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Tarifauseinandersetzung Sozial- und Erziehungsdienst

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GEW informiert über Tarifabschluss

Die GEW Baden-Württemberg hat im Oktober mehrer Inforveranstaltungen zum Tarifabschluss im Sozial- und Erziehungsdienst angeboten. Anfang November gibt es noch zwei weitere Termine.

GEW erkämpft Tarifeinigung

Über viele Wochen hinwegt kämpften und streikten in Baden-Württemberg die Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen gemeinsam mit ihren Kolleg/innen in den anderen Bundesländern für einen tarifvertraglich geregelten Gesundheitsschutz und für eine neue und bessere Entgeltordnung.

Der Einsatz hat sich gelohnt. Ende Juli gelang nach harten Verhandlungen eine Einigung mit den Arbeitgebern. Mittlerweile haben die Mitgleider der GEW im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst per Urabstimmung ihre Zustimmung zum Tarifergebnis gegeben. mehr...




Der Streik in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg war ein Zentrum der Streikbewegung. Als Rückblick auf den Streiksommer haben wir auf dieser Seite die Streikaktivitäten dokumentiert.







Die neue Entgelttabelle!!

 Tabellen_SuE.pdf
 Neue Entgelttabelle

Veranstaltungen

 Einladung_Ludwigsburg.pdf
 2. November/ Asperg

 Einladung_Boeblingen_Gaertringen.pdf
 5. November/ Einladung Gärtringen

Streik 20.Juli/24.Juli

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Stuttgart macht Druck

Freitag, 24. Juli: In Frankfurt wird verhandelt und die Region Stuttgart machte noch einmal richtig Druck, um den Arbeitgebern zu zeigen, wie ernst es den Erzieherinnen, Sozialarbeitern, Kinderpflegerinnen mit ihren Forderungen ist. Zum 16. Streiktag in der Region kamen rund 1000 Kolleginnen und Kollegen aus Böblingen, Sindelfingen, Ludwigsburg, Waiblingen, Schwieberdingen, Stuttgart und der ganzen Region zur Streikversammlung. Diesmal kamen auch Delegationen aus kirchlichen Einrichtungen und zeigten ihre Solidarität mit den Streikenden. Wolfgang Lindenmaier als kirchlicher Arbeitnehmervertreter, kündigte an: Wenn es zu keinem Abschluss kommt werden im September auch die Beschäftigten der Diakonie streiken!

Streik 13.Juli/17.Juli

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Südbaden und Herrenberg im Fokus



Aktion in Lörrach
Lörrach (18.07): Mit einer ungewöhnlichen Aktion warben am Samstag in Lörrach Erzieherinnen bei der Bevölkerung um Unterstützung für ihre Forderungen beim Streik. Jeweils fünf Erzieherinnen setzten sich für einige Minuten auf Klappstühle und lasen Zeitung. Wobei es sich aber nicht um richtige Zeitungen, sondern um Zeitungspapier mit Wörtern handelte, die zusammen gelesen die Ziele des Streiks ergaben. Trotz Regen traf die Aktion bei vielen Passanten auf großes Interesse.

Streik am Freitag: Nicht nachgeben!
Stuttgart/Herrenberg (17.07): Kräftig Druck machen, um die aktuell laufenden Verhandlungen zu unterstützen, wollten in der Region Stuttgart heute gut 1000 Erzieherinnen und Sozialpädagogen.
Zum Zeitpunkt der Streikversammlung im DGB-Haus in Stuttgart war der Fortgang der Verhandlungen noch nicht bekannt.Nicht nachgeben! lautete die Devise. Zu einer Kundgebung fanden sich rund 500 Streikende im benachbarten Herrenberg ein. Auf dem Demonstrationszug zum dann gut gefüllten Marktplatz wurden die Teilnehmerinnen und Teilmnehmer von einer großen Elterngruppe begleitet, die deutlich ihre Sympathie für den Streik ausdrückte. Den Eltern ist sehr an einer guten Personalausstattung in den Kitas gelegen, sie wollen das Beste für ihre Kinder und das geht nur mit gut ausgebildeten Erzieherinnen, die keine Nebenjobs brauchen, um finanziell über die Runden zu kommen. Daher forderte auch der Sprecher der Eltern eine anständige, angemessene Bezahlung für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

