesvorsitzende) und Leni Breymeier (ver.di-Landesbezirksleiterin) und Rudiger Seidenspinner (GdP-Landesvorsitzender) zu den mehr als 500 Streikenden, darunter 150 Lehrer/innen und Erzieher/innen und machten sich für eine satte Lohnsteigerung stark. Doro Moritz forderte überdies nachdrücklich die Tarifierung der Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte im Landesdienst ein. Moritz, Breymeier und Seidenspinner widersprachen unisono der ewigen Leier der Arbeitgeber, es gäbe kein Geld zu verteilen. Vielmehr sei es notwendig, endlich die Steuereinnahmen durch eine angemessene Besteuerung hoher Vermögen und Einkommen sowie einem effektiveren Einsatz der Steuerprüfung bei den Unternehmen zu erhöhen.

Nach der Kundgebung zogen die Streikenden mit ihren Transparenten und Fahnen durch die Freiburger Innenstadt. Am Ende der Veranstaltung sprachen sich viele streikende GEWler für weitere Streiks aus, sollten die Arbeitgeber weiterhin an der Zweiklassengesellschaft bei der Bezahlung in den Schulen festhalten. Schluss mit der Schlechterstellung der Angestellten - und das sofort.








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Solidaritätsadressen

Seit Beginn der Warnstreiks erreichen die GEW viele Resolutionen und aufmunternde E-Mails von Einzelpersonen und ganzen Kollegien. Auch viele Beamt/innen solidarisieren sich so mit den Streikenden und unterstützen die Forderungen der GEW. Die GEW sagt, sicher auch im Namen der Streikenden: Vielen Dank!!

Kolleginnen und Kollegen der Martinsschule Ladenburg

Kolleginnen und Kollegen der Martinsschule Ladenburg
Hirschberger Allee 2
68526 Ladenburg
Tel. 06203 / 958390



Pressemitteilung



Sehr geehrte Damen und Herren,

das beiliegende Foto haben wir am Warnstreiktag der Angestellten des Landes, dem 2.3.2011, im Lehrerzimmer der Schule aufgenommen. Alle abgebildeten Personen haben folgenden Text unterschrieben:

„Wir solidarisieren uns mit den heute warnstreikenden Kolleginnen und Kollegen und unterstützen die Forderung der Arbeitnehmervertreter nach 3% mehr Lohn und monatlich 50 €.“

Auf dem Foto abgebildet sind:

Doris Schwab, Marian-Bernd Nagel, Sibylle Peterhans, Ingo Stamm, Albrecht Laun, Elke Wistädt, Jens Schlegel, Herbert Galster, Iris Wendel, Christina Schmaltz, Claudia Pierratos, Stefanie Ditton, Ursula Müller-Portillo, Josef Jatzkowski und Birgit Ibach-Höfer.


Es wäre schön, wenn Sie in Ihrer Zeitung auf diese Aktion hinweisen und das Bild veröffentlichen könnten.

Vielen Dank


Herbert Galster
GEW-Vertrauensmann der Martinsschule Ladenburg



Personalversammlung Schulamt Mannheim



 Solidaritaet.pdf
 

 Erklaerung_Unterschriften.pdf
 

Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Bethlehem

 Solierklaerung_Evangelische_Fachschule_KA.pdf
 

Anne-Frank-Schule Karlsruhe

 Resolution_Anne-Frank-Schule_Karlsruhe.pdf
 

GHWRS Aglasterhausen

 Resolution_GHWRS_Aglasterhausen.pdf
 

Resolution Gutenbergschule Karlsruhe



 Soli_Gutenberg-Schule_Karlsruhe.pdf
 

Ludwig-Guttmann-Schule Karlsbad



GEW-Fraktion ÖPR beim SSA Karlsruhe



 Unterstuetzungsaktion_GEW_Fraktion_020311.pdf
 

Soli-Erklärung Gymnasium Neureut



 Resolution_GymNeureut.pdf
 

Kolleg/innen der Lidell-Förderschule erklären Solidarität

Kurz vor dem Warnstreik am Mittwoch (2.März) erreichte uns eine Solidaritätserklärung der Kolleg/innen der Lidell-Förderschule Karlsruhe für die Streikenden.

 Unterstuetzungsaktion_Lidell_FoeS_280211.pdf
 (mit Bild)

Resolution Gymnasium Windeck

Verbeamtete und angestellte Lehrkräfte des Windeck Gymnasiums in Bühl unterstützen gemeinsam die Forderungen der GEW in der Tarif- und Besoldungsrunde 2011.

