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Protestaktion

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02.07.09: Arbeitslose Lehrer/innen sagen: Tschüss Kinderland!

„Uns reicht’s! Wir wandern aus“ – Tausende Lehrer/innen ohne Stelle

Am Donnerstag, 9. Juli 2009, werden sich um 16 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz mehrere hundert arbeitsloser Lehrer/innen symbolisch aus Baden-Württemberg verabschieden. Mit gepackten Koffern und Rucksäcken sagen die jungen Pädagog/innen in Sichtweise des Kultusministeriums „Tschüss, Kinderland Baden-Württemberg!“

Die von der Bildungsgewerkschaft GEW organisierte Aktion wird unter anderem von der landesweiten Elterninitiative „Schule mit Zukunft“ unterstützt. Erwartet werden auch Lehramtsstudierende aus ganz Baden-Württemberg, die befürchten, dass sie in wenigen Jahren keine Stelle bekommen.

Nur jeder vierte Junglehrer für Grund- und Hauptschulen darf nach den Sommerferien unterrichten. Bei den Sonderschulen kommen fast drei Viertel aller Bewerber nicht zum Zuge, bei den Realschulen 60 Prozent. Nur in Gymnasien und Beruflichen Schulen gibt es bessere Chancen auf eine Stelle.

Insgesamt werden 5.000 der 9.600 Bewerber/innen trotz oft sehr guter Noten arbeitslos, wenn es ihnen nicht gelingt, in anderen Bundesländern oder als Vertretungslehrer/innen eine Stelle zu bekommen. Die GEW berichtet von vielen wütenden Protestanrufen und –briefen, bei denen sich viele darüber beschweren, dass ihnen beim Beginn ihres Studiums gute Einstellungschancen versprochen wurden.

 Rede_Doro_Moritz-090709.pdf
 

 Rede_Verena_Hoffmann-090709.pdf
 



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Welche Erfahrungen haben abgelehnte Bewerber gemacht - bitte melden!

(06/09) Sind Sie auch eine Lehrerin oder ein Lehrer und bekommen im September keine Stelle? Wir sammeln hier die Erfahrungen von Betroffenen bei der Stellensuche, bzw. bei der Suche nach Alternativen. Ebenso interessieren und die Erfahrungen bei der Beantragung von Arbeitslosengeld II. Wir werden solche Informationen an Medien und Politiker/innen weiter geben und so unserem Protest ein Gesicht verleihen. Wenn nicht extra angegeben, behandeln wir alle E-Mails vertraulich und veröffentlichen sie nur anonym. Die Daten werden nicht gepeichert.

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Ich spreche mit Journalisten:


Ich will anonoym bleiben:


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 Kein_Stellenangebot-wie_geht_es_weiter.pdf
 Veranstaltungsreihe bis 13. Juli


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PM: Bleiben tausende
Lehrer/innen ohne Stelle?


Lehrereinstellung

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Dramatische Fehlplanung der Landesregierung

  • Briefe an die Landtagsabgeordneten von CDU und FDP
  • Besuche in den Sprechstunden der Landtagsabgeordneten
  • Leserbriefe an die lokalen und regionalen Zeitungen
  • Aktionen zum Schuljahresbeginn
  • Öffentliche Aktionen wie Straßentheater, Lehrer/innen verteilen "Arbeits-Lose"
  • Verbündete suchen (v.a. Eltern und Schüler/innen) und gemeinsam aktiv werden

(06/09) Wenn eine Grundschullehrerin mit der Note 1,0 in die Arbeitslosigkeit geschickt und gleichzeitig viel Geld für Werbung in anderen Ländern ausgegeben wird, weist dies auf eine dramatische Fehlplanung der Landesregierung hin. Ausgerechnet in der Grundschule weigert sich die Landesregierung, zum nächsten Schuljahr den Klassenteiler zu senken. Ein Kinderland muss aber auch klare Signale für die Grundschule setzen.

Was können alle tun:

PM: Im Kinderland dürfen die Kinder früher nach Hause gehen.

Internetportal Unterrichtsversorgung


CDU-Landtagsabgeordnete

FDP-Landtagsabgeordnete

Infos in den GEW-Geschäftsstellen

Haben Sie die Infoveranstaltungen an den Ausbildungsseminaren und die Termine der kostenlosen GEW-Hotline Lehrereinstellung verpasst? - GEW-Mitglieder haben 365 Tage im Jahr eine Hotline: Unsere Anlaufstellen für Fragen sind die Bezirksgeschäftsstellen.

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