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Themen Hochschule und Forschung Positionen | ||||||
| Positionen | ||||||
| Päd. Hochschulen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Über die Zukunft der Pädagogischen Hochschulen (07/11) - In der Aufspaltung der Hochschullandschaft in Universitäten, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen ist unschwer die Institutionalisierung einer hierarchischen Vorstellung über höherwertige und minderwertige wissenschaftliche Bildungsgänge zu erkennen. Prof. Albert Scherr macht Anmerkungen über die Zukunft der Pädagogischen Hochschulen. Von den Universitäten als den eigentlichen Orten der „Pflege und Entwicklung der Wissenschaften“ werden im Landeshochschulgesetz die stärker auf die „Ausbildung der Lehrkräfte“ sowie für außerschulische Erziehungs- und Bildungsberufe ausgerichteten Pädagogischen Hochschulen (PHn) unterschieden. Ihre Forschungsaufgaben sind ihrem Ausbildungsauftrag nachgeordnet. Zwar haben die PHn – im Unterschied zu den Fachhochschulen – ebenso wie die Universitäten das Promotions- und Habilitationsrecht und ihre Professor/innen eine vergleichbare Lehrverpflichtung. Dass es sich gleichwohl um eine Hierarchie, und keineswegs nur um eine funktionale Arbeitsteilung zwischen wissenschaftlicher Grundlagenforschung und wissenschaftlich fundierter Bildung für pädagogische Berufe handelt, ist auch an der Zuordnung der Lehrer/innen(aus)bildung erkennbar. mehr... | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Musikhochschulen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (07/11) Lehraufträge an deutschen Musikhochschulen sollten ursprünglich der Ergänzung des Lehrangebots dienen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Weit über die Hälfte des Unterrichts wird - bereits seit Jahren - von Lehrbeauftragten erteilt, so dass nur noch von einer Sicherstellung des Lehrangebots durch Lehraufträge gesprochen werden kann. Diese nebenamtlichen Hochschullehrer verdienen nur einen Bruchteil ihrer fest angestellten Kollegen und sind arbeitsrechtlich in keiner Weise abgesichert. Zahlreiche Gespräche mit verantwortlichen Politikern und den Hochschulleitungen über Veränderungen der unhaltbaren Situation der Lehrbeauftragten haben zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Die "Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (BKLM)" engagiert sich aber auch weiterhin in diesem Bereich. Die GEW Baden-Württemberg unterstützt diese Bemühungen und versucht auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Weitere Informationen: ![]() | Rückblick Aktion 2007:![]() PM zur Aktion 2007 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Abschied von der unternehmerischen Hochschule? (06/11) - Die neue Landesregierung hat das Ende des Modells „unternehmerische Hochschule“ ausgerufen. Jetzt muss der Anfang für eine Hochschule in der Demokratie gemacht werden. Wann immer in den letzten Jahren die Hochschule umorganisiert wurde, war meist eine Vorstellung bestimmend: die „unternehmerische Hochschule“. Im Koalitionsvertrag grenzt sich die neue Landesregierung davon ab: „Das Leitbild der 'Unternehmerischen Hochschule', das dem aktuellen Landeshochschulgesetz zugrunde liegt, hat noch nie zu den Hochschulen gepasst“, man wolle mit den Hochschulen „das Landeshochschulgesetz neu ausrichten und dabei demokratische Strukturen stärken“. Damit ist eine Trendwende ausgerufen. mehr... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Templiner Manifest | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gute Wissenschaft und gute Arbeit zwei Seiten einer Medaille! (11/10) Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich gemeinsam mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für berechenbare Karrierewege und bessere Arbeitsbedingungen in Hochschule und Forschung stark. Das ist die zentrale Aussage des "Templiner Manifests", das die Bildungsgewerkschaft vorgestellt hat. "Gute Lehre und Forschung sowie gute Arbeitsbedingungen und berufliche Perspektiven sind zwei Seiten einer