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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Zeitschrift b&w - b&w 2008 - Juni 2008 - Wechsel im Vorsitz

Wechsel im Vorsitz

(b&w 6/08
Seite 7)

Wechsel im Vorsitz des Hauptpersonalrats (GHRS)



v.l.n.r.: MDgt Horstmann, Herr Buggermann (Leiter Landesakademien), MDgt Hahl, Frau Professorin Bacher (LS), Doro Moritz, Barbara Haas, MD Fröhlich.

Am 9.9.1999 leitete Doro Moritz ihre erste Sitzung als Vorsitzende des Hauptpersonalrats für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen beim Kultusministerium. Nun trat sie nach fast 9 Jahren von dieser Funktion zurück, da sich ihr neues Amt als Vorsitzende der GEW Baden-Württemberg zeitlich nicht mit dem HPR-Vorsitz vereinbaren lässt. Als Mitglied bleibt sie dem Hauptpersonalrat weiterhin erhalten.

Ministerialdirektor Fröhlich (KM) machte in seiner Rede deutlich, dass er Doro Moritz in vielen Gesprächen als offene, zuverlässige und kreative Hauptpersonalratsvorsitzende erlebt habe und sie in der Sache zwar oftmals hart, aber niemals eine Hardlinerin war. Diese konsequente Haltung äußerte sich auch darin, dass es unter ihrem Vorsitz zahlreiche Einigungsstellen und Verwaltungsgerichtsverfahren gab.

Nach eigenen Aussagen hat Doro Moritz in ihrem bisherigen beruflichen und ehrenamtlichen Leben nichts so gerne gemacht, wie den Vorsitz des HPR GHRS. Ihr großes Ziel ist und war der Abbau der Benachteiligung der Grund- und Hauptschulen. Wichtige Themen waren für sie die Forderung nach besserer Ausstattung des Führungspersonals im Schulbereich, die Lehrerfortbildung sowie die Lehrereinstellungsverfahren. Mit Kompetenz hatte sie sich beim Kultusministerium Achtung und Anerkennung erworben. Vielfach griff das Ministerium auf ihren Sachverstand zurück und bezog sie in die Erarbeitung neuer Konzepte ein.

Als HPR-Vorsitzende hat sie die Sitzungen optimal vorbereitet, strukturiert geleitet und behielt selbst bei komplizierten Sachverhalten stets den Durchblick. Immer freundlich und kollegial wurden die vielfältigen Themen bearbeitet. Sie waren ihr gelegentlich Ideenlieferant für ihre kabarettistische Neigung. Der HPR GHRS dankt ihr für ihren unermüdlichen Einsatz.

Barbara Haas sorgt als Nachfolgerin für Kontinuität

Als neue HPR-Vorsitzende wurde am 29. Mai Barbara Haas aus Pforzheim, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW, gewählt. Damit ist für Kontinuität gesorgt. Seit neun Jahren ist sie im Gremium und hat sich hohe Fachkompetenz insbesondere im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie im Themenfeld Evaluation erworben. Die Chancengleichheit von Frauen und Männern hat sie in den vergangenen Jahren mit großer Hartnäckigkeit verfolgt. Als GEW-Fraktionsvorsitzende war sie im HPR von Anfang an für die Schulung der baden-württembergischen ÖPR-Vorsitzenden verantwortlich. Sie hat auch die Arbeit der GEW-Fraktionen aller Hauptpersonalräte koordiniert. Die Personalratsarbeit hat sie von der Pieke auf gelernt. Schon in den achtziger Jahren war sie in Pforzheim ÖPR-Vorsitzende, anschließend viele Jahre Mitglied im Bezirkspersonalrat Karlsruhe. Sie kennt die HPR-Arbeit gut und wird die seitherige sachbezogene und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium fortführen.

Margit Stolz-Vahle, stellv. Vorsitzende HPR-GHRS

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