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PM 16/12 Regionale Schulentwicklungsplanung

08.05.2012: Regionale Schulentwicklungsplanung jetzt starten

GEW: Unterstützung für Realschulen und Gymnasien
(Zumeldung PM KM, 08.05.12: Übergangsquoten)

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, dass die Realschulen und Gymnasien mehr Unterstützung erhalten. „Wie erwartet werden im nächsten Schuljahr mehr Kinder in die fünften Klassen der Realschulen und Gymnasien wechseln. Die Schulen brauchen mehr Zeit und Qualifizierung, um Kinder gut begleiten und fördern zu können“, sagte am Dienstag (08.05.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW wertet die Abschaffung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung als richtigen Schritt und setzt sich jetzt für eine vom Land gesteuerte regionale Schulentwicklung ein. „Viele Lehrerinnen und Lehrer aus den Grundschulen berichten, dass sich das Verhältnis zwischen Eltern und Lehrer/innen durch die Neuregelung verbessert habe. Eltern seien offener als in den Vorjahren in die Sprechstunden gekommen und haben die Beratung durch die pädagogischen Profis sehr ernst genommen. Bereits unter der CDU-/FDP-Landesregierung war klar, dass die Hauptschulen und Werkrealschulen kein Modell für die Zukunft sind. Daran konnte auch die engagierte Arbeit der Lehrkräfte nichts ändern“, sagte Moritz.

Die GEW macht sich für klare Vorgaben und konzeptionelle Unterstützung der Kommunen durch eine regionale Schulentwicklungsplanung stark. „Dies ist eine Voraussetzung, um über die Zukunft der Schulstandorte, vor allem der kleinen Hauptschulen, pädagogisch sinnvoll entscheiden und weitere Gemeinschaftsschulen auf den Weg bringen zu können“, sagte Moritz.

Die GEW setzt sich dafür ein, dass die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung keine isolierte Maßnahme bleibt. „Wir brauchen bessere Bedingungen an den Realschulen und Gymnasien, sonst sind dort die Lehrkräfte in den vollen Klassen überfordert und die Bildungschancen der Schüler/innen werden sich nicht verbessern. Gemeinschaftsschulen, in denen Kinder von Klasse 1 bis 10 gemeinsam lernen können, sind die richtige Antwort“, sagte Moritz.


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