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Tagung "Alle Schüler/innen in (m)einer Klasse!"

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Tagung: 250 Lehrer/innen proben eine Schule für alle

(01/09) - Während die CDU/FDP-Landesregierung weiter alle Anträge auf längeres gemeinsames Lernen blockiert, lassen sich die Schulen davon nicht beeindrucken. Heute (28.01.) kamen aus ganz Baden-Württemberg 250 Lehrerinnen und Lehrer nach Heidelberg, um dort auf einer GEW-Tagung Konzepte für das Unterrichten in heterogenen Klassen zu diskutieren.

„Alle pädagogischen Profis im Land wissen, dass die Umetikettierung der Hauptschule in die Werkrealschule die Probleme unseres überholten gegliederten Schulsystems nicht lösen wird. Eine Schule, die für alle die bestmögliche individuelle Förderung in den Mittelpunkt stellt, verzichtet auf perfekt erscheinende Auslese- und Sortiermechanismen“, sagte am Mittwoch (28.01.) in Heidelberg Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich für längeres gemeinsames Lernen ein und stößt damit auf immer mehr Zustimmung im Südwesten. Statt der erwarteten 100 Teilnehmer/innen kamen heute 250 zur Fachtagung „Alle Schüler in einer Klasse“. Weitere Tagungen unter dem Motto „Wie geht Eine Schule für alle?“ sind bereits geplant. mehr...



Information und Anmeldung

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„Alle Schüler in (m)einer Klasse!“ - Das Unterrichten in heterogenen Klassen

Fachtagung und Fortbildung,
Mittwoch, 28. Januar 2009,
Internationale Gesamtschule Heidelberg

(01/09) - Die anhaltende Diskussion um die Schulstruktur in Baden-Württemberg und die inzwischen vielfach unterstützte Forderung der GEW nach „Einer Schule für alle“ führt zunehmend zu Fragen nach der inneren Ausgestaltung einer gemeinschaftlichen Schule. Die Antworten hierzu müssen nicht völlig neu erfunden werden. Im In- und Ausland liegen vielfältige Umsetzungskonzepte und langjährige Erfahrungen im Umgang mit Heterogenität und mit individueller Förderung vor.

Alle Schüler/innen in meiner Klasse?“ stellt sich der für Kolleg/innen an den Schulen zentrale Frage des Unterrichts in Klassen mit einer heterogenen Schülerschaft. In Referaten, Podiumsdiskussionen und im direkten Gespräch mit Vertretern „inklusiver“ Schulen werden umfassende Möglichkeiten zur Information und zum Erfahrungsaustausch geboten.

Mit dieser Tagung startet die GEW ihre Veranstaltungsreihe „Wie geht … Eine Schule für alle?“ Diese Reihe steht ganz im Zeichen der praktischen Umsetzung Einer Schule für alle.

Doro Moritz,
Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg



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Ablauf der Tagung:

09.00 Uhr Ankommen
09.30 Uhr Begrüßung: Doro Moritz,
Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg
09.45 UhrVortrag: Heterogenität im Schulsystem und im Unterricht,
Prof. Dr. Thorsten Bohl, Uni Tübingen
anschl. Rückfragen/Diskussion
10.45 UhrPodiumsgespräch und Diskussion
Doro Moritz (Moderation),
Prof. Dr. Thorsten Bohl (Uni Tübingen),
Marianne Demmer (Stellvertr. Bundesvorsitzende der GEW),
Prof. Dr. Anne Ratzki (Universität Paderborn)
11.30 Uhr -
13.00 Uhr
Mittagspause
13.00 Uhr Workshoprunde I
14.30 Uhr Kaffeepause
15.00 UhrWorkshoprunde II
16.30 Uhr Ende der Tagung

 09-01-28_Flyer_-_Tagung_Eine_Schule_fuer_alle_-_HD.pdf
 Flyer zum Download, 2 MB!)




