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| Sonderpädagogische Schulen | ||||||
| Schulversuch „Begabungsgerechte Schule“ (07/10) - Inklusive Unterrichtsgestaltung: Im Kreis Offenbach ist mit Beginn des Schuljahres 2009/10 ein vom Hessischen Kultusministerium genehmigter Schulversuch „Begabungsgerechte Schule“ aufgenommen worden, der am Grundgedanken der Inklusion orientiert ist. Im Unterschied zu den meisten inklusiv orientierten Unterrichtsvorhaben ging die Initiative hierzu nicht von Eltern und bildungspolitisch engagierten gesellschaftlichen Kräften aus, sondern sie ergab sich aus Planungen des Kreises als Schulträger von Förderschulen und dem zuständigen Staatlichen Schulamt. Am Schulversuch beteiligen sich vier Grundschulen, die im Einzugsbereich einer Förderschule (Schule für Lernhilfe) liegen. Diese Förderschule wird vom Schulträger schrittweise aufgegeben, indem ab dem laufenden Schuljahr 2009/2010 keine Eingangsklassen mehr gebildet werden. Die dadurch frei werdenden personellen und materiellen Ressourcen fließen zum großen Teil den vier Grundschulen zu. So verlagern in jedem Schuljahr einige Sonderschullehrer/innen der noch existierenden Förderschule ihre Arbeitsplätze an die zugeordneten Grundschulen. mehr... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Schulen brauchen mehr Sonderschullehrkräfte (07/10) - Um es gleich vorweg zu sagen – es muss endlich Schluss sein damit, die Debatte um Inklusion dazu zu benutzen den Bedarf an sonderpädagogischen Fachkräften klein zu rechnen. Seit Jahren ist eine Versorgung um die 90 Prozent von Sonderschulen in vielen Schulämtern inzwischen der Normalzustand. Verschärft wurde diese Situation durch die Absicht des Kultusministeriums die Zuweisung von Lehrerstunden an die Förderschulen auf der Grundlage der Schüler/innen im Einzugsgebiet landesweit prozentual einheitlich zu gestalten. Da bei dieser Berechnung nicht der tatsächliche Förderbedarf von Kindern zugrunde gelegt wird, verbleiben oftmals Kinder mit hohem Förderbedarf an den Grundschulen ohne dort die notwendige sonderpädagogische Förderung erfahren zu können. Die geringe Zahl von Ersatzeinstellungen von qualifizierten Sonderschullehrkräften kann die hohe Zahl der aus Altersgründen aus dem Schuldienst ausscheidenden Lehrkräfte bei weitem nicht ersetzen. mehr...
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| Neuer Bildungsplan für die Schule für Erziehungshilfe (05/10) - Die GEW hat sich im Rahmen der Anhörung zum neuen Bildungsplan für die Schulen für Erziehungshilfe mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Die GEW begrüßt die Vorlage eines Bildungsplans für Kinder und Jugendliche, bei denen die Entwicklung im emotionalen Erleben und sozialen Handeln beeinträchtigt ist. Um ihrem Bildungsanspruch gerecht zu werden, müssen besondere Anstrengungen unternommen werden. Dafür nennt der vorgelegte Entwurf konkrete Zielsetzungen, Wege und Werkzeuge sowie bedeutsame Inhalte, die geeignet sind diesen einzulösen. [...] Stellungnahme in voller Länge lesen/laden (pdf-Datei):
Informationen des KM einschl. Entwurfsfassung des Bildungsplans zum Herunterladen hier... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Personalratswahl-Info Sonderschulen (04/10) - In unserer Information zur Personalratswahl greifen wir für den Bereich der Sonderschulen unter anderem folgende Themen auf:
Alle Beiträge finden Sie in der pdf-Version unserer Personalrats-Info zum Herunterladen:
| Info Sonderschulen:![]() Sonderseite Personalratswahl | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| GEW: Für gemeinsames Lernen Schulen besser ausstatten (02/10) - Die Bildungsgewerkschaft GEW macht sich für die Entwicklung eines Bildungssystems stark, in dem Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gemeinsam mit ihren Gleichaltrigen in den Grundschulen und weiterführenden Schulen lernen können. „Jedes schulische Angebot muss der Individualität jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen gerecht werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Landesregierung die Rahmenbedingungen schafft. Dazu gehören vor allem kleinere Klassen beziehungsweise Gruppen, sonderpädagogische Kompetenz an allen Schulen, Hilfsmittel für die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler sowie umfassende Veränderungen in der Lehreraus- und -fortbildung. Die Diagnose- und Förderkompetenz der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen muss den Kindern und Jugendlichen an allen Schulen zur Verfügung stehen“, sagte am Donnerstag (18.02.