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Lehrereinstellung

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Lehrer dürfen vor der Landtagswahl nicht krank werden

(07/10) – Die Schulleiter in Baden-Württemberg sollen ab September Arbeitsgemeinschaften und individuelle Förderangebote streichen, wenn Lehrer/innen krank werden. Durch entsprechende Vorgaben der Schulverwaltung an die Schulen soll offenbar versucht werden, vor der Landtagswahl den Ausfall des Pflichtunterrichts und die Kosten zu reduzieren.

„Die Aufforderung an die Schulleitungen ist eine Bankrotterklärung der Bildungspolitik von Ministerpräsident Stefan Mappus und Kultusministerin Marion Schick. Alle Versprechen, mehr für die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen zu tun, sind offenbar vergessen. Es ist absurd, dass die Schulen, an denen sich eine Lehrerin das Bein bricht, die Förderung der Kinder kürzen müssen. Niemand versteht, warum nicht endlich die feste Lehrerreserve ausgebaut wird, um längerfristige Ausfälle zu verringern“, sagte am Sonntag (25.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

Weitere Informationen:

Pressemitteilung zum Thema Krankheitsvertretung

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Nicht alle jungen Lehrer/innen werden eingestellt

(07/10) - In den verschiedenen Schularten ist die Einstellungssituation
für junge Kolleg/innen in diesem Sommer sehr unterschiedlich. Und es wiederholt sich das alljährliche Ritual: Im Sommer werden hoch qualifizierte junge Lehrer/innen nicht eingestellt, im Herbst klagt die Schulverwaltung, dass keine Krankheitsvertretungen mehr „auf dem Markt“ zu bekommen seien. mehr...


4.000 Lehrer/innen bleiben ohne Stelle

In diesem Jahr werden in Baden-Württemberg gut 4.000 Lehrer/innen zum Schuljahresbeginn am 13. September keine Stelle erhalten. „Trotz der gegenüber dem Vorjahr besseren Einstellungssituation an Grundschulen wird an den Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen nur die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber im September vor der Tafel stehen.

Gerade in den überfüllten Klassen der Realschulen würden zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer dringend benötigt, aber die Landesregierung ist nur bereit, 700 der 1.500 Bewerber/innen eine Stelle zu geben“, sagte am Freitag (16.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr…



Infos des Kultusministeriums

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Hotline: Einstellung, Beratung und Information

(06/10) - Einstellungssituation? Termine, Verfahren und Verträge? Auswahlkriterien (z.B. Fächer, Region, Leistung etc.) Was tun? Alternativen + Perspektiven: Privatschulen - „Ausland“- Vertretungsverträge Stellenausschreibung - Zusatzqualifikation -Bewerbungsliste?

Fragen über Fragen... und von der GEW gibt's kompetente Antworten!:

Termine:
Lehrereinstellung GHRS: 
Mo 28.06.2010 von 16 - 20 Uhr.

Lehrereinstellung Gymnasien:
Mo 7.06.2010 und Do 10.06.2010
jeweils 17 bis 19 Uhr

Lehrereinstellung Berufliche Schulen

 hotline2010sommer_GHRS_ebook.pdf
 Hotline GHRS - Sommer 2010

 hotline2010sommer_GYM_ebook.pdf
 Hotline Gymnasien - Sommer 2010

Weitere Informationen:

GHRS

Referendariat in anderen Bundesländern

Auf der Homepage der GEW Berlin ist ein jährlich aktualisiertes Dokument zum Lehrereinstellungsverfahren in den einzelnen Bundesländern und im Ausland abrufbar. Nähere Informationen unter: http://www.gew-berlin.de/11619.htm

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Senkung des Klassenteilers - zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten

(04/10) - Die Landesregierung hat auf die langjährige Forderung der GEW reagiert und zum nächsten Schuljahr den Klassenteiler für die Grundschulklassen auf 28 Kinder, bei jahrgangs-übergreifenden Klassen auf 25 Kinder, gesenkt. Dieser Schritt hin zu kleineren Klassen hat auch Auswirkungen auf die Einstellungsmöglichkeiten für die Anwärterinnen und Anwärter an den Grund- und Hauptschulseminaren.