 Kollegium_Windeck.pdf
 Resolution



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16.02: Erfolgreicher Abschluss der ersten Warnstreikwelle

(16.02): Zum Abschluss der ersten Warnstreikwelle in Baden-Württemberg folgten insgesamt über 300 angestellte Lehrkräfte und Erzieher/innen sowie Pädagogischen Assitent/innen dem Warnstreikaufruf in die zentralen Warnstreiklokale nach Heilbronn und Ludwigsburg. Wie in den Tagen zuvor war das Interesse der Medien sehr hoch. Auf der zentralen Abschlusskundgebung vor dem Schulzentrum in der Seestraße in Ludwigsburg ermahnten alle Redner/innen die Arbeitgeber, endlich Kompromissbereitschaft zu zeigen. Wie es scheint, steht der Tarifgemeinschaft der Länder ein heißer März bevor.


YouTube-Video Ludwigsburg

Treffung in Heilbronn:

Warnstreik in Freiburg

Kundgebung in Ludwigsburg:






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15.02: Zweiter Tag der Warnstreiks

(15.02): Trotz Regens ließen sich über 500 Lehrer/innen und Erzieher/innen nicht davon abhalten, dem Streikaufruf der GEW zu folgen. Aufgerufen waren Beschäftigte in den Kreisen Freiburg und Offenburg in Südbaden sowie in Nord- und Südwürttemberg.

In Südbaden nahmen alleine in Freiburg und Umgebung 180 Beschäftigte am Warnstreik teil. Im südbadischen Lahr demonstrierten über 50 Beschäftigte für die Forderungen der GEW nach einer deutlichen Gehaltssteigerung und einem Eingruppierungstarifvertrag. In Tübingen, dem zentralen Streiklokal für Südwürttemberg, trugen sich 175 Angestellte in die Streikliste der GEW ein. In Schorndorf, dem Treffpunkt der Streikenden in Nordwürttemberg, wurden weit über 100 Streikteilnehmer/innen gezählt. Viel Beifall fand auf der dortigen Kundgebung die Rede von Bärbel-Etzel-Paulsen, Mitglied der GEW-Tarifkommission, die ein Ende der Zwei-Klassen-Gesellschaft an den Schulen forderte.

Auf allen Veranstaltungen wurde das Wahlgeschenk von Ministerpräsidenten Mappus - eine 2%ige Erhöhung für die Beamten noch vor Aufnahme der Tarifrunde- von den anwesenden Beamtinnen und Beamten als wahltaktisches Manöver und Versuch, die Beschäftigten zu spalten, entlarvt und verurteilt.

Morgen zum Abschluss der ersten Warnstreikwelle in Baden-Württemberg ruft die GEW in Nordwürttemberg erneut die angestellten Lehrkräfte und Erzieher/innen sowie die Pädagogischen Assitent/innen zum Warnstreik auf. Die zentrale Kundgebung findet in Ludwigsburg statt.




Kundgebung in Freiburg:

Warnstreik in Freiburg

Streikversammlung in Tübingen:



Kundgebung in Schorndorf:

Schorndorf




Schorndorf

Schorndorf



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14.02: Auftakt der Warnstreiks in Nordbaden (Ilvesheim)

(14.02): Warnstreiktag eins - ein voller Erfolg. Die Tarifbeschäftigten im Schul- und Hochschuldienst des Landes in Mannheim, Heidelberg und Umgebung waren aufgerufen ihre Arbeit niederzulegen. Und sie taten es: mehr als 120 Lehrkräfte, Erzieher/innen und Pädagogische Assistent/innen kammen alleine zur Warnstreikkundgebung nach Ilvesheim vor die dortige Heimsonderschule.

Bemerkenswert war das große Interesse der regionalen Medien. Alle Zeitungen und Radiosender sowie das Lokalfernsehen aus dem Rhein-Neckar-Delta waren vor Ort. Es schadet sicher nichts, wenn sie die laute Botschaft der Streikenden ins Land tragen. Angestellte an den Schulen und Hochschulen dürfen nicht länger als Beschäftigte zweiter Klasse behandelt werden!