Medaille", heißt es in dem Papier. "Hochschulen und Forschungseinrichtungen wollen exzellent sein, von ihren Beschäftigten erwarten sie exzellente Leistungen in Forschung und Lehre. Aber die Gegenleistung bleibt aus: Die Arbeitgeber bieten den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weder verlässliche Berufsperspektiven noch faire Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen", stellte Andreas Keller, für Hochschule und Forschung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, fest. Er prangerte an, dass bei wissenschaftlichen Angestellten an Hochschulen auf ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis sieben befristete Verträge kämen. "Hochschulen und Forschungseinrichtungen müssen neben befristeten Qualifikationsstellen deutlich mehr Dauerstellen einrichten, damit sie ihre Daueraufgaben in Forschung und Lehre erledigen können - mit der notwendigen Kontinuität und Qualität", forderte Keller. Die zehn Eckpunkte des "Templiner Manifests" wird die GEW in den folgenden Wochen bundesweit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Diskussion stellen. "Wir möchten möglichst viele Kolleginnen und Kollegen dafür gewinnen, das Manifest zu unterzeichnen. Wir setzen auf Solidarität statt Ellbogenstrategie - um Bund, Länder und Hochschulen zu Reformen zu bewegen", sagte Keller. Info: Weitere Informationen zum "Templiner Manifest" und dem Thema Personalstruktur und Karrierewege in Hochschule und Forschung sind im Internet unter www.templiner-manifest.de zu finden. Hier kann das Manifest auch online unterzeichnet werden. Dort kann auch die Liste der 104 Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner eingesehen werden. | Weitere Informationen:![]() Download: ![]()
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| Länder-Entgeltordnung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Länder-Entgeltordnung (LEGO) im Hochschulbereich (11/10) Die Vorbereitung der Tarifrunde 2011 nimmt langsam Fahrt auf. Es geht dieses Mal aber nicht „nur“ um Gehaltssteigerungen, es geht um Ganze! Das Stichwort ist „Entgeltordnung für die Beschäftigten im Bereich des TV-L“. Auch die Beschäftigten an den Hochschulen sind mit dabei. Seit einem Jahr sitzen sich die Gewerkschaften unter der Führung der GEW und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am Verhandlungstisch gegenüber, um erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik über eine eigenständige Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen sowie pädagogische und sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst zu verhandeln. Ausführliche Informationen über die Forderungen finden sich auf der Seite des GEW-Hauptvorstandes. Außerdem können Sie HIER… das Tarif-Telegramm abbonieren. Weitere Informationen zur Tarifrunde 2011 finden sie hier… (Broschüre: „Tarifrunde 2011 – Entgeltordnung durchsetzen!“; 60 Seiten, 1,8 MB) bzw. hier… (Auszug aus der Broschüre „Tarifrunde 2011 – Entgeltordnung durchsetzen!“ für den Hochschulbereich; 4 Seiten, 72 KB) | Weitere Informationen:![]()
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| BAföG | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| GEW kritisiert „Raubbau am BAföG für Elite-Stipendien“ (07/10) Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die heutige Entscheidung des Bundesrats, der geplanten BAföG-Erhöhung nicht zuzustimmen, aber dem „nationalen Stipendienprogramm“ grünes Licht zu geben, scharf kritisiert. „Das ‚nationale Stipendienprogramm’ findet keine Akzeptanz: Weder bei Studierenden und Hochschulen noch bei Fachleuten und Länderregierungen. Ein Programm, das gerade jene Studierenden leer ausgehen lässt, die am dringendsten Unterstützung brauchen, ist überflüssig“, sagte das für Hochschulen verantwortliche Vorstandsmitglied der GEW, Andreas Keller. Dass der Bundesrat das Stipendienprogramm dennoch durchwinke, aber gleichzeitig die überfällige BAföG-Erhöhung auf Eis lege, sei skandalös: „Schwarz-Gelb betreibt einen Raubbau am BAföG, um die umstrittenen Elite-Stipendien durchzudrücken“, so