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Beförderungen für Technische Lehrkräfte nach A11/E10 in 2018

Die Anzahl der Plätze für das Beförderungsprogramm im August 2018 beläuft sich in diesem Jahr auf 30. Wie das Beförderungsverfahren bei Technischen Lehrkräften genau abläuft, erfahren Sie hier.

18.06.2018 - Jörg Sattur, Vorsitzender des Arbeitskreises der Technischen Lehrkräfte an Beruflichen Schulen

Die Anzahl der Plätze für das Beförderungsprogramm für Technische Lehrkräfte nach A11/E10 im August 2018 beläuft sich in diesem Jahr auf 30 Plätze, welche auf die einzelnen Regierungspräsidien aufgeteilt wurden (Stuttgart: 10, Karlsruhe: 10, Tübingen: 5, Freiburg: 5). Die Schulleitungen werden entsprechend aufgefordert, aktuelle Dienstliche Beurteilungen (nicht älter als ein Jahr) von den in Frage kommenden Kolleginnen und Kollegen zu erstellen.

Für die Beförderungsjahrgänge 2006 bis 2009 werden sehr gute bis gute Leistungen (1,5) benötigt, für die Jahrgänge 1996 bis 2005 mindestens gute Leistungen (2,0) und für die Jahrgänge 1995 und früher mindestens gute bis befriedigende (2,5) Leistungen.

Zum Beförderungsprogramm am 1. Februar 2018 gab es in Baden-Württemberg 60 Beförderungsmöglichkeiten für Technische Lehrkräfte nach A11/E10, welche auf die einzelnen Regierungspräsidien aufgeteilt wurden (Stuttgart: 19, Karlsruhe: 19, Tübingen: 11, Freiburg: 12).

Wie das Beförderungsverfahren genau abläuft

In Baden-Württemberg gibt es jährlich zwei Beförderungsprogramme für technische Lehrkräfte, mit der Möglichkeit der Beförderung nach A11 beziehungsweise der Höhergruppierung nach E10 (zur Technischen Oberlehrer/in). Diese werden jeweils zum 1. Februar und zum 1. August vollzogen.

Ob eine Lehrkraft an einem Beförderungsverfahren teilnehmen kann hängt vom Beförderungsjahrgang ab, welcher zum Zeitpunkt des Beförderungsprogrammes eröffnet ist. Der Beförderungsjahrgang einer Lehrkraft entspricht in der Regel dem Zeitpunkt der Verbeamtung.

Lehrkräfte im Arbeitnehmerverhältnis, welche die fachlichen und pädagogischen Voraussetzungen erfüllen (sogenannte „Erfüller“) nehmen ebenfalls an den Beförderungsprogrammen teil. Bei ihnen wird eine Vergleichsberechnung durchgeführt und ein fiktiver Beförderungsjahrgang festgelegt. Genau Auskünfte zum Beförderungsjahrgang kann das Regierungspräsidium erteilen.

Den einzelnen Beförderungsjahrgängen sind Noten (Mindestleistungen) zugeordnet, welche erreicht werden müssen, um die Möglichkeit einer Beförderung zu erhalten. Wenn es anhand der dienstlichen Beurteilungen mehr geeignete Bewerber/innen als zur Verfügung stehende Beförderungsstellen gibt wird eine Auswahl durchgeführt, bei welcher die Bezirkspersonalräte beteiligt werden.

Dabei erhalten die Bewerber/innen mit den besseren Leistungen den Vorzug. Frühere Beförderungsjahrgänge werden bei schlechterer Leistung in der Regel später berücksichtigt (Leistung vor Beförderungsjahrgang).

Das Kultusministerium legt in Abstimmung mit dem Hauptpersonalrat fest, welche Beförderungsjahrgänge geöffnet sind und welche Notenvoraussetzung zugrunde gelegt wird. Diese werden regelmäßig in den Rundschreiben der Bezirks- und Hauptpersonalräte veröffentlicht, diesen kann auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Beförderungsstellen entnommen werden.

Ist eine Technische Lehrkraft im Beförderungsjahrgang wird die Schule angeschrieben und aufgefordert, eine aktuelle dienstliche Beurteilung zu erstellen. Die Lehrkraft kann auf die Teilnahme am Beförderungsverfahren (zum Beispiel aufgrund besonderer Lebensumstände) bis auf weiteres verzichten.

Zu beachten ist dann, dass die Lehrkraft zu gegebener Zeit von sich aus, wenn sie zukünftig an dem Beförderungsverfahren teilnehmen möchte, dies dem Regierungspräsidium über die Schulleitung mitteilt.

Kommt eine/r Bewerber/in nicht zum Zug, so läuft die Teilnahme an zukünftigen Beförderungsprogrammen automatisch weiter. Dabei ist zu beachten, dass die dienstliche Beurteilung nicht älter als ein Jahr ist. Es müssen in der aktuellen Beurteilung die dienstlichen Aufgaben und Leistungen aus dem vergangen Jahr berücksichtigt werden.

Für eine Erneuerung der dienstlichen Beurteilung ist ein erneuter Unterrichtsbesuch nicht zwingend vorgeschrieben. Dies liegt im Ermessen der Schulleitung, wobei seitens der örtlichen Personalvertretung auf eine Gleichbehandlung im Kollegium zu achten ist.

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