Tarifforderung veröffentlicht

Forderung: Fünf Prozent mehr und den Abschluss einer Entgeltordnung

(12/10) Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes - ver.di, GEW, GdP und dbb Tarifunion - haben am 14.12. in Berlin ihre Forderungen für die Länder-Tarifrunde 2011 vorgestellt. Neben einem Sockelbetrag in Höhe von 50 Euro plus einer weiteren dreiprozentigen Lohnerhöhung steht dabei der Abschluss einer Entgeltordnung - auch für Lehrkräfte - im Vordergrund. mehr...

Info Tarifforderungen

 Tarifinfo_LEGO_Nr11.pdf
 

Info für Hochschulen

 Tarifinfo_LEGO_Nr_12_HuF.pdf
 

Broschüre zur Tarifrunde 2011: Entgeltordnung durchsetzen

(09/10) Rechtzeitig vor Beginn der Tarifrunde 2011 hat der GEW Hauptvorstand eine neue Broschüre veröffentlicht. Sie liefert Hintergrundinformationen zu den seit September 2009 laufenden Verhandlungen über eine Entgeltordnung für Lehrkräfte und angrenzende Themen.

 Tarifrunde_2011-Web.pdf
 Broschüre zu L-EGO

Verbeamtete Lehrkräfte
dürfen straflos streiken





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Einstimmung auf die Tarifrunde

(12/10) In Karlsruhe (10.12) und Stuttgart (13.12) haben sich Funktionäre und Vertrauensleute auf zwei Konferenzen auf die Tarifrunde 2011 vorbereitet.

Der GEW geht es darum, neben einem kräftigen Lohnzuwachs endlich einen Eingruppierungstarifvertrag für Lehrkräfte durchzusetzen. Sollte es nicht zu einer schnellen Einigung am Verhandlungstisch kommen, wird im Februar 2011 mit Arbeitskampfmaßnahmen gerechnet. „Bereits 2009 haben wir gezeigt, dass auch Lehrerinnen und Lehrer streiken können, und auch für diese Runde verspreche ich den Arbeitgebern eine heißen Februar“, sagte in Karlsruhe Ilse Schaad vom GEW-Bundesvorstand.

Die GEW im Südwesten wird sich an Protest- und Warnstreikaktionen - falls diese notwendig sein sollten - beteiligen. Mut machte allen Teilnehmer/innen der Konferenzen die Erfahrung aus der Tarifrunde 2009, als sich mehr als 60 Prozent der im Schuldienst angestellten GEW-Mitglieder an den Streikmaßnahmen beteiligten. Entscheidend wird auch sein, dass sich die Beamt/innen - die nicht streiken dürfen - in die Tarifauseinandersetzung einbringen und sich an Protestveranstaltungen beteiligen. Auch für sie ist es wichtig, dass die GEW einen guten Abschluss in der Tarifrunde erzielt, da zu erwarten ist, dass die Tariferhöhung auf die Besoldung der Beamten übertragen wird.

Beachtlich war die Medienpräsenz: obwohl die Tarifrunde erst im Februar beginnt, nahmen alleine in Stuttgart fünf Pressevertreter/innen am Pressegespräch in der Mittagspause der Konferenz teil.

Impression von den Konferenzen

Karlsruhe 10.12

Karlsruhe

Stuttgart 13.12


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L-EGO Länder Entgeltordnung

(09/10) Seit einem Jahr sitzen sich die Gewerkschaften unter der Führung der GEW und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am Verhandlungstisch gegenüber, um erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik über eine eigenständige Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen sowie pädagogische und sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst zu verhandeln.

Dies allein ist ein gewerkschaftlicher Erfolg, denn über Jahre hinweg weigerte sich die TdL, die Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte mit den Gewerkschaften tariflich zu regeln. Ermächtigt durch die TdL erfolgt die Eingruppierung in den einzelnen Bundesländern derzeit immer noch einseitig durch die Richtlinien der Finanzministerien.

In der anstehenden Tarifrunde 2011 soll nun endlich der Durchbruch bei den Verhandlungen über die neue Entgeltordnung gelingen.

Worum gehts der GEW?

Die GEW möchte mit der neuen Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte endlich das Eingruppierungsdiktat der Arbeitgeber brechen, die Abhängigkeit von der Beamtenbesoldung überwinden und darüber hinaus durch die Neuregelung die seit langer Zeit von der GEW geforderte Gleichbehandlung der verschiedenen Lehrämter zumindest im Tarifbereich durchsetzen. Mit der angestrebten Tarifordnung sollen auch die Einkommensverluste wettgemacht werden, die vor allem den Neueingestellten durch den Übergang vom BAT auf den TV-L entstanden sind. Ziel ist es zudem, die in den vergangenen Jahrzehnten durch den Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge zum Nachteil der Tarifbeschäftigten immer größer gewordene Differenz zwischen den Nettoeinkommen der Beamten und der Tarifbeschäftigten zu verringern.

