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Friedenspreis der AnStifter „Eine andere Welt ist möglich“

08.03.2017

Am 10. Dezember 2016 wurde der Friedensaktivist und GEW Kollege Jürgen Grässlin bei der Friedensgala mit 700 Besucher/innen mit den Stuttgarter Friedenspreis der AnStifter für sein Engagement gegen die Rüstungsindustrie, Waffenexporten und Bundeswehr geehrt.

Den Opfern deutscher Waffenexporte eine Stimme zu gebe, motiviert und spornt ihn an. In der Ferienzeit, in der Lehrer/innen an Stränden und in Museen ihre Erholung zelebrieren, reist er in die Türkei, nach Somalia, Kenia oder andere Kriegsschauplätze der Welt, um mit überlebenden Opfern deutscher Kriegsprodukte zu sprechen. Somalia habe ihm die Augen geöffnet, sagte.

Er ist Sprecher der der ältesten deutschen Friedensgesellschaft, der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner/innen (DFG-VK), die dieses Jahr, ihren 125 jährigen Geburtstag feiert.

Jürgen Grässlin leiste seit 30 Jahren wagemutigen Widerstand gegen die deutsche Rüstungsindustrie: „Ich bin nicht alleine, ich bin ein Netzwerker. Ich glaube fest daran, dass wir zusammen diese Welt ändern können. Und wir werden sie ändern“, sagte Jürgen Grässlin und verwies auf das Motto der AnStifter: „Eine andere Welt ist möglich“. Im Rahmen seiner politischen Tätigkeit veröffentlichte Jürgen Grässlin zahlreiche Bücher zum Thema Rüstungsindustrie und Bundeswehr.

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