Keller. Der GEW-Hochschulexperte bemängelte insbesondere den Einfluss privater Wirtschaftsunternehmen auf das „nationale Stipendienprogramm“. „Obwohl Bund und Länder zwei Drittel der Kosten für das Stipendienprogramm tragen, sollen private Mittelgeber bestimmen, welche Hochschulen und Studiengänge von den Stipendien profitieren. Darüber hinaus sollen die Unternehmen sogar an der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten mitwirken dürfen“, erklärte Keller. Es sei zu befürchten, dass Studierende, die keinen direkten Wirtschaftsbezug ihrer Ausbildung nachweisen können oder an einer Hochschule in einer strukturschwachen Region studieren, durch die Maschen fielen. Wer doch ein Stipendium ergattere, müsse sich mit 300 Euro monatlich zufrieden geben. „Von diesem Betrag kann niemand leben. Das ist allenfalls ein Extra-Taschengeld für eine kleine Elite, die bereits finanziell abgesichert ist.“ mehr... | Weitere Informationen: Pressemitteilungen GEW | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| GEW Gespräch MWK | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| GEW Baden-Württemberg im Gespräch mit dem Wissenschaftsministerium (06/10) Am 28. Juni 2010 hat sich die GEW Baden-Württemberg, vertreten durch die Vorsitzende Doro Moritz und Mitglieder der Fachgruppe Hochschule und Forschung, mit Minister Prof. Dr. Peter Frankenberg und weiteren Vertretern des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zu einem Gespräch getroffen. Auf des Tagesordnung stand unter anderem ein Informations- und Gedankenaustausch zu den Themen „Entwicklung der Hochschulen vor dem Hintergrund der Exzellenzinitiative“, „Der Deutsche Qualifikationsrahmen und seine Auswirkungen auf die Hochschulen“, „Reformen bei den BA/MA Studiengängen“, „Die Situation der Lehrbeauftragten an den Hochschulen“ und „Die Studienplatzsituation vor dem Hintergrund des doppelten Abiturjahrgangs“. Der Minister versicherte der GEW, dass das Studienplatzangebot im Wintersemester 2012/13 trotz des doppelten Abiturjahrgangs nicht schlechter als in den Vorjahren sein werde. Insbesondere die neue Studienplatzbörse über die "ZVS-Nachfolgeorganisation" „Stiftung für Hochschulzulassung“ soll die Vergabe zukünftig erleichtern. Zum Thema Bachelor/Master teilet das Ministerium der GEW mit, dass die Dokumentation der Bologna Konferenz vom März diesen Jahres fast fertig sei und im kommenden Wintersemester mehrere Workshops zu verschiedenen Themen (Übergang Bachelor-Master, Akkreditierung, etc.) nachfolgen werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lektoren/innen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Lektoren/innen (08/10) Die GEW Baden-Württemberg hält interssante Informationen, Einschätzungen, Materialien, Stellungnahmen und Rechtsquellen für Lektoren/innen bereit. Diese finden Sie hier... | Arbeitshilfen für Lektoren/innen Artikel: "Lektor/innen: Lohnsklaven der Wissenschaft" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bologna-Konferenz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bologna - und kein Ende in Sicht (03/10) Am Montag, den 08. März 2010 fand der vom Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg organisierte Bologna-Kongress statt. Über 450 Teilnehmer/innen, darunter auch Vertreter/innen von GEW und DGB diskutierten in drei Foren über die Notwendigkeit im Bologna-Prozess umzusteuern. Die Studie der GEW zum Bologna-Prozess: „Der Bologna-Prozess zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Die europäischen Ziele und ihre Umsetzung in Deutschland, Eine Expertise im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung von Ulf Banscherus, Annerose Gulbins, Klemens Himpele und Sonja Staack finden Sie hier… Das Positionspapier des DGB: „Den Europäischen Hochschulraum demokratisch und sozial gestalten - Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB)“ finden Sie hier… Die Pressemitteilung der Landesastenkofenze Baden-Württemberg finden Sie hier... | Weitere Informationen:![]()
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