Ausführliche Informationen über die Forderungen finden sich auf der Seite des GEW-Hauptvorstandes. mehr...

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Aktuelles: Verhandlungen weitergeführt

(06/10) Am 27./28. Mai fand die sechste Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften über die Entgeltordnung für Lehrkräfte statt. Auch nach den Warnstreiks in der ersten Maiwoche waren die Arbeitgeber nicht bereit, den vier grundlegenden Forderungen der Gewerkschaften zuzustimmen. Die Grundpositionen betreffen den Geltungsbereich, die Eingruppierungskriterien, die Eckeingruppierung und die Ost-West-Angleichung.

Zu Beginn der Verhandlungen am 27. Mai 2010 erklärten die Arbeitgeber,
-dass die Streiks als unfreundlicher Akt empfunden worden seien und
-dass keine erfolgreichen Verhandlungen möglich seien, weil die GEW ja offenbar auf ihren Forderungen beharre.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) habe den Aufruf der Gewerkschaften zu Warnstreiks und Protestaktionen der Lehrkräfte mit „Unverständnis“ zur Kenntnis nehmen müssen. Die Gewerkschaften hätten dennoch an ihrer Maximalforderung festgehalten und diese in der heutigen Verhandlungsrunde aufrechterhalten. Die TdL könne deshalb derzeit keine Bereitschaft der Gewerkschaften erkennen, die Tarifverhandlungen für die Eingruppierung der Lehrkräfte auf eine realistische und verhandlungsfähige Basis zu stellen, so die Erklärung der TdL.

Deshalb drohten sie unverhohlen mit dem Abbruch der Verhandlungen.

Die GEW hat in den Verhandlungen erklärt, dass sie sehr wohl an Ergebnissen interessiert sei und dass Arbeitskampfmaßnahmen während laufender Verhandlungen nicht nur rechtlich zulässig, sondern auch legitim seien, um den gewerkschaftlichen Zielen Nachdruck zu verleihen.

Die Verhandlungskommission hat noch am Donnerstagabend in einer langen Sitzung die Position der Arbeitgeber bewertet. Sie ist zu dem Schluss gekommen, dass ein Tarifvertrag zur Eingruppierung der Lehrkräfte unbedingt spätestens im Rahmen der allgemeinen Entgeltverhandlungen 2011 erreicht werden soll. Sie hat den Arbeitgebern signalisiert, dass die GEW die in den Eckpunkten formulierten Ziele weiter verfolgt. Sie stellt aber fest, dass dieses Ziel nach dem bisherigen Verhandlungsverlauf offensichtlich in einem Schritt nicht erreichbar ist. In einem jetzt abzuschließenden Tarifvertrag strebt die GEW aber erste erkennbare Schritte in diese Richtung an.

Die GEW-Gremien werden ab Juni diese Strategie und die Verhandlungsinhalte beraten. Die Verhandlungen sollen im Oktober fortgesetzt werden. Bis dahin soll auf der Arbeitsebene über Struktur und Eingruppierungssystematik gesprochen werden. Die Verhandlungskommission geht davon aus, dass in diesen Verhandlungen Fortschritte erzielt werden können.

Info's April / Mai '10

 Tarifinfo_LEGO_Nr_9.pdf
 

 LEGO_Nr_8.pdf
 

 Tarifinfo_LEGO_HUF.pdf
 

 Tarifinfo_LEGO_Nr.7.pdf
 

Ältere Info's

 Tarifinfo_LEGO_Nr6.pdf
 

 Tarifinfo_L-EGO_Nr5_Web.pdf
 

 Tarifinfo_L-EGO_Nr4.pdf
 

 Tarifinfo_LEGO_Nr3.pdf
 L-EGO Info

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Landesweiter Warnstreik angestellter Lehrer/innen

800 Euro weniger für die gleiche Arbeit -
GEW: Verschärfung des Lehrermangels durch schlechte Bezahlung

(05/10) Gut 1.000 angestellte Lehrer/innen folgten am 4. Mai dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. An der zentralen Kundgebung in Karlsruhe nahmen etwa 700 Streikende teil, weitere 300 verbeamtete Lehrkräfte unterstützten ihre Kolleg/innen. Mit dem Warnstreik protestierten die Beschäftigten gegen die Verzögerungstaktik der Arbeitgeber in den laufenden Verhandlungen um einen eigenständigen Eingruppierungstarifvertrag für angestellte Lehrkräfte. mehr...


