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Aktuell Gewalt an Schulen Meinungsforum zum Amoklauf in Winnenden Wir trauern | ||||||
| Wir trauern | ||||||
| Anteilnahme Hier veröffentlichen wir einen Teil der Mails, die sich an Schüler/innen, Lehrer/innen, ihren Angehörigen und Freunden der Albertville-Realschule richten. Brief der GEW Baden-Württemberg und des Hauptvorstands 12. März 2009 Sehr geehrte Frau Hahn, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, mit Fassungslosigkeit und Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Amoklauf an Ihrer Schule aufgenommen. Wir können nur ahnen, was Sie während der Tat durchlitten haben und in welchem Schockzustand Sie sich jetzt befinden. Dass das Leben von Schülerinnen und Schülern, das Leben von Kolleginnen, die bisher zur Schule gehört haben, innerhalb von Minuten ausgelöscht wird und an der Schule und in den betroffenen Familien nichts mehr so ist wie es war, ist nicht zu begreifen. Allen Betroffenen, den Schülerinnen und Schülern, Ihnen als Kollegium, den Eltern, Familien und Angehörigen der Opfer, den Freunden gilt unsere tief empfundene Anteilnahme. Wir haben höchsten Respekt vor Ihrem vorbildlichen Verhalten in dieser außergewöhnlichen Krisensituation. Lesen Sie den ganzen Brief von Doro Moritz und Ulrich Thöne auf der rechten Seite. ---------- Brief der GEW Thüringen 12. März 2009 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit tiefer Bestürzung mussten wir gestern die Nachrichten über das Schulmassaker in Winnenden zur Kenntnis nehmen. Wir möchten hiermit unsere herzliche Anteilnahme und tiefe Trauer übermitteln. Die schreckliche Tat rief bei vielen von uns Erinnerungen an die Zeit unmittelbar nach dem Gutenberg-Massaker hervor. Plötzlich war alles wieder gegenwärtig: die Ängste der Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schüler, die sich an uns wandten, aber auch die Hilflosigkeit und Ohnmacht, die wir in diesen Momenten spürten. In Gedanken sind wir bei den Familien in Winnenden, die einen Menschen aus ihrer Mitte verloren haben und beim Team der Schule, das um seine Schüler und Kolleginnen trauert. Jürgen Röhreich Landesvorsitzender der GEW Thüringen ---------- Brief von David Edwards, US-Lehrergewerkschaft 12. März 2009 Liebe Freunde, Es tut uns sehr leid und obwohl es gibt keine Wörter, wir versuchen sowieso unser Solidarität mit Euch zu zeigen. Lasst uns wissen, wenn Ihr was braucht. Euer David Lesen Sie auch den Brief auf der rechten Seite von Dennis Van Roekel, Vorsitzender der US-Lehrergewerkschaft ---------- Ute F. aus Ulm 13. März 2009 Ich trauere mit Ihnen, den Angehörigen. Als Mutter von vier Kindern fühle ich mit Ihnen und bedauere Ihren Verlust zutiefst.Ich hoffe sehr, Sie haben gute Menschen an Ihrer Seite, die Sie in diesen dunklen Stunden stützen und Ihnen Halt geben. ---------- Gerhard G. aus Rudersberg 13. März 2009 Im Namen der Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Ortsverband Schorndorf möchte ich den betroffenen Schüler/innen, Lehrer/innen, ihren Angehörigen und Freunden meine tiefste Anteilnahme an dem unfassbaren Geschehen an der Albertville-Realschule in Winnenden zum Ausdruck bringen.Ich wünsche Ihnen allen für die nächste Zeit viel Kraft für die Bewältigung dieser so schwierigen Situation. ---------- Ingrid B. aus Mannheim 13. März 2009 liebe kolleginnen und kollegen, unfassbar, was Euch zugestoßen ist - ich denke sehr an Euch und bin tief bedrückt von den ereignissen. wie leicht könnte auch an meiner schule oder an der schule meiner kinder derartiges unheil geschehen. wir sind alle ausgeliefert. grausam, dass das unglück einzelner nicht erkannt und gemildert werden kann, sodass eine potenzierung ausgeschlossen wäre. ich wünsche Euch kraft und trost für die zeit der trauer und mut für das leben danach. als kollegin und als mutter zweier töchter ---------- Malczan E. aus Bruckmühl 17. März. 2009 Sehr geehrte Trauernde, hiermit sende ich Ihnen mein tiefes Mitgefühl zum Tod Ihrer Familienangehörigen. Der Tod kommt manchmal so plötzlich und es ist besonders schlimm, wenn man überhaupt damit nicht rechnet und besonders, wenn ein junger Mensch stirbt. Jeder Mensch hat aber in der Zeit, in der er gelebt hat, uns oder anderen Menschen Liebe geschenkt und die wird in uns oder anderen weiterleben. Daran glaube ich und ich wünsche Ihnen, dass Sie auch daran glauben können. Sicherlich wird Ihnen dies Ihren Angehörigen nicht körperlich zurückbringen, aber der Geist Ihres Angehörigen ist noch immer da. Wenn Sie aufmerksam sind, wenn sie zuhören, dann werden Sie Ihn finden in seinen Freunden und Bekannten und in Ihnen und Ihren Familienangehörigen. Denn wir sind alle eins. Und der Tropfen Wasser, den Sie heute trinken, war möglicherweise schon in Allen von uns. Aus Vergangenem wird wieder etwas Neues. Freuen Sie sich am Frühling und an den schönen Blumen, die nur deshalb so schön neu entstehen können, weil anderes dafür vergangen ist. Freuen Sie sich, dass Sie ein Stück Ihres Weges gemeinsam mit Ihrem Angehörigen gehen durften. Schauen Sie die Blumen an und die Menschen und Sie werden Ihren Angehörigen wieder finden. Ich wünsche Ihnen allen viel Kraft und Mut für die Zukunft. In tiefer Anteilnahme ----------- | Briefe
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