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Themen Allgemein bildende Schulen Bildungspolitik Vergleichsstudien | ||||||
| Vergleichsstudien | ||||||
| KMK – PISA-Kritik künftig unerwünscht (12/09) - „Deutschland wird auch 2012 wieder an PISA teilnehmen“ heißt es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums Baden-Württemberg. Dies ist möglich, weil die OECD sich auf Geheiß der KMK und insbesondere des baden-württembergischen Kultusministers Rau künftig der – für Deutschland und die Bundesländer eher kritisch ausgefallenen - Bewertung ihrer eigenen Studie enthalten wird. Die politische Beurteilung steht nach Ansicht der KMK wohl allein den Ministerien zu. In der PM wird suggeriert, dass PISA bislang unsauber gearbeitet habe: Es hat wohl der machtvollen Kompetenz eines Helmut Rau bedurft, um der OECD und den beauftragten Wissenschaftlern nach drei PISA-Studien klar zu machen, dass ihre Studien nicht vergleichbar sind. In der PM wird nicht ausgeführt, worin der Mangel der Vergleichbarkeit besteht. So kann – und soll – der Leser wohl glauben, dass die Ergebnisse insgesamt wertlos sind. Es ist also nicht die fehlende Chancengleichheit im Bildungswesen, es sind nicht die unzureichenden Leistungen der Schüler/innen, nicht die verfehlte Integrationspolitik und das überkommene Schulsystem, das den Bildungspolitikern die Sorgenfalten ins Gesicht treibt, sondern der Imageschaden, der durch die Bewertung der OECD alle drei Jahre dem Bildungswesen in Deutschland und auch Baden-Württemberg entsteht. [...] Beitrag in voller Länge lesen (pdf):
(12/07) - Ältere Beiträge zur PISA-Debatte: - GEW -Kolloquium zu Chancen und Grenzen der PISA-Studie. - Kritik von Prof. Hans Brügelmann zu PISA
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| Alternative Modelle zur Analyse und Darstellung der PISA-Ergebnisse (09/09) - Die Bildungsinternationale – der Weltdachverband der Bildungsgewerkschaften – hat im Juli ein Papier vorgelegt, in dem alternative Wege aufgezeigt werden, die Ergebnisse von Leistungsvergleichen wie PISA zu beurteilen und zu präsentieren. In den kritischen Blick gerät dabei auch die Haltung des Deutschen PISA-Konsortiums. Der Bericht stellt Fragen in Bezug auf die derzeitige Form und Schwerpunktsetzung von PISA und will, wenn möglich, Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Es wird anerkannt, dass PISA allen, die mit Schulen und Bildungssystemen zu tun haben, sehr viele Informationen bietet. Es liefert eine Fundgrube von stichhaltigen und verlässlichen Daten. Gleichzeitig leidet PISA aber auch unter einigen Begrenzungen: Es misst nur eine kleine Menge von dem, was in Schulen gelehrt wird; es kann nur Querschnittsergebnisse anbieten; es ignoriert die Rolle und den Beitrag von Lehrkräften; und die Art und Weise, wie die Ergebnisse präsentiert werden –zumindest in einigen der Tabellen –, lädt zu einer oberflächlichen Ranglisten-Wahrnehmung ein, wo doch ein interessanteres, aber vor allem komplexeres Bild entstehen könnte. Es gibt kaum einfache Lösungen für diese Probleme. Aber mit etwas gutem Willen kann das PISA-Konsortium Einiges verbessern. Dieser Bericht rät zu etlichen Veränderungen. Die GEW dokumentiert die deutsche Übersetzung von Silvia Schütze. Bericht zum Herunterladen (pdf):
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| IGLU-E 2006: Grundschulen nach wie vor Spitze! (02/09) - IGLU ist die Grundschul-Lese-Studie, die vom internationalen Evaluations-Verbund* alle fünf Jahren durchgeführt wird. Wie bei PISA wird IGLU in Deutschland durch eine nationale Erweiterung ergänzt (IGLU-E), um Vergleiche zwischen den Bundesländern zu ermöglichen und wurde im Dezember 2008 vorgestellt. Wie die IGLU-Autoren in ihrer Kurzfassung schreiben, haben sich gegenüber der ersten IGLU-Studie 2001 die Leseleistungen in Deutschland weiter verbessert, jedoch sind diese Verbesserungen nur in Bayern signifikant. Die Auswertung der Ergänzungsstudie 2006 ergab, dass die Grundschülerinnen in den Bundesländern nach wie vor überwiegend gute bis sehr gute Leistungen im Lesen zeigen. Insbesondere Thüringen zeichnet sich durch hervorragende Leseleistungen seiner Grundschüler/innen aus. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg tun sich allerdings – vergleichsweise – schwer und kommen über das EU-Durchschnittsniveau nicht hinaus. Bemerkenswert ist vor allem die geringe Leistungsstreuung, d.h. der Abstand zwischen den schlechtesten und den besten Leistungen. In der ebenfalls im Dezember 2008 veröffentlichten dritten PISA-Studie war dies erneut ein großes Problem der Schüler/innen in der Sekundarstufe. mehr... Kurzfassung der IGLU-E-2006-Studie (pdf):
