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Referendariat

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Vorbereitung auf den Beruf

Die 2. Phase der Lehrer/innenausbildung folgt der 1. Phase (dem Studium) und ist die Voraussetzung für den Start in die 3. Phase (den Berufseinstieg). Bei den einen (GHS, RS, SoS) heißt sie Vorbereitungsdienst, bei den anderen (Gymn., Berufl. Schulen) Referendariat. Für alle jungen Lehrer/innen ist sie eine große Herausforderung - wir versuchen nützliche Informationen bereit zu stellen. Fragen, Kritik und / oder Anregungen nehmen wir gerne entgegen.

Informationsbroschüren

Die GEW erstellt seit vielen Jahren Informationsmaterialien für die Anwärter/innen und Referendar/innen.
In diesen Materialien sind viele wichtige Informationen enthalten, die im Lauf der Ausbildung in der 2. Phase der Lehrer/innenbildung wichtig werden. Die Materialien erhalten alle Anwärter/innen bzw. Referendar/innen zu Beginn ihres Vorbereitungsdienstes am 1. Februar jeden Jahres.

Referendariat in anderen Bundesländern

Auf der Homepage der GEW Berlin ist ein jährlich aktualisiertes Dokument zu den Bewerbungsverfahren fürs Referendariat in den einzelnen Bundesländern abrufbar. Nähere Informationen unter: http://www.gew-berlin.de/5887.htm

Weitere Informationen:

Jana Kolberg

Telefon: 

07931 9612480

E-Mail-Adresse




Terminhinweis:

Informationsveranstaltungen für Referendare an Gymnasien

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Die GEW unterstützt ihre Mitglieder während der Ausbildung

(04/10) - Keine andere Organisation bietet einen vergleichbaren Service an. GEW-Seminarbeauftragte unterstützen die Referendare und Lehramtsanwärter, 50 Mitarbeiter/innen in fünf Geschäftsstellen in ganz Baden-Württemberg beantworten alle Fragen und der GEW-Rechtsschutz ist da, wenn es Probleme gibt. Dazu gibt es Fortbildungsangebote und viele Publikationen.

Zum Start in die 2. Phase der Lehrerausbildung verteilen wir im Februar und März während der Begrüßungsveranstaltungen an den Seminaren das GEW-Jahrbuch: Darin stehen alle Informationen rund um die Schule, ein Nachschlagewerk, das selbst im Kultusministerium auf den meisten Schreibtischen zu finden ist und die ultimative Unterstützung für die Vorbereitung auf die Schulrechtsprüfung. Neu in diesem Jahr ist der Referendariats-Kalender, der GEW-Mitglieder durch die Ausbildung begleitet. Einfach Mitgliedsantrag am GEW-Stand bei den Begrüßungsveranstaltungen ausfüllen und den Timer mitnehmen.

Für nur 4 Euro im Monat den kompletten Service: GEW-Mitgliedschaft online



Der Referendariats-Kalender - für GEW-Mitglieder

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Arbeitszeit der Anwärter/innen und Referendar/innen

(11/08) - Im letzten Ausbildungsabschnitt des Vorbereitungsdienstes sollen die Lehramtsanwärter/innen (Lehrämter an GHRS-Schulen, Fachlehrer- und Technische Lehrer/innen) und Studienreferendar/innen (Lehrämter an Gymnasien und beruflichen Schulen) selbstständig unterrichten.

Die Tabelle zeigt die Unterrichtsverpflichtung nach den Prüfungsordnungen in der Fassung vom 1.7.2007 (für Schwerbehinderte jeweils eine Stunde weniger). Wird – im Einvernehmen mit dem/der Betroffenen (!) – ein höherer selbstständiger Lehrauftrag erteilt, erfolgt dessen Vergütung nicht in Form von Überstunden, sondern hierzu ist ein – anteilig vergüteter – Nebenlehrervertrag abzuschließen.

Selbstständig zu
unterrichtende
Wochenstunden
insgesamt davon in kontinuierlichen Lehraufträgen
Grund-/Hauptschulen1311
Realschulen119
Sonderschulen145
Fachlehrer/innen (SoS)124
Gymnasien und
Berufliche Schulen*
10-129
TL an Berufl. Schulen1410-12



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Informationen zum Referendariat Grund- und Hauptschule

Der Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen dauert 18 Monate. Er beginnt jährlich am 1. Februar und endet im Folgejahr zu Beginn der Sommerferien.
Der Vorbereitungsdienst wird an einem der 14 Seminare und einer oder zwei Ausbildungsschulen absolviert.


Prüfungsordnung:

 07-03-09_GHPO_II.pdf
 

 Stellungnahme_GEW_Novellierung_GHPO_II_2006.pdf
 

Informationen zum Referendariat Realschule

Der Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Realschulen dauert 18 Monate. Er beginnt jährlich am 1. Februar und endet im Folgejahr zu Beginn der Sommerferien.
Der Vorbereitungsdienst wird an einem der 5 Seminare und einer Ausbildungsschule absolviert.

Prüfungsordnung:

 RPO_II_2007.pdf
 

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Vorbereitungsdienst an Gymnasien

(12/09) - Das Referendariat am Gymnasium dauert eineinhalb Jahre. Es beginnt jeweils am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien mit einem dreiwöchigen Vorkurs am Studienseminar. Die Anmeldung zum Referendariat muss jeweils bis zum 15. Juni des Vorjahres erfolgen, Prüfungsergebnisse können noch bis Mitte Dezember nachgereicht werden.