Streik in Südbaden
Am Donnerstag (16. Juli) feierte der Streik ein Gastspiel im Schwarzwald. In der Gemeinde Kirchzarten und der Kleinstadt Löffingen blieben die kommunalen Kindertagesstätten und Kindergärten geschlossen. Bei Sonnenschein und der Jahreszeit angemessenen Temperaturen freuten sich die Streikenden über das große Interesse der Lokalpresse. Es ist bewiesen – nicht nur Großstädte können streiken!

Pfiffe für Arbeitgebervertreter
Stuttgart/Herrenberg (15. Juli): Auf einer Podiumsdiskussion in Herrenberg erntete der Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (VKA), Joachim Wollensack, für seine starre Haltung gegenüber den Forderungen der Gewerkschaften von den anwesenden Erzieher/innen und Eltern viele Pfiffe. Klare Punktsiegerinnen in der Diskussion waren Petra Kilian (GEW) und Dagmar Schorsch-Brandt (ver.di). Ihre Forderung nach einer besseren betrieblichen Gesundheitsförderung wurde von den Erzieherinnen, die Tag für Tag die Versäumnisse beim Arbeits- und Gesundheitsschutz ausbaden müssen, mit heftigem Applaus quittiert. Gemeinsam mit den Erzieherinnen waren sich die beiden auch darin einig, dass eine grundlegende Anhebung der Bezahlung im Sozial- und Erziehungsdienst längst überfällig ist. Im Laufe der Diskussion konnten die Gewerkschaftlerinnen ebenfalls die Eltern auf ihre Seite ziehen.



Streik 6.Juli/10.Juli

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Streik 18. Mai

GEW diskutiert mit Eltern und Erzieher/innen

Norbert Hocke, Mitglied im Hauptvorstand der GEW und zuständig für den sozialpädagogischen Bereich, informierte am 8. Juli im Karlsruher DGB-Haus Eltern und Erzieherinnen über den Stand der Tarifverhandlungen. Bei der Versammlung wurde seitens der Eltern Kritik an der Streikstrategie der Gewerkschaften, aber auch sehr viel Verständnis für die gewerkschaftlichen Forderungen nach besseren Arbeitbedingungen und einer höheren Eingruppierung in den Kitas geäußert.

TV Gesundheitsschutz: auch im Juli wird gestreikt

Auch an diesem Freitag (10. Juli) trafen sich die Erzieherinnen und Sozialarbeiter der Region Stuttgart zum Streik. Nach dem Treffen im Stuttgarter Gewerkschaftshaus fuhren die Streikenden nach Waiblingen, um die dortigen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.

Hauptgesprächsthema war die Äußerung von Dieter Salomon zur Ächtung des Kita -Streiks. Als Vorsitzender des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Baden-Württemberg erntet er bei den Beschäftigen in der "Sozialbranche" nur Unverständnis und Ablehnung. Die nächste Reaktion war: "Was wähle ich nun im September? Von den Grünen hätte ich eigentlich eine Unterstützung für den Streik erwartet."

Am Montag (06.Juli) gingen in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Reutlingen, Tübingen und Zollernalb wieder über 500 Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen in den Arbeitsausstand. Die zentrale Kundgebung fand in Göppingen statt.

Eine tolle Aktion starteten die Streikenden in Reutlingen. Dort fand der Infostand von 30 Erzieherinnen eine überwältigende Resonanz. Die Streikenden informierten in der Reutlinger Innenstadt über die Hintergründe des Streiks und die gewerkschaftlichen Forderungen. An der Postkartenaktion wollten sich fast alle Passanten beteiligen. Innerhalb von zwei Stunden unterschrieben mehr als 100 Menschen Postkarten an Dieter Salomon, den Verhandlungsführer der Kommunen in Baden-Württemberg.

Sehr schöne war auch die Gesangseinlage einer ev. Fachschulklasse, mit der die Schüler ihre Solidarität mit den Streikenden ausdrückten.


