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Schulwesen

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Sozialwissenschaftliche Gymnasien
Operativ Eigenständige Schule (OES)
Übergang berufliches Gymnasium
Werkrealschule
Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf
einjährige Berufsfachschule
BVJ Pflicht

100 zusätzliche Klassen sofort nötig

(06/10) Berufliche Gymnasien: Jedes Frühjahr wiederholt sich ein unwürdiges Spiel, erst melden sich die Realschüler/innen an den beruflichen Gymnasien an, hoffen vier Wochen auf einen Schulplatz, bis sie Ende März erfahren: Leider wird's nichts – zu wenige Plätze. Deshalb hat die GEW frühzeitig ein Sofortprogramm für die beruflichen Schulen gefordert. mehr...

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Zahl der Sozialwissenschaftlichen Gymnasien steigt auf 32

15 weitere Standorte geplant

(02/10) Eine Pressemitteilung des Kultusministeriums ließ am 09.12.2009 das Land aufhorchen: „Zum kommenden Schuljahr 2010/11 werden an weiteren 15 beruflichen Standorten Sozialwissenschaftliche Gymnasien (SG) eingerichtet.“ Wegen der hohen Nachfrage baut das Land die SG weiter aus. Damit gibt es ab dem nächsten Schuljahr insgesamt 32 öffentliche SG in Baden-Württemberg. Unklar ist derzeit allerdings noch, ob das Kultusministerium die Pflicht zur Substitution ad acta gelegt hat. mehr...

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Positionen zur "Operativ Eigenständige Schule" (OES)

(04/10) Der Weg zu eigenständigeren Schulen scheint auch in Baden-Württemberg unumkehrbar. Vorreiter dieser Entwicklung sind die beruflichen Schulen, deren Modellversuch„ Operativ Eigenständige Schule“ beendet ist, und ab Herbst 2007 schrittweise für alle Schulen eingeführt wird - zum Schuljahr 2007/2008 stiegen nahezu 70 Schulen in diesen Prozess ein, der bis 2011 abgeschlossen sein soll.

Es geht im Kern um einen Veränderungsprozess, bei dem größere Eigenständigkeit von Schulen und Qualitätsentwicklung zwei Seiten einer Medaille sind.
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 Thesen_und_Forderungen.pdf
 Thesen und Forderungen der Landesfachgruppenausschüsse berufliche Schulen



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Schwieriger Übergang

Realschule - Berufliches Gymnasium

(12/09) Seit dem Frühsommer häufen sich die Sorgen und Klagen über einen erschwerten Übergang der Realschulabsolvent/innen auf die beruflichen Gymnasien. Einerseits gibt es nicht genügend Schulplätze an den beruflichen Gymnasien, sodass immer wieder bildungswilligen Schüler/innen die Bildungschance auf ein Abitur dort verweigert wird. Andererseits hat die Bildungsplanreform an den Realschulen und die daraus folgende neue Abschlussprüfung erschwerte Bildungsvoraussetzungen geschaffen, die Realschülerinnen und Realschüler gegenüber früher deutlich benachteiligen. Für Realschüler/innen, dasselbe gilt in verstärktem Maße für Werkrealschüler/ innen, gibt es drei Hürden, um über ein berufliches Gymnasium zur Hochschulreife zu kommen.
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Die "neue Werkrealschule"

Konsequenzen für die beruflichen Schulen

(07/09) Im Rahmen ihrer „Qualitätsoffensive“ beschloss die Landesregierung im Sommer 2008 die Hauptschule aufzuwerten, indem die Werkrealschule grundlegend geändert werden sollte. In ihrer ursprünglichen Konzeption sollte jede zweizügige Hauptschule einen eigenen Werkrealschulzug ab Klasse 5 anbieten können, der grundsätzlich für alle Hauptschüler offen sein sollte. Völlig neu ist allerdings die geplante Verzahnung mit den Beruflichen Schulen. So soll es in Klasse 10 ein gemeinsames Bildungsangebot des allgemein bildenden und des beruflichen Schulsystems geben. mehr..

Kommentar

Die neue Werkrealschule – ein Konzept, das nicht überzeugt.

(07/09) Der große Wurf zu Rettung der Hauptschule sollte es werden – die Werkrealschule „neuer Prägung“. Ob dies allerdings gelingt, scheint mir mehr als fraglich zu sein.
Aus Sicht der GEW ist die Einführung der neuen Werkrealschule v.a. unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, ob und inwieweit sie den Zugang von jungen Menschen zu höherwertigen Abschlüssen der Sekundarstufe II und damit auch die Bildungschancen verbessert. mehr...

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Auslaufmodell BVJ? VAB in der Anlaufphase

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ): Das Kultusministerium (KM) erprobt ab dem kommenden Schuljahr an 26 Schulen das Modell „Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf“ (VAB).

(06/09) Als einjährige Vollzeitschule will das VAB BVJ-pflichtige Jugendliche ohne Hauptschulabschluss zu einem dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand und zu besserer Ausbildungsreife führen. Damit soll das BVJ laut KM für „besonders theorieschwache oder schulmüde“ Jugendliche weiterentwickelt werden und mittelfristig das BVJ ablösen.
Die Zersplitterung des Bildungswesens in Baden-Württemberg wird hier weitergeführt, sie wird den jungen Menschen nicht gerecht. mehr...

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Hat die einjährige Berufsfachschule eine Zukunft?

(03/09) Diese Frage stellen sich – nach Wegfall von § 7 BBiG in 2009 - v. a. die Kolleg/innen an den gewerblichen Schulen. Die Ursache: Die Verordnung des Wirtschaftsministeriums über die Anrechnung des Besuchs einer Berufsfachschule auf die Ausbildungszeit in Berufen der gewerblichen Wirtschaft vom 1.8.2007“ läuft mit Wirkung zum 01.08.2009 aus. Die Folgen gestalten sich wie folgt.
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Warum keine BVJ-Pflicht im „Herzen Europas“?

Entlarvende Antworten auf eine SPD-Landtagsanfrage

(03/09) In Baden-Württemberg gilt die Pflicht zum Besuch eines Berufsvorbereitungsjahres, aber erstaunlicherweise sind seit jeher die Landeshauptstadt Stuttgart und die Landkreise Esslingen, Ludwigsburg und der Rems-Murr-Kreis davon ausgenommen. Dies war Anlass einer Nachfrage der SPD-Landtagsfraktion(Landtagsdrucksache 14/3800), auf die das Kultusministerium am 13. Januar 2009 entlarvende Antworten gab.
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