Das Kultusministerium geht von weiteren 900 Deputaten aus, die für die Senkung des Klassenteilers benötigt werden. Dies würde rund 1000 weiteren Einstellungen entsprechen, die im Wesentlichen über das Listenauswahlverfahren vergeben werden. Folglich scheinen in der Einstellungsrunde 2010 rund 1700 Grund- und Hauptschullehrkräfte eine Einstellungsmöglichkeit zu erhalten. Die Stellen werden über das ganze Land verteilt zur Verfügung stehen. Da das Kultusministerium im Vorfeld den genauen Bedarf an Lehrkräften für die einzelnen Regionen nicht mitteilt, ist weiterhin eine Bewerbung in so vielen Regionen wie möglich notwendig. mehr...

 10-04-20_GHRS_-_Lehrereinstellungen_.pdf
 

Weitere Informationen:

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Terminplan für die Lehrereinstellung im Sommer 2010 verfügbar

Info laden

 Terminplan_2010_Gymnasien.pdf
 

 Terminplan_Lehrereinstellung_GHRS.pdf
 

Terminplan Gymnasium:

Weitere Informationen:

www.lehrereinstellung-bw.de

Terminplan laden (pdf)

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Protestaktion arbeitsloser Lehrerinnen und Lehrer

(07/09) - „Hätt die Kinder unterrichtet gern, lieb Heimatland, ade! Und so sing ich denn mit tiefem Frust, auf Rau & Co hab’ ich keine Lust, lieb Heimatland, ade!“ - Mit diesen Liedzeilen haben heute 800 Lehrer/innen und Eltern aus ganz Baden-Württemberg arbeitslose Lehrer/innen symbolisch aus Baden-Württemberg verabschiedet. Mit gepackten Koffern und Rucksäcken verabschiedeten sie sich vom Kultusministerium und zogen Richtung Hauptbahnhof.

„Wir protestieren gegen die Politik der Landesregierung, die die Unterrichtsversorgung an die Wand fährt und Tausende junger Lehrerinnen und Lehrer in die Arbeitslosigkeit schickt, die jetzt in Privatschulen und in andere Bundesländer abwandern, während sie an den baden-württembergischen Schulen dringend gebraucht werden. Die Bildungspolitik der Landesregierung steht vor einem Scherbenhaufen. Die Einstellungspolitik ist ein Teil der Ursachen“, sagte am Donnerstag (09.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft und Erziehung (GEW). mehr...

Mehr Informationen zur Lehrereinstellung hier....

Weitere Informationen:

Fotos von der Protestaktion

Befristet beschäftigte Lehrer/in?
Bitte melden!

Keine Stelle?
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Zumeldung der SPD

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GEW: "Den Schweine-Zyklus durchbrechen!"

(03/09) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW) hat die Kultusministerkonferenz (KMK) aufgefordert, endlich den "Schweine-Zyklus" bei der Lehrereinstellung zu durchbrechen. "Es ist kein Naturgesetz, dass auf einen Lehrermangel eine -schwemme folgt und dieser ständige Wechsel unveränderbar feststeht. Die Entwicklung der Schülerzahlen ist Jahre im Voraus bekannt. Mit einer kontinuierlichen Einstellungspolitik von Lehrkräften kann eine gute Unterrichtsversorgung für alle Schüler in der Bundesrepublik gesichert werden.

Alle Kinder und Jugendlichen haben das Recht auf qualitativ hochwertige Bildung", erklärte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne heute mit Blick auf die KMK-Tagung in Stralsund. Er erinnerte daran, dass die Länder seit der KMK-Lehrerbedarfsprognose 2003 im Zeitraum bis 2007 über 17.000 Lehrkräfte weniger eingestellt hätten als notwendig gewesen sei, um den Status Quo der Unterrichtsversorgung zu halten. "Das hausgemachte Problem des Lehrermangels lässt sich nicht lösen, indem die reichen Bundesländer mit Hilfe teurer Werbekampagnen den ärmeren die Lehrkräfte wegkaufen. Lehrkräfte, Schüler und Eltern wehren sich zu Recht dagegen, dass die föderale Kleinstaaterei der Länder auf ihrem Rücken ausgetragen wird. Verantwortungsvolle Personalplanung und -entwicklung erfordern gesamtstaatliches Handeln", unterstrich Thöne. mehr...


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