Streik 29.Juni/ 03.Juli

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TV Gesundheitsschutz: Streiks werden fortgesetzt


Am Freitag (03. Juli 09) beteiligten sich über 2500 Beschäftigte an den Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst in Baden-Württemberg.

Gut ins Schwitzen kamen die Verantwortlichen im Stuttgarter Rathaus, als rund 2000 Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes aus Stuttgart, Ludwigsburg, Rems-Murr und Böblingen bei 32 Grad Außentemperatur nach der Streikversammlung im DGB-Haus zum Rathaus zogen und Einlass begehrten.

Alle Politiker äußerten Verständnis für die Forderungen der Streikenden. Welche Taten sie ihren Worten folgen lassen würden, erfuhren die Erzieher/innen allerdings nicht. Bei der anschließenden Lagebesprechung im GEW-Haus wurden Pläne für die weiteren Wochen bis zu den Sommerferien und danach geschmiedet.

Aber nicht nur in Stuttgart und Region wurde gestreikt. Auch in der Ortenau legten die Beschäftigten die Arbeit nieder. In Achern trafen sich insgesamt etwa 250 Erzieher/innen aus Kehl, Achern und Oberkirch zu einer Streikkundgebung. Ebenfalls gestreikt wurde in Karlsruhe und Mannheim.

Terminplan nächste Woche:
Am Montag wird u.a. in Göppingen, Esslingen, Reutlingen, Tübingen und Zollern-Alb gestreikt. Am Mittwoch wird in Waldshut und Konstanz und am Freitag wieder in Stuttgart und Region gestreikt.

Streik 22./23./24. Juni

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TV Gesundheitsschutz: Demo in Mannheim und Ludwigsburg

Demo in Ludwigsburg

Eine weitere streikvolle Woche geht am Freitag für Baden-Württemberg und die Region Stuttgart zu Ende. Am Montag, 22. Juni waren alle Beschäftigten landesweit nach Mannheim aufgerufen. Mit Bussen und Zügen reisten aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg rund 8.000 Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen nach Mannheim. An diesem Tag regnete es nur eine kurze halbe Stunde lang - dies aber genau während der Kundgebung. Der kämpferischen Stimmung tat dies keinen Abbruch. Wir halten durch! So lautete die Parole.

Am Dienstag, 23. Juni war die Region Stuttgart sowie die Beschäftigten in den Städten Ulm, Aalen, Geislingen, Konstanz und Singen zum Streik aufgerufen und wieder waren alle da. Eine Stammteam von rund 2000 Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen war wieder in Stuttgart versammelt. Man kennt sich bereits, hat Zeit für Gespräche und diskutiert das Arbeitgeberangebot. Und immer wieder bringt jemand einen Kollegen oder eine Kollegin mit, der/die bislang noch nicht dabei war. Wir müssen es schaffen, dass alle streiken – so der Wunsch der Aktiven.


Stuttgart und die umliegenden Landkreise waren am Mittwoch (24.06) Streikschwerpunkt. Nach der Streikversammlung in Stuttgart fuhren die Streikenden per S-Bahn und Bus nach Ludwigsburg. Nach einem Demozug durch die Innenstadt forderten die Redner/innen auf der Kundgebung am Rathausplatz den Bürgermeister der Stadt auf, sich gegenüber der VKA für die Anliegen der Streikenden stark zu machen. Alleine zur Demonstration nach Ludwigsburg kamen 700 Streikende. In Stuttgart und Umgebung legten insgesamt 2000 Beschäftigte die Arbeit nieder.

"Sitzstreik" in Mannheim

Streik 15./16./17. Juni

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Streik 26:/27. Mai
Streik 18. Mai

TV Gesundheitsschutz: Streikwelle erreicht vorläufigen Höhepunkt

Die Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst haben in dieser Woche ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Allein in Baden-Württemberg gingen von Montag bis zum Mittwoch jeden Tag mehr als 3.000 Beschäftigte in den Arbeitsausstand. Bundesweit legten rund 15.000 Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen die Arbeit nieder.

