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40 Jahre Radikalenerlass – ein Nachruf

(02/12) - Gesellschaftspolitik: Vor 40 Jahren wurde in der Bundesrepublik Deutschland erbittertdarüber gestritten, mit welcher politischen Einstellung junge Menschen ins Beamtverhältniseingestellt werden. Diese Auseinandersetzung hat auch in den Gewerkschaften Spurenhinterlassen. Der Redakteur der damaligen GEW-Lehrerzeitung, Michael Rux, erinnert sich.

Vierzig Jahre sind eine lange Zeit. Manchmal kann man gar nicht glauben, dass es damals wirklich so war und nicht anders. Und den Nachgeborenen zu berichten, wie es wirklich war, ohne von der verklärenden Erinnerung in die Irre geführt zu werden, ist gar nicht so einfach – vor allem wenn man damals selbst Partei war. Ich war seit 1968 verantwortlicher Redakteur der heutigen „bildung & wissenschaft“ und habe die Geschehnisse als Vorstandsmitglied der GEW auch ein wenig beeinflusst. Deshalb ist mein Bericht zwangsläufig subjektiv. mehr...

Pressemitteilung des GEW-Hauptvorstandes zu diesem Thema hier...

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Der Paritätische: Armut verhärtet sich

(01/12) - Die vom Paritätischen Wohlfahrtsverband in seinem Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011 zur Verfügung gestellten Karten, Tabellen und Grafiken zeigen, dass die Armutsgefährdungsquote in der gesamtdeutschen Betrachtung seit nunmehr sechs Jahren auf einem Rekordniveau von über 14 Prozent verharrt (siehe Tabelle 1, S. 4).

Nicht einmal um einen Prozentpunkt haben sich die Quoten in diesem Zeitraum bewegt, so dass bundesweit von einer Verhärtung oder Verfestigung der Armut gesprochen werden muss.

Bericht in voller Länge lesen (pdf-Dtei):

 Der_Paritaetische_-_Armutsbericht2011.pdf
 

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Auch in der Krise in Bildung investieren

(12/11) - Berlin/Frankfurt a.M. - Nach Abschluss der ersten Runde des Europäischen Sektoralen Sozialen Dialogs Bildung zogen heute GEW und VBE, die gemeinsam die Interessenvertretung der deutschen Bildungsbeschäftigten in Brüssel wahrnehmen, ein positives Fazit. "Die europäischen Sozialpartner im Bildungsbereich bekennen sich zur Zusammenarbeit, um Verbesserungen in Bildung und Ausbildung zu erreichen", unterstrichen VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann und GEW-Vorstandsmitglied Ilse Schaad.

"Vor allem besteht Einigkeit, dass Investitionen in hochwertige Bildung und Ausbildung gerade auch in Zeiten des globalen wirtschaftlichen Abschwungs notwendig sind." Es müsse jedoch klar sein, den Konsens auf europäischer Ebene im nationalen Rahmen umzusetzen und die Brüsseler Papiere nicht nur abzuheften, sagten Schaad und Beckmann. "Bei der Konsolidierung der Staatsfinanzen spielen gerade Investitionen in Bildung eine herausragende Rolle. Sie erzielen nicht nur eine hohe Rendite, sondern befördern sozialen Zusammenhalt und nachhaltiges Wachstum durch Teilhabe aller an Bildung." mehr...

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Bildungspolitische Ziele umsetzen - Sparmaßnahmen stoppen

400 GEW-Delegierte aus ganz Baden-Württemberg haben sich am 26. November in Herrenberg dafür ausgesprochen, die im grün-roten Koalitionsvertrag vereinbarten bildungspolitischen Ziele umzusetzen. Für die GEW steht fest, dass diese Ziele nur erreicht werden können, wenn die Landesregierung die geplanten Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Beamten stoppt.

Am Wochenende wählte die GEW für die Mitglieder von 21 Landespersonen- und Landesfachgruppen, die in den nächsten vier Jahren die Arbeit der Bildungsgewerkschaft mitgestalten werden. Mit über 48.000 Mitgliedern ist die GEW die stärkste bildungspolitische Interessenvertretung im Südwesten und hat in den vergangenen Jahren die Zahl der Mitglieder um mehr als 4.000 steigern können.







 Resolution_GEW_BW.pdf
 Beschluss 26.11.

 Moritz_Finanzpolitik.pdf
 Prüfstein für Glaubwürdigkeit

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Neuer Wein in alten Schläuchen?

(11/11) - In der EU, vornehmlich bei den herrschenden Eliten, wird gefeiert. Mit dem Rücktritt der Ministerpräsidenten Papandreou und Berlusconi in Griechenland bzw.Italien ist angeblich der Weg frei zur Rettung des Euro. „Experten“ in Griechenland und Italien sollen nun die Wende bringen.