Angestellte Lehrer/innen protestieren in Stuttgart: „Aussitzen gilt nicht!“

GEW: Verschärfung des Lehrermangels durch schlechte Bezahlung

(05/10) Stuttgart – Unter dem Motto „Aussitzen gilt nicht!“ haben heute (03.05.) angestellte Lehrer/innen aus Baden-Württemberg mit Plakaten und Klappstühlen auf dem Stuttgarter Schlossplatz in Sichtweite des Kultusministeriums für bessere Bezahlung protestiert. „Die GEW akzeptiert nicht mehr länger, dass in Baden-Württemberg 10.000 und bundesweit mehr als 200.000 Lehrkräfte an staatlichen Schulen keinen Tarifvertrag haben, der ihre Eingruppierung regelt. Angestellte Lehrkräfte haben im Monat mindestens 600 Euro weniger auf ihrem Konto als Beamte.“ mehr...



Vor dem Warnstreik...

GEW fordert endlich Klarheit

(04/10) Auch die vierte Verhandlungsrunde zur Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen am 15. und 16. März in Berlin brachte keinen Durchbruch. Sollten die Arbeitgeber weiterhin klare Aussagen schuldig bleiben, wird die GEW zu Warnstreiks aufrufen. mehr...

TdL spielt auf Zeit und mauert

(02/10) Zäh und enttäuschend ist die dritte Verhandlungsrunde zur Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen verlaufen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) spielt auf Zeit und mauert in entscheidenden Punkten, lautet das Fazit der GEW. mehr...

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10.000 Unterschriften und überraschte Landespolitiker/innen

(01/10) Mit Beginn der Verhandlungen führte die GEW an vielen Orten Infoveranstaltungen durch. Bei allen Diskussionen mit den Betroffenen wurde immer wieder beklagt, dass überall Ungläubigkeit und Unwissenheit über die riesige Nettodifferenz zwischen Beamtengehältern und denen der Tarifbeschäftigten vorherrsche. Der geballte Unmut über diese eklatante Schlechterstellung der Angestellten führte zu zwei Aktionsformen, die auf sehr große Resonanz stießen:

- 10.000 Unterschriften in 6 Wochen
Binnen kürzester Zeit wurde die Forderung nach gerechter Bezahlung und einer fairen tariflichen Eingruppierung mit der Unterschrift von 10.000 Kolleg/innen unterstützt. Geplant war, diese Unterschriftenlisten anlässlich des für 10. Dezember 2009 geplanten Streiks den Politiker/innen zu übergeben. Da die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) bei der letzten Verhandlung am 8. Dezember 2009 einlenkte und bereit war, zwei weitere Verhandlungstermine mit der GEW zu vereinbaren, wurde der Streik abgeblasen. Doch die Tarifverhandlungen sind noch lange nicht beendet, daher wird sich die passende Gelegenheit noch ergeben, die Unterschriften politisch wirksam zu übergeben.

- Betroffene informieren ihre Landtagsabgeordneten
In einer beispiellosen Info-Kampagne schrieben sehr viele Betroffene ihren Landtagsabgeordneten und forderten sie auf, sich gegenüber der TdL für einen baldigen, fairen Tarifabschluss einzusetzen. Dabei schilderten sie auch, warum sie nicht verbeamtet wurden, wie ihre finanzielle Situation im Vergleich zu Beamten aussieht und welche negativen Wirkungen der neue TV-L insbesondere für die Bezahlung von Lehrer/innen hat. Der GEW liegen mehr als 50 Antworten von Landtagsabgeordneten vor, aus denen hervorgeht, dass sie keine Ahnung hatten, wie groß die Nettounterschiede in der Bezahlung für die gleiche Arbeit sind. Die GRÜNEN-Abgeordnete Renate Rastätter hat als Reaktion eine Landtagsanfrage zur Bezahlung von Lehrkräften im Angestelltenverhältnis gestellt. Darin fragt sie die Landesregierung u.a.: „inwieweit die Landesregierung das Ziel verfolgt, die Benachteiligung der angestellten Lehrkräfte abzubauen und welche Maßnahmen sie dazu ergreifen wird.“

Die Antworten der Landtagsabgeordneten sind ermutigend und lassen hoffen, dass sich die baden-württembergischen Landespolitiker/innen auch auf Bundesebene für angestellte Lehrkräfte stark machen werden:

