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Bildungsfinanzierung. Weiter denken!

für alle

Parteien, Gewerkschaften, Verbände, Unternehmen: Alle singen das Hohelied der Bildung. Bildung soll das Patentrezept gegen alle möglichen gesellschaftlichen Probleme sein. Komisch nur, dass der Arbeitsalltag der Beschäftigten im Bildungsbereich seit Jahrzehnten durch Einsparungen oder Reformen und Modernisierungen bei mangelnder Kostenausstattung geprägt ist. Im Seminar wird eingeführt in die alltäglich spürbare, mangelhafte Bildungsfinanzierung in Deutschland. Danach wird ein Überblick über die zwei wichtigsten Gründe für diesen dauerhaften Mangelzustand gegeben (Konservativer wohlfahrtsstaatlicher Entwicklungspfad und dreifacher neoliberaler Angriff auf diesen). Im weiteren Verlauf betrachten wir Auswirkungen der mangelhaften Bildungsfinanzierung sowohl auf die volkswirtschaftliche als auch auf die demokratische Entwicklung in Deutschland (z.B. Erstarken des Rechtspopulismus). Als Abschluss wird kurz ein Überblick gegeben, welche Alternativvorschläge die GEW entwickelt hat. Diese Teile sind auch in der aktuellen Broschüre von Tobias Kaphegyi nachlesbar. Es braucht eine Renaissance einer „unteilbaren demokratischen Vernunft“ in Form eines egalitären Sozial- und Bildungsstaats zur Absicherung von Wohlstand und Demokratie.

Termin
25.11.2017, 10:15 - 16:30 Uhr
Veranstaltungsort
Bildungszentrum Wohlfahrtswerk
Silberburgstr. 93
70176 Stuttgart
Teilnahmebeitrag
kostenlos; nur für GEW-Mitglieder
Anmeldeschluss
10.11.2017
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 Routenplaner
Ansprechpartner_in
Monika Dehmelt
Tagungsmanagement
0711 210 30 26
Referent_innen
Tobias Kaphegyi
Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen, Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik
Michael Futterer
Stellvertretender Landesvorsitzender