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Ulli-Thiel-Friedenspreis

Frieden schaffen ohne Waffen

Bis zum 5. Mai 2022 können sich Einzelpersonen, Klassen, Projekte, Arbeitsgruppen und Schulen mit Beiträgen beteiligen und attraktive Preise gewinnen. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“. Jetzt mitmachen!

Ein Flyer zum Ostermarsch steckt im Rucksack eines Friedensmarsch-Teilnehmers.
Foto: © imago

Am 21. September 2019, dem Weltfriedenstag, wurde der Ulli-Thiel-Friedenspreis zum ersten Mal für Schüler*innen, Lehrer*innen und Schulen ausgelobt. Der Wettbewerb in diesem Schuljahr richtet sich an Einzelpersonen, Klassen, Arbeitsgruppen und Schulen aller Alters- und Klassenstufen.

Für diesen Friedenspreis kann ein freies Friedensthema eingereicht werden, das in den baden-württembergischen Bildungsplänen verankert ist. Es können Arbeiten mit Bildern, Plakaten, Kunstwerken, Collagen, Videos, Audiodateien, Unterrichtseinheiten, Projekten, Gedichten, Texten oder Songs eingereicht werden, die sich an dem Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ orientieren. Einsendeschluss ist der 5. Mai 2022.

Ulli Thiel (1943 bis 2014) war Sonderschullehrer an der Erich-Kästner-Schule für hör- und sprachgeschädigte Kinder und Jugendliche in Karlsruhe und bis zu seinem Tod 2014 Mitglied der GEW Baden-Württemberg. Er war jahrzehntelang in der Friedensbewegung aktiv und schuf das Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“. Er war Ideengeber der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm am 22. Oktober 1983 gegen den NATO-Doppelbeschluss. Es war die größte Aktion der Friedensbewegung in Deutschland mit 400.000 Menschen.

Die Veranstalter des Friedenspreises, die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen Landesverband Baden-Württemberg, die Evangelische Landeskirche in Baden und pax-an, Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung, möchten mit dem Preis die Friedensbildung an den baden-württembergischen Schulen stärken und freuen sich auf eine rege Beteiligung.