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Lehrkräfte für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (DaF/DaZ)

Kenntnisse der deutschen Sprache sind für Migrantinnen und Migranten die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Entwicklung und selbstbestimmte Alltagsbewältigung. Medien und Politiker/innen bezeichnen Sprachkenntnisse daher immer wieder als "Schlüssel zur Integration". Wenig gesprochen wird dagegen über die Arbeitsbedingungen, unter denen die Deutschkurse für Migrantinnen und Migranten erteilt werden: zum größten Teil auf Honorarbasis, ohne Planungssicherheit, ohne Kündigungsschutz und mit einem Honorar vergütet, das das unternehmerische Risiko und die hohen Sozialversicherungsbeiträge nicht angemessen berücksichtigt.

Aktuelles

Wie sich Freie Lehrkräfte an Volkshochschulen organisieren

27.07.2017

Die Bedingungen für eine selbstorganisierte Interessensvertretung unter Honorarlehrkräften sind nicht gerade optimal. Trotzdem ist eine solche Organisation an mehreren Volkshochschulen entstanden. Drei Beispiele werden hier vorgestellt.

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"Tagelöhner leisten Integrationsarbeit"

04.07.2017

Bei der Protestaktion "Baustelle Bildung" wehrte sich auch eine Gruppe von DaF-Lehrkräften gegen die Unterfinanzierung in der Erwachsenenbildung. Der Schlüssel zur Integration wurde der schwarzen Null geopfert.

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Selbständig in die Armut

04.05.2017

Am 1. Mai demonstrierte auch der GEW-Arbeitskreis der DaZ- und DaF-Lehrkräfte für gute Arbeitsbedingungen. Die GEW macht sich dafür stark, Sprachkurslehrkräfte fest anzustellen. Die Bezahlung sollte sich an der Entgeltstufe 11 des TVöD orientieren.

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Festanstellung, statt prekäre Honorarverträge

14.02.2017

Gute Arbeit heißt für DaF- und DaZ-Sprachkurslehrkräfte eine Festanstellung, anstelle von Honorarverträgen. Im Rahmen der Initiative "Bildung. Weiter denken" macht sich die GEW dafür stark.

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Ansprechpartner_in
Magdalena Wille
Referentin für Berufliche Bildung und Weiterbildung
0711 210 30 21