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| Podiumsdiskussion zur Wahl | ||||||
![]() Kontakte Termine Infos So war's | GEW-Podiumsdiskussion zum Thema Bildungspolitik zur Landtagswahl mit Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zur Landtagswahl im Wahlkreis 48 sowie je einem Vertreter des Landeselternbeirates und des Vereins "Schule mit Zukunft" ![]() v.l.n.r.: Martin Cammerer (FDP), Dr. Patrick Rapp (CDU), Christoph Bayer (MdL, SPD), Bärbel Mielich (MdL, Bündnis90/Die Grünen), Reinhard Winkler (GEW), Hans-Peter Egel-Fischer (Linke), Florian Zumkeller-Quast (Piratenpartei), Jürgen Langer (Landeselternbeirat), Lothar Scheding (Schule mit Zukunft) 17. März 2011, Aula der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule Bad Krozingen Nach der Präsentation des GEW-Films „Alles beginnt mit guter Bildung“ begrüßte die GEW-Kreisvorsitzende, Gerlinde Rupp, die Gäste und die ca. 50 Zuhörer. Mit ihren einführenden Worten - unterstützt mit einer GEW-Präsentation - setzte sie Impulse für die Podiumsdiskussion. Diskussionsleitung und Moderation übernahm der GEW-Kollege Reinhard Winkler. Die Themen waren breit angelegt: zentrale Punkte des Wahlprogramms der Parteien, Werkrealschule, "G 8", Inklusion, Lehrer/innenversorgung, "Länger gemeinsam lernen“. Erwartungsgemäß verteidigten die Vertreter der derzeitigen Regierungskoalition (CDU/FDP) das gegliederte Schulsystem und stellten die Lehrerversorgung und Mittelbereitstellung für die Schulen heraus. Die Vertreter der Oppositionsparteien im Landtag (SPD/Grüne) sowie die Kandidaten der Linken und der Piraten dagegen drängten auf rasche Umsetzung des „längeren gemeinsamen Lernens“, wenngleich mit unterschiedlichen Strategien. SPD und Grüne setzen mehr auf Förderung von Schulmodellen vor Ort, Linke und Piraten tendierten zur flächendeckenden Einführung von Gemeinschaftsschulen. In dieser Position wurden sie unterstützt von den Elternvertretern (LEB; Schule mit Zukunft). Bemerkenswert war der weitgehend sachlich-faire Umgang auf dem Podium sowie die teilweise fundiert argumentierenden Diskutanten (v.a. Christoph Bayer, SPD). Andere Kandidaten fielen auf durch weitgehende thematische Unkenntnis (FDP), durch beharrliches Schönreden der herrschenden Bildungspolitik (CDU), durch engagiertes und rhethorisch bemerkenswerte Beiträge (Grüne, Linke) oder durch jugendlich-dynamisches, weil von Schulerfahrungen noch direkt geprägtes Argumentieren (Piraten). Im Publikum waren z.T. parteipolitische Hardliner platziert (CDU, Piraten), die den sachlichen Rahmen leider verließen - zum Unmut vieler Gäste. Insgesamt verlief die Veranstaltung aus GEW-Sicht aber mehr als zufriedenstellend, was vor Allem den beiden GEW-Moderatoren, Gerlinde Rupp und Reinhard Winkler, zu verdanken war. ![]() | |||||