Erstmals wurden in Baden-Württemberg am Dienstag die Beschäftigten der Kindertagesstätten und Kindergärten der südbadischen Metropole Freiburg in die Streiks einbezogen. Weitere Schwerpunkte waren die Region Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Heilbronn, Ulm, Offenburg sowie Schwäbisch Gmünd.

Das Highlight der Woche fand am Mittwoch in Stuttgart statt. Dort solidarisierten sich die streikenden Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen mit Schüler/innen und Studierenden, die im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks auf die Straße gingen. Gemeinsam demonstrierten sie für ein besseres und gerechteres Bildungssystem sowie bessere Arbeitsbedingungen für „Bildungsarbeiter/innen“. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz versammelten sich weit über 20.000 Menschen, damit wurde sogar die zeitgleiche Demonstration in Berlin übertroffen.

Da sich noch keine Einigung bei den Verhandlungsgesprächen abzeichnet, werden die Streikaktionen auch in der nächsten Woche fortgesetzt.

Streik 09./10. Juni

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Streik 18. Mai

TV Gesundheitsschutz: Streiks zeigen erste Wirkung!

Auch am Dienstag (10.06) wurden die Streiks in Baden-Württemberg fortgesetzt. Wie ein Lauffeuer breitete sich auf den verschiedenen Streikversammlungen die Nachricht aus, dass die Streiks Eindruck auf die Arbeitgeber zu machen scheinen. Nachdem die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) noch am 27. Mai ein völlig unzureichendes Angebot über einen Gesundheitstarifvertrag vorgelegt hatte, unterbreitete sie in der gestrigen Verhandlungsrunde erste ernstzunehmende Vorschläge.

Allerdings zeigte sich in den Verhandlungen auch, dass die Positionen von VKA und den Gewerkschaften GEW und ver.di über die konkrete Ausgestaltung eines tariflichen Gesundheitsschutzes noch weit auseinander liegen.

Trotz der ersten positiven Signal der VKA, waren sich die Streikenden deshalb auch einig, dass der Druck auf die Arbeitgeber weiter aufrechterhalten werden muss. Die Entscheidung der Gewerkschaften, die Streiks in der nächsten Woche parallel zur nächsten Verhandlungsrunde mit der VKA fortzusetzen, wurde deshalb auch auf der zentralen Streikkundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz mit Beifallsstürmen begrüßt.

Wieder beteiligen sich in Baden-Württemberg mehr als 3000 Menschen an den Streiks. Offenkundig ist der Streikwille der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst im Südwesten der Republik ungebrochen. Das Signal an die Arbeitgeber ist eindeutig: Die Zeit ist Reif für einen modernen Gesundheitsschutz in den Horten, Kindertagesstätten und Kindergärten und für eine deutliche Verbesserung der Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten.


TV Gesundheitsschutz: Streikwelle rollt weiter

Heute (09.06) wurden in Baden-Württemberg wie in anderen Bundesländern die Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst fortgesetzt. An den landesweiten Streiks beteiligten sich mehr als 3.000 Beschäftigte; bundesweit wurden mehr als 14.000 Streikende gemeldet. Streikschwerpunkt in Baden-Württemberg waren die Städte Stuttgart und Mannheim sowie die umliegenden Regionen.

In Stuttgart trafen sich die Streikenden schon frühmorgens am DGB-Haus. Nach dem Eintrag in die Streiklisten wurde gemeinsam über die zeitgleich stattfindenden Tarifverhandlungen in Frankfurt am Main diskutiert und darüber spekuliert, ob die Arbeitgeber nun endlich ein ernsthaftes Angebot zu einem Gesundheitstarifvertrag machen würden. Über das derzeitige Angebot der Arbeitgeber zeigten sich die Beschäftigten bitter enttäuscht.

Im Anschluss an die Streikkundgebung auf dem Schlossplatz trafen sich viele GEW-Mitglieder noch zu einer „Streikpizza“ in der Landesgeschäftsstelle der GEW in der Silcherstraße. Auch dort war der einhellige Tenor der Gespräche solange weiter zu streiken, bis die Arbeitgeber endlich mehr als nur „Mogelpackungen“ am Verhandlungstisch präsentieren.