- „Die SPD-Landtagsfraktion unterstützt die Forderung der GEW, die Eingruppierungsregelung der angestellten Lehrkräfte aus dem Kompetenzbereich der Landesregierungen herauszulösen. Diese derzeitige Einschränkung der Tarifautonomie ist nicht gerechtfertigt und es sollte den Gewerkschaften obliegen, im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen auch über die Voraussetzungen der Eingruppierung zu verhandeln“. (Ulla Haussmann, SPD)

- „Ich werde Ihr Anliegen in die SPD-Landtagsfraktion einbringen. Meines Erachtens ist die Situation des Angestellten-Status vieler Lehrerinnen und Lehrer in vielerlei Hinsicht nicht hinnehmbar.“ (Wolfgang Drexler, MdL)

- „Der extreme Unterschied bei der Bezahlung von Beamten und Angestellten bei gleicher Tätigkeit und Leistung im öffentlichen Dienst ist eine schreiende Ungerechtigkeit. Ich begrüße deshalb das Engagement der GEW, bei den Tarifverhandlungen eine gerechtere Bezahlung der angestellten Lehrkräfte zu erreichen. Allerdings sind wir als Landtagsfraktion keine Tarifpartner, haben also keinen Einfluss auf die Verhandlungen und das Ergebnis der Tarifverhandlungen. Zuständig sind wir aber für die Ausgestaltung der anstehenden Dienstrechtsreform. Dabei werden wir uns für eine gerechtere Bezahlung der angestellten Lehrkräfte einsetzen.“ (Renate Rastätter, MdL, Bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN)




Fragen zu L-EGO? Wir antworten gerne!

Ihre Meinung ist uns wichtig. Wenn Sie Fragen haben oder Kritik äußern möchten, schreiben Sie uns. Wir werden Ihnen anworten. Natürlich freuen wir uns auch über positive Rückmeldungen von Ihnen. mehr...

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Die Landesarbeitskampfleitung (LAKL)

Der GEW Landesverband Baden-Württemberg hat eine Landesarbeitskampfleitung (LAKL) eingesetzt , deren zentrale Aufgabe es ist, den Informationsfluss während der Tarifauseinandersetzung sicherzustellen, Unterstützungsaktionen und gegebenenfalls Streikmaßnahmen in Baden-Württemberg zu organisieren. Um kurze Wege zu den Mitgliedern zu gewährleisten, werden überdies Arbeitskampfleitungen in den vier Bezirken gegründet. Für die Betreuung der Hochschulen wurde ebenfalls eine Arbeitskampfleitung eingesetzt.

Die Mitglieder der LAKL

Verhandlungskommissionen: BaWü ist gut vertreten

Für die direkten Verhandlungen hat die GEW eine Sondierungs- und Verhandlungskommission gegründet. Diesem neunköpfigen Gremium gehören Vertreter/innen der Landesverbände und des Hauptvorstandes der GEW an. Für Baden-Württemberg werden Inge Goerlich (Geschäftsführerin der GEW Nordwürttemberg) und Bärbel Etzel-Paulsen (Vorsitzende der Fachgruppe Angestellte) in die Kommission entsandt.

Ilse Schaad vom Hauptvorstand der GEW sitzt als Leiterin der Sondierungs- und Verhandlungskommission zusammen mit Vertreter/innen der anderen Gewerkschaften am Verhandlungstisch den Arbeitgebern gegenüber.

Diese "kleine" Kommission hat die Ergebnisse und den Verhandlungsverlauf wiederum gegenüber der "großen" Bundestarifkommission darzustellen und dieser zur Bewertung vorzulegen. Die Mitglieder für Baden-Württemberg in der Bundestarifkommission sind Brigitte Wuttke (Berufsschullehrerin) und Bärbel Etzel-Paulsen (Fachlehrerin für Geistig- und Körperbehinderte) sowie Edmund Schnaitter (Geschäftsführer der GEW Südwürttemberg) und Klaus Willmann (Geschäftsführer der GEW Südbaden).

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Artikel aus der b+w

Die Mitgliederzeitschrift des Landesverbandes berichtet regelmäßig über L-EGO.

b+w 10/09Auf die Plätze, fertig, los!
b+w 11/09L-EGO für Fach- und technische Lehrkräfte

Tarifverhandlungen zur Eingruppierung haben begonnen
b+w 5/10Warnstreik im Mai

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