Die Ministerpräsidenten Papademos und Monti gelten als anerkannte Experten, die, so meinen viele Medien, das Vertrauen der Finanzmärkte besitzen. Damit wird zugleich aus-gedrückt, wer heute die Richtlinien der Politik bestimmt. Es wiederholt sich das Phänomen der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008, dass Vertreter einer neoliberalen Wirtschafts- und Geldpolitik, die maßgeblich durch ihre Politik zum Entstehen der Krise beitrugen, dazu ausersehen werden, die Krise zu beheben.


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 11-11-25_Behnen_-_Eurokrise.pdf
 



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Die Krise des Eurosystems: Hintergründe - Folgen - Alternativen

(10/11) - Die staatliche Verschuldung Griechenlands, aber auch Irlands, Portugals und Spaniens, ist seit Monaten in aller Munde. Der Begriff der „Staatspleite“ macht die Runde. Hektische Betriebsamkeit von Europolitikern prägt die täglichen Nachrichten und Kommentare, die Boulevard-Medien reaktivieren Ressentiments gegen Griechenland und andere Staaten des Euroraumes.

In dieser Situation sind Gewerkschaften und andere fortschrittliche Organisationen und Per-sonen aufgerufen, zu einer Versachlichung der Diskussion beizutragen und die Krise in den Euroländern einer tiefergehenden Analyse zu unterziehen. Dazu ist es notwendig die Konstruktion der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, die Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008 und die Politik führender Eurostaaten als Reaktion darauf einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Schließlich ist es Aufgabe fortschrittlicher Kräfte, realistische Alternativen zur herrschenden Politik vorzuschlagen, meint Peter Behnen, Mitglied der Redaktion von bildung & wissenschaft.


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Bildungsinternationale: Gemischte Bilanz

(08/11) - Frankfurt - Nach fünf Tagen endete in Kapstadt der sechste Weltkongress der Bildungsinternationale. Nicht alle Anträge konnten abschließend beraten werden. Für die GEW war es ein Kongress mit Erfolgen und Niederlagen.

Auch am letzten Tag des Weltkongresses standen noch immer zahlreiche Anträge und dringliche Resolutionen zur Beratung an. Früh zeichnete sich jedoch ab, dass es nicht möglich sein würde, alle Anträge abschließend zu behandeln. Noch nie in der Vergangenheit hatte ein Weltkongress der Bildungsinternationale ein so umfangreiches Arbeitsprogramm zu bewältigen. Hinter den Kulissen war die Antragberatungskommission in den vergangenen fünf Kongresstagen intensiv darum bemüht, die regulären 48 Anträge und etwa 150 Änderungs- und Ergänzungsanträge inhaltlich zu konsolidieren und zusammenzufassen, um den Delegierten so die Beratung und Entscheidungsfindung zu erleichtern. Besonders heftig wurde um die Anträge zu Israel und Palästina gerungen, die vom BI-Vorstand und verschiedenen Gewerkschaften aus Großbritannien und Südafrika eingebracht worden waren. mehr...

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Foto: GEW Hauptvorstand

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Memorandum 2011 der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

(05/11) - Die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik überschreibt ihr Memorandum 2011 mit dem Titel: Strategien gegen Schuldenbremse, Exportwahn und Eurochaos. Damit sind drei wesentliche Probleme der herrschenden Politik benannt. Peter Behnen kommentiert:

Das Memorandum beginnt mit dem Hinweis, dass die herrschende Politik in Windeseile zur Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise auf eine expansive Konjunktur- und Finanzpolitik umgeschaltet habe. Es sei auf die-se Weise im Jahr 2010 eine schnelle Konjunkturerholung erreicht worden. Inzwischen sei die herrschende Politik jedoch in die alte Mainstream-Ökonomie zurückgefallen: Austeritätspolitik, Abbau sozialer Leistungen und Steuersenkungen für angebliche Leistungsträger. Damit folgt sie wieder einer Linie, die kurze Zeit vorher in die Krise geführt hat. Auch die Exportorien-tierung und die Vernachlässigung der Binnenkonjunktur stehen wieder hoch im Kurs.

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 11-04-25_Behnen_-_Memorandum_2011.pdf
 

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Gewerkschaften in den Schulen: Neue Internetpräsenz ist online

(02/11) - Die neue Internetseite der gewerkschaftsübergreifenden Initiative Schule und Arbeitswelt ist online. Auf www.schule.dgb.de informieren der DGB und die Gewerkschaften IG BAU, IG Metall, GEW und ver.di über ihre gemeinsamen Arbeitsschwerpunkte und Veranstaltungen in 2011.

Wir stellen regionale Projekte vor und bieten Lehrerinnen und Lehrern Materialien für ihren Unterricht. Die Internetseite lebt von den Aktivitäten der gewerkschaftlichen Kollegen und Kolleginnen vor Ort. Wir möchten diese vorstellen und sie für Interessierte zugänglich machen. Anregungen nehmen wir gern entgegen. mehr...





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