Streik 26:/27. Mai

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Streik 18. Mai

TV Gesundheitsschutz: Arbeitgeber blockieren weiter

Nach elfstündiger Dauer sind die Verhandlungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung am späten Abend des 27. Mai 2009 gescheitert. Die Proteste und Streikaktionen werden in den nächsten Wochen fortgesetzt. mehr...

TV Gesundheitsschutz: Streik am Verhandlungstag

In Berlin wurden am 27. Mai die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst fortgesetzt. Begleitet wurden sie von zahlreichen Streiks der betroffenen Beschäftigten. In Baden-Württemberg gingen in den Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Pforzheim, Rastatt und Gaggenau mehr als 2.000 Streikende auf die Straße.

In der Region Stuttgart führte ein Demonstrationszug von der Stadthalle in Sindelfingen bis zum Kundgebungsort vor dem Rathaus. Eine weitere zentrale Veranstaltung gab es in Karlsruhe, wo nach einem Demonstrationszug durch die Innenstadt eine Kundgebung auf dem Marktplatz stattfand.

Die Streikenden berichteten, dass sie von den Eltern der Kita-Kinder meist positive Rückmeldungen auf den Streik bekommen haben. Ob die Streiks in der nächsten Woche weitergehen, hängt ganz wesentlich den Arbeitgebern ab. Falls sie weiterhin kein Entgegenkommen signalisieren, sind die Beschäftigten für weitere Streiks bereit.



TV Gesundheitsschutz: Streikwochen im Ländle

Wer geglaubt hat, die Streikwelle im Sozial- und Erziehungsdienst würde in den Pfingstferien abflauen, wurde eines besseren belehrt. Wie schon in der Vorwoche streikten am Dienstag (26. Mai) im Raum Stuttgart über 2000 Beschäftigte, was zur Folge hatte, dass in und um Stuttgart fast alle Kindertagesstätten geschlossen bleiben mussten.

Trotzt Unwetterwarnung und stetigem Regen trafen sich die Streikenden ab 7:30 Uhr im DGB Haus, um sich in die Streiklisten einzutragen und gemeinsam über weitere Streikaktivitäten zu beratschlagen. Beendet wurde der offizielle Teil des Streiktages mittags mit einem „Massenspaziergang für einen besseren Gesundheitsschutz“ zum Schlossplatz.

Aus den vielen zustimmenden Reaktionen unbeteiligter Passanten können die Streikenden für die nächsten Tage und Wochen Mut schöpfen: Bei der Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen und einem besseren Einkommen, steht die Öffentlichkeit klar auf der Seite der Beschäftigten.

Auch morgen (27.Mai) ruft die GEW die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe in den Landkreisen: Böblingen, Ludwigsburg, Rems- Murr sowie bei der Stadt Stuttgart zum Streik für einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung auf!

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TV Gesundheitsschutz: Streikwelle erfasst Nordwürttemberg

Die bundesweite Streikwelle im Sozial- und Erziehungsdienst erfasste am Montag (18. Mai) auch Nordwürttemberg. Mehr als 200 Kindertagesstätten blieben in Stuttgart und den umliegenden Städten und Landkreisen geschlossen.

Anstatt wie gewohnt zur Arbeit zu erscheinen, pilgerten mehr als 2500 Streikende und Sympathisierende zur zentralen Streikveranstaltung nach Stuttgart, um für bessere Arbeitsbedingungen im Sozial- und Gesundheitsdienst zu demonstrieren. Nach einem bunten und lauten Protestzug quer durch die Stuttgarter Innenstadt fand auf dem Schlossplatz die Abschlusskundgebung statt.

Auf der Kundgebung forderten Gewerkschaftsvertreter/innen und Streikteilnehmer/innen die Arbeitgeber dazu auf, endlich in ernsthafte Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Förderung des betrieblichen Gesundheitsschutzes einzutreten. Dieser sei angesichts der teilweise miserablen Arbeitsbedingungen und der dadurch verursachten Gesundheitsbelastung der Mitarbeiter/innen längst überfällig. Gleichzeitig machten sich die Redner/innen für eine allgemeine Anhebung der Vergütung in den Sozial- und Erziehungsberufen stark.


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