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Gemeinschaftsschulen stehen für moderne Pädagogik

13.11.2017 - GEW-Pressemitteilung

GEW: Andere Schularten profitieren von den Konzepten der Gemeinschaftsschulen

Landesweite Tagung zur Gemeinschaftsschule

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet von der Landesregierung eine bessere Unterstützung der Gemeinschaftsschulen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht die Gemeinschaftsschulen (GMS) auf einem guten Weg. „Das pädagogische Konzept und die Chance, allen Schüler/innen ab Klasse 5 eine wohnortnahe Schule bieten zu können, trifft bei Eltern und Schulträgern auf Akzeptanz. Die Qualität und die pädagogische Attraktivität der Gemeinschaftsschule sind in den letzten fünf Jahren von Jahr zu Jahr gewachsen. Die Schulen, die meistens aus Werkrealschulen gestartet sind, müssen neue pädagogische Konzepte gestalten, der Heterogenität ihrer Schüler gerecht werden, den gebundenen Ganztagsbetrieb organisieren und über Inklusion nicht nur reden, sondern jeden Tag leben. Von der Entwicklung der neuen pädagogischen Konzepte profitieren alle Schularten. Die Gemeinschaftsschule ist immer noch eine Schulart im Aufbau. Keine weiterführende Schule hat vergleichbar anspruchsvolle Aufgaben von Inklusion bis Begabtenförderung zu bewältigen.

Dafür brauchen sie mehr Unterstützung. Dazu gehört auch eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte und mehr Leitungsstellen.“, sagte am Samstag (11.11.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Zu einer landesweiten Tagung unter dem Titel „304 Gemeinschaftsschulen: Bilanz – Ausblick – Ziele“ waren gut 100 Lehrer/innen aus Gemeinschaftsschulen und Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaften und Gewerkschaften gekommen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg statt.

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