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![]() Kontakte Termine Infos So war's | Zur keltischen Siedlung Heuneburg, Juli 2011 Ziel unseres Ganztagesausflugs 2011 war die vom 7. bis 5. Jahrhundert vor Chr. bestehende Keltensiedlung Heuneburg der frühen Eisenzeit. Es muss aufgrund der Ausgrabungen ein bedeutendes Machtzentrum gewesen sein. Von der einstigen Wehrmauer wurde ein 80 m langes Stück restauriert. Es ist die einzige Wehrmauer aus luftgetrockneten Lehmziegeln nördliche der Alpen. Die Kelten unterhielten Kontakte zu den Hochkulturen im Mittelmeerraum, davon zeugen Amphoren und Fragmente griechischer Tongefäße. Zwischen 1998 und 2001 errichtete die Gemeinde Hundersingen das Freilichtmuseum „Keltischer Fürstensitz Heuneburg“. Eine Zehntscheune aus dem Jahre 1783 des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen wurde zu einem Museum in zwei Stockwerken ausgebaut. Im Museum wird der hohe Stand von Handwerk- und Hauswerkbau der Kelten vorgestellt. Hauptbauwerke im Freilichtmuseum sind das Herrenhaus, die Lehmziegelmauer, das Wohnhaus, ein Speicher und das Werkstattgebäude. In unmittelbarer Nähe der Heuneburg sind mehrere wieder aufgeschüttete Grabhügel zu sehen. 2010 wurde ein Fürstengrab aus dem 6. Jh. entdeckt. Derzeit werden die Funde aus dem Grab in Stuttgart ausgestellt. Um 550 und nochmals um 450 gab es Großbrände auf der Heuneburg. Danach scheint die Besiedlung abgebrochen worden zu sein. Bilder Heuneburg: das Herrenhaus und Teile der restaurierten Wehrmauer Weiterfahrt zum nahgelegenen Kloster Heiligkreuztal: Sehr schön ist die Kirche, Münster genannt, mit einer Stuckdecke über dem Nonnenchor, 1754 von Feuchtmayer gestaltet. Etwas ganz Besonders ist der bestens erhaltene Kreuzgang mit gut erhaltenen Gemälden. Heute ist Heiligkreuztal das Zentrum der Stefanus-Gemeinschaft. Die Akademie begleitet kirchliche und soziale Organisationen und Wirtschaftsunternehmen in Gegenwarts- und Entwicklungsfragen. Dazu gehört das moderne Hotel, ein Freizeitheim für Gruppen aller Art, auch Schulklassen, ein Klosterladen und eine Klosterschänke. Es gibt außerdem Sportanlagen und einen Fischteich. Den Abschluss machten wir im Gasthaus Knopfmacherfelsen. In dessen Nähe hat man einen herrlichen Ausblick ins Donautal bis hin zum Kloster Beuron. Text und Bilder: Harald Albiker Halbtagesausflug der GEW-Senioren Kreis Freiburg im Mai 2011 Freiburg: Am Dienstag, den 13. Mai startete unser Bus um 13 Uhr am Konzerthaus zu unserem traditionellen Halbtagesausflug, der uns in diesem Jahr dank der kundigen Führung unseres GEW-Mitgliedes Werner Kästle das Städtchen Sulzburg etwas näher bringen sollte. Sicher war jeder von uns schon ein oder mehrmals dort, dennoch ist es etwas anderes, wenn man einen so versierten und doch zurückhaltenden Führer hat. Da wird plötzlich so manches, was man bislang nicht beachtet oder übersehen hat, ins Blickfeld gerückt! Man denke da nur an den kleinen aber sehr interessanten Stadtgarten mit seinen herrlichen riesigen Bäumen. ![]() Im kleinen aber sehr schönen Stadtpark führte uns Werner Kästle an besonders interessante Plätze mit riesigen Laub- und Nadelbäumen. (Foto: H. Albiker) Ebenso ist hinter der historisch interessanten Apotheke ein Kleinod, was Kräuter, besondere Blumen oder Sträucher betrifft. Da wurde besonders gestaunt. Wer kommt schon allein in dieses so sehenswerte Gärtchen – ein Paradies! Was wäre Sulzburg ohne die ottonisch-romanische