| Weitere Informationen:![]() PM des GEW-Hauptvorstands vom 09.12.2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PISA-E 2006 – Stillstand in Baden-Württemberg (12/08) - Alle drei Jahre wieder meldet sich die OECD und dann ein Jahr später das deutsche PISA-Konsortium mit der internationalen bzw. nationalen PISA-Studie zu Wort. Ein Aufreger sind die Daten jedoch längst nicht mehr. Denkt man an den Hype, den die erste PISA-Studie im Jahr 2001 ausgelöst hat, kann man die Reaktionen auf die Folgestudien beinahe als gelassen bezeichnen. Zum einen hat man sich inzwischen an viele derartige Leistungsstudien gewöhnt. Zum anderen ist insbesondere PISA auch wegen der methodischen Anlage und der umstrittenen Aussagekraft der Ergebnisse in die Kritik und in die Mühlen wissenschaftlicher Auseinandersetzung geraten. Die Relevanz der Studien für die Bildungspolitik scheint jedoch nach wie vor hoch. mehr... „Der vierte Platz Baden-Württembergs im PISA-Bundesländervergleich bedeutet im europäischen Vergleich Mittelmaß und für die Entwicklung in unserem Land Stagnation. Dass offenbar andere Bundesländer größere Fortschritte machen, hängt mit der Flickschusterei der CDU/FDP-Bildungspolitik zusammen. Dieser Stillstand ist für die Landesregierung im Land der Innovationen eine Ohrfeige und zeigt, dass ständige Reparaturen an einem maroden Gebäude nicht ausreichen, sondern wir einen grundlegenden Neubau für unsere Schulen und Kindertageseinrichtungen brauchen“, sagte in Stuttgart die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Doro Moritz anlässlich der Veröffenltichung der dritten PISA-Länderstudie. mehr... Kurzfassung der Studie lesen/laden (pdf-Datei):
| Weitere Informationen:![]() PM GEW-Hauptvorstand 18.11.2008 Vortrag "Was hat PISA zu bildungspolitischen Entscheidungen beigetragen?" | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| TIMSS: Kein Grund für Jubel-Arien (12/08) - Frankfurt/Berlin - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht - anders als bei der Lesekompetenz - die deutschen Viertklässler bei Mathematik und Naturwissenschaften nicht an der Weltspitze. Auch wenn die Rangplätze bei Lesen und Mathematik gleich seien, sagte die GEW-Vize Marianne Demmer, sei der Abstand zu den Spitzenländern fast dreimal so groß wie bei der Lesekompetenz. Wenn die Kultusminister auch hier die Weltspitze im Blick hätten, sei noch einiges zu tun. Demmer bekräftigte, dass in Deutschland eine „große Schulreform“ auf die Tagesordnung gehöre. Die Grundschulen legten alles in allem ein gutes Fundament, auf dem aber im Laufe der Sekundarstufe I nicht konsequent aufgebaut werde. „Die unsinnig frühe Aufteilung der Zehnjährigen auf unterschiedlich anspruchsvolle Schulformen muss aufgegeben werden. Die Kinder und Jugendlichen müssen bis zum Ende der Pflichtschulzeit miteinander und voneinander lernen können und individuell gefördert werden“, sagte Demmer. In diesem Zusammenhang warf sie die Frage auf, was die Kultusministerkonferenz (KMK) damit bezwecke, dass die sozial ungerechten Übergangsempfehlungen erst im Frühjahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einer wissenschaftlichen Publikation thematisiert werden sollen. mehr.... