GEW Baden-Württemberg
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Aktuelle Tarifrunde – Informationen für Baden-Württemberg

Die GEW fordert in der aktuellen Tarifrunde für den öffentlichen Dienst gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent, mindestens jedoch 200 Euro.

14.03.2018

Auch in der zweiten Runde der aktuellen Tarifverhandlungen am 12. und 13. März in Potsdam haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Jetzt verleihen wir usneren berechtigten Forderungen Nachdruck und starten landesweit Protestkundgebungen und Warnstreiks:

Protestaktionen, Warnstreiks und Ansprechpartner

Württemberg

Dienstag, 20. März -ganztägig-
  • Stadt Mössingen
  • KBF Mössingen
  • Landratsamt Tübingen
  • LWV. Eingliederungshilfe GmbH
  • Gemeinde Küsterdingen
  • Kreiskliniken Reutlingen
  • Gemeinde Dettenhausen
  • Gemeinde Ammerbuch
Reutlingen, Franzk 11:30 Demozug 12:00 Kundgebung, Marktplatz Reutlingen
Mittwoch, 21. März -ganztägig-
  • Landratsamt Esslingen
  • Stadtverwaltung Esslingen
  • Stadtverwaltung  Aichtal
  • Stadtverwaltung Leinfelden-Echterdingen
  • Stadtverwaltung Ostfildern
  • Stadtverwaltung Filderstadt
  • Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck
  • Stadtverwaltung Plochingen
  • Stadtverwaltung Wendlingen
DGB-Haus Esslingen 11:30-12:00 Uhr Demonstrationszug 12:00-13:00 Uhr Rathausplatz
Donnerstag, 22. März -ganztägig
  • Kreissparkasse Göppingen
  • Landratsamt Göppingen
  • Stadtverwaltung Eislingen
  • Stadtverwaltung Geislingen an der Steige
  • Lebenshilfe Kreisvereinigung Göppingen e.V
  • Stadtverwaltung Göppingen
  • Gemeindeverwaltung Wangen
Streiklokal Rätsche Geislingen/Steige 11:30 bis 13 Uhr: Kundgebung auf dem Sternplatz in Geislingen

Baden

   
Dienstag, 20. März -ganztägig-
  • Stadtverwaltung Pforzheim
Treffpunkt zur Demo mit anschließender Kundgebung 8.30 Uhr vor dem Landratsamt Enzkreis
Freitag, 23. März -ganztägig-
  • Stadtverwaltung Karlsruhe
GEW Streiklokal im DGB Haus

Häufig erreichen uns Fragen zur Organisation der Verhandlungen, zur Zusammenarbeit mit ver.di, zum Streikrecht und zu Kontaktadressen. Hierzu das Wichtigste in aller Kürze.

Wer sind meine Ansprechpartner in Baden-Württemberg?

Zur Koordination der Tarifrunde 2018 haben wir bei der GEW Arbeitskampfleitungen auf Landes- und auf Bezirksebene eingerichtet. Eure Ansprechpartner/innen in den Bezirken sind:

NordwürttembergLars Thiede 0711/2103042 lars.thiede@gew-bw.de
NordbadenAlfred Uhing0721/18033294 alfred.uhing@gew-bw.de
Südwürttemberg        Ingo Praeck0731/9213723 bezirk.sw@gew-bw.de
Südbaden Klaus Willmann0761/33447 klaus.willmann@gew-bw.de

In der Landesgeschäftsstelle stehen euch für eure Fragen außerdem Heike Herrmann 0711/21030-23 (Referentin für Jugendhilfe und Sozialarbeit) sowie Martin Schommer 0711/21030-12 (Referent für Tarif-, Beamten- und Sozialpolitik) zur Verfügung.

Wer verhandelt?

  • Die Verhandlungen werden federführend von ver.di geführt.
  • Die GEW hat mit ver.di vereinbart, dass ver.di zugleich für die GEW handelt.
  • Die GEW ist bei den Tarifverhandlungen vertreten durch Daniel Merbitz, Leiter des Vorstandsbereichs Tarif- und Beamtenpolitik beim GEW- Hauptvorstand.
  • Die GEW hat eine eigene Tarifkommission, die parallel zu den Tarifverhandlungen vor Ort tagt und jeweils die weitere Vorgehensweise beschließt.
  • Die GEW Baden-Württemberg ist dort mit drei ehrenamtlichen Mitgliedern vertreten: Elke Klump-Röhm aus dem GEW-Kreis Böblingen, Beate Bischoff aus dem GEW-Kreis Karlsruhe und Alfred Superczynski aus dem Kreis Ludwigsburg

Wie ist das, wenn gestreikt wird?

Sollte es im März zu Warnstreiks kommen, gilt:

  • Immer dann, wenn ver.di und oder die GEW zu Warnstreiks aufruft, sind alle Beschäftigten in den im Warnstreikaufruf benannten Städten /Kommunen/ Einrichtungen, also selbstverständlich auch die GEW-Mitglieder aufgerufen, mitzustreiken.
  • Sobald ihr an euren Einrichtungen Infos bezüglich geplanter Warnstreiks erhaltet: Meldet euch bei eurer GEW-Bezirksgeschäftsstelle!
  • GEW-Mitglieder erhalten bei der Beteiligung an einem Streik, der von der GEW und/oder von ver.di ausgerufen wurde, Streikgeld.

Solidarität

Streiken können nur Beschäftigte beim Bund und den Kommunen. Allerdings orientieren sich auch die Gehälter bei den freien Trägeren wie Kirchen und Sozialverbänden häufig am TVöD. Die Beschäftigten dort dürfen zwar nicht streiken, aber sie können die Streikenden unterstützen. Etwa indem sie in der arbeitsfreien Zeit an Demos und Kundgebungen teilnehmen.

Basis stärken

Für die Durchsetzung unserer Forderung brauchen wir eine möglichst breite Basis und den entsprechenden Druck von unten. Die Mehrheit der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und im öffentlichen Dienst ist überhaupt nicht gewerkschaftlich organisiert. Sie sind aufgefordert, sich in ver.di oder der GEW oder einer andere DGB Gewerkschaft im öffentlichen Dienst zu organisieren und nicht nur als Trittbrettfahrer vom Einsatz ihrer organisierten Kolleginnen und Kollegen zu profitieren.

Eltern mit ins Boot nehmen

Wichtig ist auch, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen und für ihre Unterstützung bzw. wenigstens ihr Verständnis zu werben.

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