Kirche St. Cyriak. ![]() Wir erhielten auch schöne Einblicke ins Innere der ottonisch-romanischen Kirche St. Cyriak, auch von außen bietet sie architektonische Höhepunkte. (Foto: Manfred Metzroth) Außen wie innen ist sie trotz aller „architektonischen Zurückhaltung“ (so Kästle) ein historisches Schmuckstück. Der Turm aus dem 11. Jahrhundert ist einer der ältesten in Südwestdeutschland. Werner Kästle hatte uns zu Beginn des Ausflugs mit einem hervorragenden vierseitigen Script aus seiner Feder versorgt. Dieses bietet in Kurzfassung eine Zusammenfassung der sehenswertesten Dinge in Sulzburg. Herzlichen Dank! Sie ist und war eine sehr gute einführende Lektüre während der Busfahrt ins Markgräflerland. Zu einem netten kleinen Ausflug gehört auch ein gemütliches Beisammensein. Dieses haben alle genossen bei Kaffee und Kuchen oder einem herzhaften Vesper mit einem Viertele im Landgasthof „Rebstock". Da ließ es sich an großen runden Tischen herrlich miteinander plaudern. Am frühen Abend erreichten wir wieder um viele Eindrücke reicher unseren Ausgangspunkt Freiburg. Lieber Werner Kästle, ganz herzlichen Dank. Man hörte ringsum nur Lob für den entspannten Nachmittag. Harald Albiker | |||||
| Ausflug nach Speyer und zum Hambacher Schloss im Juli 2010 Über 40 Frauen und Männer der Fachgruppe Mitglieder im Ruhestand nahmen am 14. Juli an der Ganztagesfahrt nach Speyer und zum Hambacher Schloss teil. Unterwegs wechselten wir bald auf die französische Seite, denn auf der Autobahn waren schon 10 km Stau angesagt. In flotter Fahrt ging es trotz französischem Nationalfeiertag in Richtung Speyer. Pünktlich zur Domführung betraten wir das gewaltige Gotteshaus, das seit 1981 zum Weltkulturerbe erhoben wurde. Der Salierkaiser Konrad II. hatte dieses majestätische romanische Bauwerk 1030 begonnen.Über die ganzen Jahrhunderte wurden immer wieder Teile erneuert, das Gesamtwerk vergrößert und in unserer Zeit von Grund auf saniert. Mehrfach hatte der Dom große Brände und Zerstörungen erlitten. Alle Fahrtteilnehmer waren von diesem Gotteshaus tief beeindruckt. Die Reiseführer Franz Morand und Harald Albiker hatten unterwegs im Bus die wichtigsten Stationen wie Dom und Stadt Speyer sowie Hambacher Schloss und die Pfalz mit ihrer Historie erläutert. Im Gasthaus Domhof wartete ein gutes Mittagessen, anschließend blieb noch etwas Zeit für die prachtvolle Maximilianstraße mit ihrer Vielzahl bedeutender historischer Gebäude. Doch bald hieß es aufbrechen Richtung Hambacher Schloss. Blick in das gewaltige Mittelschiff des Speyrer Domes Die Krypta bildet in ihren großen Ausmaßen eine ausgedehnte Unterkirche Rasch war Hambach erreicht, der Bus meisterte den steilen Aufstieg zum Parkplatz unterhalb des Schlosses ohne Probleme! Von hier aus bot sich allen ein prächtiger Ausblick hinab nach Neustadt an der Weinstraße und weit in die Pfalz hinein. Das Wetter hatte uns an diesem Tag verwöhnt. Zumindest im klimatisierten Bus war die Hitze gut auszuhalten. Aber auch sonst hielten sich alle Teilnehmer erstaunlich gut. Beim Nachhauseweg machten wir noch eine kurze Pause im Rasthof Mahlberg. Kurz nach halb acht erreichten wir wieder den Parkplatz am Konzerthaus. Dem aufsteigenden Besucher bietet sich ein sehr schöner Anblick vom Hambacher Schloss Kurz vor der Heimfahrt gab es noch ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern Text: Harald Albiker Fotos: Manfred Metzroth und Harald Albiker | ||||||