Die Landesfachgruppe Gymnasien führt an den Universitäten regelmäßig Info-Veranstaltungen für Lehramtsstudierenden zum Referendariat durch.

Weitere Informationen:

 2010_-_Fit_fuer_das_Referendariat.pdf
 Informationen zum Referendariat 2010

 Info_KV-Ref.pdf
 Krankenversicherung während und nach dem Referendariat

 Lehrerberuf_attraktiver_machen_Info_Gymn.pdf
 Info für Lehrkräfte an Gymnasien: Lehrerausbildung

 Arbeitssituation_Info_Gymn.pdf
 Info für Lehrkräfte an Gymnasien: Lehrerarbeit

aktuelle Info:

Broschuere bestellen

Informationen zum Referendariat Sonderschule

Der Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Sonderschulen dauert 18 Monate. Er beginnt jährlich am 1. Februar und endet im Folgejahr zu Beginn der Sommerferien.
Der Vorbereitungsdienst wird an einem der drei Seminare und einer oder zwei Ausbildungsschulen absolviert.

Prüfungsordnung:

 SPO II - 2003.pdf
 

Informationen zum Referendariat berufliche Schulen

Der Vorbereitungsdienst bzw. das Referendariat für das Lehramt an Beruflichen Schulen beginnt am 1. Februar und dauert 18 Monate. Für Studierende, die kein Praxissemster absolviert haben, dauert das Referendariat noch 24 Monate.

Für bestimmte Mangelfächer gibt es Sonderregelungen. Nähere Informationen unter: Kultusportal Baden-Württemberg

Prüfungsordnung:

Verordnung des Kultusministeriums über den Vorbereitungsdienst und die Zweite Staatsprüfung für die Laufbahn des höheren Schuldienstes an beruflichen Schulen (APrObSchhD)




weitere Informationen zu beruflichen Schulen in der GEW

Broschüre: Der Rote Faden durch das Referendariat an beruflichen Schulen

Die Printversionen erhalten GEW-Mitglieder kostenlos auf Anfrage bei der Geschäftsstelle der GEW-Baden-Württemberg unter: E-Mail-Adresse

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11 Tipps für einen gelingenden Berufseinstieg

  1. Setzen Sie in ihrer Arbeit Schwerpunkte. In der Begrenzung liegt die Stärke. Treffen Sie die Auswahl Ihrer Schwerpunkte besonders nach der Frage, was Ihnen Spaß macht.
  2. Lernen Sie, Nein zu sagen. Vieles, was Schüler/innen, Kolleg/innen, Schulleiter/innen, Eltern oder Sie selbst von sich erwarten, können Sie nicht erfüllen. Tun Sie, was Sie gut können und was Ihnen persönlich wichtig ist.
  3. Versuchen Sie, Ihren Unterricht methodisch vielfältig zu gestalten. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt: Ein Unterricht, der den Kindern und Jugendlichen Spaß macht, der sie Ernst nimmt, ihre Erfahrungen und Interessen berücksichtigt, ist weniger konfliktreich als ein lehrerzentrierter. Er entlastet damit auch die Lehrerin selbst.
  4. Suchen Sie gezielt die Kooperation. In jedem Kollegium gibt es zumindest einige Kolleg/innen, mit denen man die unterschiedlichs-ten Kooperations-Formen (von losen Absprachen über eine gemeinsame Planung bis zur gegenseitigen Hospitation und Beratung z.B. im Rahmen des "Konstanzer Trainingsmodells KTM") verwirklichen kann.
  5. Nehmen Sie Hilfe von außen in Anspruch. Besuchen Sie pädagogische und didaktisch-methodische Fortbildungen. Nehmen Sie Chancen zur Supervision wahr. Suchen Sie bewusst das Gespräch mit Kolleg/innen oder auch Berufstätigen in anderen pädagogischen Arbeitsfeldern.
  6. Behalten Sie Ihren Humor bzw. lernen Sie ihn. Wer in einer konkreten Konfliktsituation im Unterricht oder im Kollegium die Dinge humorvoll nimmt, erspart sich oft das erhöhte Risiko von Magengeschwüren.
  7. Nehmen Sie bewusst Erfolge und eigene Lernprozesse wahr. Freuen Sie sich darüber, schwierige Situationen schon besser bewältigt zu haben als beim letzten Mal.
  8. Pflegen Sie die Betätigungen außerhalb der Schule, die Ihnen Spaß, Freude und Bestätigung geben. Wer zu viel von Unterricht und Schule erwartet, läuft Gefahr, schon bald zur Burnout-Gruppe im Kollegium zu gehören.
  9. Versuchen Sie, die Schulentwicklung im Rahmen der Bedürfnisse und Voraussetzungen vor Ort sowie Ihrer eigenen Interessen voranzutreiben. Dabei ist ein gezieltes Engagement in Lehrer- oder Schulkonferenzen wegen der Mikropolitik einer Schule manchmal schwierig, oft aber lehrreich und unverzichtbar. Gewerkschaften, Verbände und der Personalrat helfen hier gerne weiter.
  10. Sehen Sie den Fehler und das Scheitern als pädagogische Grundkategorien und verabschieden Sie sich vom Ideal eines perfekten Unterrichts und einer perfekten Lehrerpersönlichkeit.
  11. Bringen Sie in der Schule ihre eigene Persönlichkeit ein. Spielen Sie nicht jemand, der Sie nicht sind und versuchen Sie, authentisch zu bleiben. Und bedenken Sie: Persönlichkeit entwickelt sich im Handeln weiter.


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