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Aus der Sicht der GEW lassen die Empfehlungen des Expertenrats „Schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung“ noch viele Fragen offen. Eltern, die für ihr behindertes Kind den Besuch einer allgemeinen Schule wollen, werden als Sonderfall behandelt. Ein konkreter Zeitplan sei nicht erkennbar. mehr... Empfehlungen des Expertenrats hier... | Mehr zum Thema:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inklusion: GEW nimmt Stellung (11/09) - Über 500 Interessierte kamen zu der Anhörung der Grünen "Inklusion muss Schule machen". Die GEW-Vorsitzende Doro Moritz betonte in ihrem Beitrag, dass die GEW zur inklusiven Schule stehe, jedoch auch nachdrücklich die notwendigen Rahmenbedingungen zur Umsetzung einfordern werde. "Inklusion erfordert vermutlich mehr Lehrerkapazitäten als das jetzige System. Unter dem Gebot der Kostenneutralität ist ein inklusives Schulsystem nicht zu haben.", so Doro Moritz. Die UN-Behindertenrechtskonvention, auf die der Gesetzwentwurf der Grünen Bezug nimmt, BRK hilft an dieser Stelle, weil sie klar stellt, dass das Angebot an gemeinsamem Unterricht bedarfsgerecht ausgebaut werden muss. "Lehrkräfte sind genügend vorhanden. Auch in diesem Sommer wurden zwei Drittel der Bewerber/innen für Sonderschule nicht eingestellt.", betonte die GEW-Landesvorsitzende. Der Weg der Umsetzung der BRK könne jedoch nur erfolgreich sein, wenn die betroffenen Lehrer/innen eingebunden sind. Ihre Interessen und Bedürfnisse müssen beachtet werden. Sie müssen an wichtigen Entscheidungen im Umsetzungsprozess aktiv beteiligt werden. Die GEW- Stellungnahme in voller Länge lesen (pdf):
| Weitere Informationen: Anhörungsbericht ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dokumentation der Tagung "Vielfalt und Inklusion" (11/09) - "Vielfalt und Inklusion - Vereint für gemeinsame Bildung" hieß eine Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll im Juni 2009, die auch von der GEW Baden-Württemberg unterstützt wurde. Die Vorträge und Ergebnisse dieser Tagung sind jetzt in einer Broschüre zusammen gefasst, die auch als Download zur Verfügung steht. Unter anderem ist in der Dokumentation ein Vortrag von Dr. Valentin Aichele mit dem Titel "Das Recht auf inklusive Bildung gemäß Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention: Inhalt und Wirkung" enthalten. Dort heißt es unter anderem "Mit der UN-Behindertenrechtskonvention haben die Staaten anerkannt, dass behinderte Menschen ein Recht auf den Zugang zum allgemeinen Schulsystem haben. Daher sind ihnen dort sinnvolle Bildungsangebote zu machen. Nach der Konvention soll der generelle Ort dieser Angebote für alle, ob mit oder ohne Behinderung, die allgemeine Schule sein. Die deutschen Bundesländer stehen damit vor der Herausforderung, mit zügigen, zielgerichteten und wirksamen Schritten ein inklusives Bildungssystem aufzubauen und zu unterhalten. Darüber hinaus ist bereits jetzt der Zugang behinderter Menschen zum Regelschulsystem zu öffnen, um dem individuellen Recht schon heute Geltung zu verschaffen." mehr... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inklusion: „Völlig anderer Unterricht“ (09/09) - An der Helene-Fernau-Horn-Schule im Norden von Stuttgart werden Kinder mit Sprachbehinderungen aus der ganzen baden-württembergischen Landeshauptstadt unterrichtet. „Schulen für Sprachbehinderte“, wie sie offiziell heißen, sind einer von neun Sonderschultypen in Baden-Württemberg. Hinzu kommen Schulen für Blinde, Schulen für Geistigbehinderte, Schulen für Körperbehinderte und einige mehr. Mit einem so differenzierten Angebot, argumentiert das Kultusministerium, werde „Schülerinnen und Schülern mit einem besonders hohen und umfassenden pädagogischen Förderbedarf ein auf die jeweils individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes schulisches Förderangebot“ gemacht. Im Sinne der Vereinten Nationen (UN) ist das allerdings nicht. Die „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung“, die seit März auch in Deutschland in Kraft ist, verlangt von den Unterzeichnerstaaten ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen – kurz, ein Bildungssystem, das niemanden ausschließt. Ein schönes Modell. Findet auch Michael Hirn, der Leiter der Helene-Fernau-Horn-Schule. In der Theorie. In der Praxis, sagt er, sei aber kaum zu erwarten, dass Regelschulen allen Kindern mit allen Behinderungen und Lernproblemen gerecht werden könnten. mehr... | Beitrag lesen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wird die Pflicht zum Besuch der Sonderschule aufgehoben? (06/09) - Das baden-württembergische Kultusministerium (KM) steht unter Druck. Die UN-Menschenrechtskonvention fordert mehr gemeinsamen Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung (s. S. 10). Kultusminister Helmut Rau hat völlig überraschend und ohne schriftliche Erläuterungen angekündigt, dass die Pflicht zum Besuch der Sonderschule verändert werden soll. Laut KM soll eine Arbeitsgruppe eine Reform des Schulgesetzes vorbereiten. Die Sonderschulpflicht soll laut Minister Rau in der allgemeinen Schulpflicht aufgehen. Die Zahl der Schüler/innen mit Behinderung an allgemeinen Schulen soll gesteigert werden. Eltern von Kindern mit Behinderung könnten in einer „Bildungskonferenz“ Schultypen vorgeschlagen werden und sie sollten letztlich über den Lernort entscheiden. Wenn nur Sonderschulen vorgeschlagen werden, haben die Eltern allerdings auch nur die Wahl unter diesen. Rau will nicht die Sonderschulen abschaffen. Es gehe ihm um Einzelfallentscheidungen, ob ein Kind mit Behinderung besser an einer Sonderschule oder einer allgemeinen Schule gefördert werden könne. mehr... | Ähnliches Thema:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kultusministerium blockiert erfolgreichen ISEP-Schulversuch in Emmendingen (06/09) - Seit über zehn Jahren laufen erfolgreiche Schulversuche zur „Integrativen Schulentwicklung“ (vgl. b&w 9/2008). Die „Integrativen Schulentwicklungsprojekte“ (ISEP) breiteten sich im Land aus, arbeiteten erfolgreich und wurden von den Eltern nachgefragt. Bis auf 24 wuchs ihre Zahl im Schuljahr 2004/05. Auch in der Waldorfschule Emmendingen war die Zustimmung zum Schulversuch groß. Behinderte und Nichtbehinderte lernten gemeinsam in einer Klasse, in einer Schule und waren selbstverständlich auch Schüler/innen dieser Schule. Zum Schuljahr 2008/09 wurde die Weiterführung des erfolgreichen Emmendinger Schulversuchs vom Kultusministerium (KM) nicht mehr genehmigt. Auch andere ISEPs wurden nicht mehr genehmigt. Ihre Zahl sank im Land auf elf. Die Waldorfschule Emmendingen hielt an ihrem inklusiven pädagogischen Konzept trotzdem fest und nahm zum Schuljahr 2008/09 wieder vier behinderte Schüler/innen in die erste Klasse auf. mehr... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bessere Bedingungen für sonderpädagogische Förderung (05/09) - Die Bildungsgewerkschaft GEW macht sich für die Entwicklung eines Bildungssystems stark, in dem Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gemeinsam mit ihren Gleichaltrigen in den Grundschulen und weiterführenden Schulen lernen können. „Die Verschiedenartigkeit der Kinder und Jugendlichen ist keine Belastung, sondern eine Chance. Durch die bewusste Arbeit mit heterogenen Gruppen können sich Schulen zu lebendigen Lernorten entwickeln. Voraussetzung ist allerdings, dass die Landesregierung die Rahmenbedingungen, vor allem kleinere Klassen beziehungsweise Gruppen schafft. Die hervorragende Arbeit der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen muss den Kindern und Jugendlichen an allen Schulen zur Verfügung stehen“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) anlässlich der Veröffentlichung des Bildungsberichts "Sonderpädagogische Förderung in Baden-Württemberg" . Die GEW begrüßt die Umwandlung der Sonderschulpflicht in eine allgemeine Schulpflicht „als ersten richtigen Schritt“ des Kutlusminsiterium als Konsequenz aus dem Bericht und der Umsetzung der UN-Konvention der Rechte für Behinderte Weitere Informationen: - Pressemitteilung der GEW - Pressemitteilung des Stat. Landesamts - Themenheft des LS: Sonderpädagogische Förderung | Bildungsbericht:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Fachgruppe "Sonderpädagogische Berufe" (06/10) - Sonderschulen und andere sonderpädagogische Einrichtungen haben ihre Aufgabe behinderte Kinder und Jugendliche zu fördern und zu bilden konsequent verfolgt. Mit ihrem überdurchschnittlichen Engagement trugen Sonderschullehrerinnen und Sonderschullehrer, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Fachlehrerinnen und Fachlehrer und weitere pädagogische Fachkräfte entscheidend dazu bei, dass heute alle Kinder Schulen besuchen. Auch solche mit erheblichen Behinderungen. Für den Erhalt eines Bildungsangebots für alle Kinder und dessen qualitative und quantitative Verbesserung treten die GEW und ihre Fachgruppe Sonderpädagogische Berufe ein. Im November 2007 wurden die Mitglieder der Landesfachgruppen der GEW gewählt. Klaus Pauscher, der alte und neue Vorsitzende der Landesfachgruppe, zeigte in seinem Rechenschaftsbericht die vielfältige und erfolgreiche Arbeit der Landesfachgruppe auf. Der Bericht steht am Ende dieses Abschnitts als pdf-Datei zum Herunterladen zur Verfügung. Informationen zur Arbeit der Fachgruppe und Ihre Ansprechpartner finden Sie hier...
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