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dritte PISA-Länderstudie: Konzeption und Methodik der aktuellen Studie (11/08) - Am 18. November 2008 wird die nunmehr dritte PISA-Bundesländerstudie veröffentlicht. Thematischer Schwerpunkt ist dieses Mal die naturwissenschaftliche Kompetenz. Getestet wurden 15-jährige Schüler/innen aus allen Bundesländern. Es gibt insgesamt drei Stichproben von Schülerinnen und Schülern, die in Deutschland im Rahmen von PISA 2006 untersucht werden und die sich teilweise überschneiden. (1) Zur Durchführung von Vergleichen auf internationaler Ebene werden an 230 Schulen jeweils 25 15-jährige Schülerinnen und Schüler getestet. Dies ergibt eine Stichprobengröße von maximal 5.750 Schülerinnen und Schülern. (2) Zusätzlich nimmt Deutschland an der internationalen Option der klassenbasierten Testung teil. Hierzu werden in jeder der 230 Schulen zwei komplette neunte Klassen getestet. Dieses liefert eine Stichprobengröße von ca. 8.500 Schülerinnen und Schülern (zusätzlich zu den unter (1) genannten). (3) Um einen Ländervergleich innerhalb Deutschlands zu ermöglichen, wird außerdem eine nationale Ergänzungsstichprobe aus ungefähr 1.500 Schulen getestet. Pro Schule werden 38 Jugendliche getestet, also insgesamt ca. 57.000 Schülerinnen und Schüler. Mit der Durchführung der PISA-E-2006-Studie ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel betraut. Weitere Informationen zur Konzeption der Studie finden Sie hier... | Weitere Informationen:![]() PISA-Berichte online (OECD, kostenlos) OECD Berlin Centre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| VERA und Vergleichsarbeiten in Baden-Württemberg
Weitere Materialien zum Thema:
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| PISA-Ergebnisse: Leichte Verbesserungen - oder auch nicht (02/08) - Erstmals erzielen die in Deutschland getesteten 15-jährigen Schüler/innen bei PISA einen Wert, der signifikant über dem OECD-Mittel von 500 Punkten liegt. Im Schwerpunktbereich Naturwissenschaften der Erhebung wurden durchschnittlich 516 Kompetenzpunkte und damit Platz acht (von 30) auf der PISA-2006-Rangliste erreicht. Spitzenreiter Finnland erreichte 563 Punkte. Da die Unterschiede zwischen zwei einzelnen Ländern aufgrund statistischer Messfehler keine Rangliste im engeren Sinne zulassen, gibt die OECD Bandbreiten von Rangplätzen an, in denen ein Land mit großer Wahrscheinlichkeit anzusiedeln ist. In dieser Betrachtungsweise bewegt sich Deutschland im OECD-Ländervergleich "Naturwissenschaften" zwischen Rang 7 und 13 bei den 30 OECD-Ländern, in der Gesamtskala aller 47 Teilnahmestaaten zwischen Rang 10 und 19. Für die Lesekompetenz und die mathematische Kompetenz liegen die Leistungen der deutschen Schüler im OECD-Mittelfeld. Deutschland bleibt weiterhin eines der Länder, in dem die soziale Herkunft eine entscheidenen Rolle spielt. Wieder sind Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund die Verlierer. Durchschnittlich liegen sie 77 Punkte hinter Mitschülern ohne Migrationshintergrund. mehr... Der Streit um die Interpretation der PISA-Daten und um die Frage der substantiellen Verbesserungen der Schülerleistungen geht indessen weiter. mehr... Kurzfassungen der PISA-Studien zum Herunterladen:
| Weitere Informationen:![]() PM vom 18.12.07 PM vom 04.12.07 PISA-Berichte online (OECD, kostenlos) OECD Berlin Centre PISA-Kolloquium der GEW | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Studiendschungel – wer weiß noch was los ist? (03/07) - Spätestens seit PISA sind Schulleistungsstudien und Bildungsberichte vertraute Begleiter des Bildungs-Alltags. Das Untermauern von Aussagen zur Bildungspolitik durch die Ergebnisse von allerlei Studien gehört inzwischen, auch in der GEW, zum guten Ton. Die empirische Bildungsforschung hat lange ein Schattendasein geführt. Diese Zeiten sind jedoch definitiv vorbei. Eine bildungspolitische Forderung ohne empirische Fundierung wird heutzutage kaum mehr ernst genommen. Und bei der Vielzahl der Studien kann man schon mal den Überblick verlieren... Die Ziele, Inhalte und Ergebnisse der Vergleichsstudien und Bildungsberichte der letzten Jahre werden im nachfolgenden Beitrag kursorisch vorgestellt. mehr... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Links zu den Internetseiten der Vergleichsstudien im Schulbereich
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