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Inhalt der Workshops:

WS 1:Prof. Dr. Anne Ratzki
Internationale Konzepte individualisierten Lernens und individueller Förderung
WICHTIG: Dieser Workshop dauert von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr (inkl. Pause)
WS 2*:Prof. Dr. Kathrin Höhmann
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Individualisiertes Lernen organisieren; zur Arbeit mit Förderplänen in heterogenen Gruppen.

DIESER WORKSHOP FÄLLT AUS!
Bitte Ersatzworkshop beachten:
WS 2 neu:Thomas Rau
Lehrer an der Grundschule "Französische Schule" Tübingen
Das Konzept der Neuen Sekundarschule Tübingen: Eine Schule für alle Kinder bis Klasse zehn.
WS 3*:Gerhard Junge-Lampart,
Johanna-Wittum-Schule Pforzheim,
Lehrer, Fachberater
Kooperative Lerntechniken für heterogene Lerngruppen
WS 4*:Susanne Ruffer-Delius und Sigi Fischer
Geschwister-Prenski-Gesamtschule Lübeck
Wir sind eine Schule für alle- die Geschwister-Prenski-Gesamtschule aus Lübeck.
WS 5*: Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Prorektorin für Studium, Lehre und internationale Beziehungen
An, von und mit Unterschieden lernen - Integrative Didaktik in heterogenen Lerngruppen.
WS 6*: Anette Holzwarth
Lehrerin an der Albert-Schweitzer-Schule Sinsheim
In diesem Workshop wird ein erprobtes Konzept vorgestellt, wie das Thema individuelle Persönlichkeit und gegenseitige Wertschätzung an einer 2jährigen Berufsfachschule umgesetzt wird.
WS 7*:Prof. Dr. Alfred Holzbrecher
Pädagogische Hochschule Freiburg - Institut für Erziehungswissenschaft
Entwicklung von Lehrerprofessionalität im Umgang mit kultureller Heterogenität
WS 8*:Marlise Kopp und Bärbel Stetzler
Lehrerinnen an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg
"Und es ist möglich! Unterrichten in heterogenen Gruppen an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg.
Darstellung des Konzeptes der Orientierungsstufe der IGH mit praktischen Beispielen aus dem EvA-Unterricht. (Eva = "eigenverantwortliches Arbeiten")
*) Die Workshops 2 - 8 dauern jeweils 1,5 Stunden und werden 2 Mal angeboten. 1. Runde von 13 - 14.30 Uhr; 2. Runde von 15 - 16.30 Uhr.

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Anfahrt und Lageplan der IGH

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Die Internationale Gesamtschule Heidelberg (IGH)
Baden-Badener Str. 14
69126 Heidelberg

liegt im Süden von Heidelberg, im Hasenleiser, zwischen den Stadtteilen Kirchheim und Rohrbach an der Bahnlinie Heidelberg-Karlsruhe ganz in der Nähe des S-Bahnhofs Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach. Die Haltestelle Kirchheim Rathaus Nord erreicht man von Heidelberg (Bismarckplatz) mit der Straßenbahnlinie 26.

Die Bushaltestelle direkt an der Schule liegt am Erlenweg; die Buslinie 11 verbindet in der Regel im 20 Minuten-Takt von den Haltestellen Ortenauer Straße bzw. Kirchheim Rathaus Nord; von diesen Haltestellen aus ist die IGH zu Fuß auch in 6 bzw. 10 Minuten zu erreichen.

Gut zu erreichen ist die IGH auch über die Straßenbahnhaltestelle Ortenauer Straße
* vom Stadtzentrum Heidelberg (Bismarckplatz) mit der Straßenbahnlinie 3 Richtung Rohrbach-Süd/Leimen, und mit der Buslinie 29 Richtung Boxberg/Emmertsgrund
* vom Hauptbahnhof Heidelberg mit der Straßenbahnlinie 4 Richtung Rohrbach-Süd,
* aus Heidelberg-Emmertsgrund/Boxberg mit den Buslinien 28/29 und Umsteigen in Rohrbach-Süd
* aus Wiesloch/Leimen mit der Straßenbahnlinie 3 Richtung Rohrbach-Süd

Lageplan der igh:

Lageplan, groß

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