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Fachlehrkräfte und Technische Lehrkräfte benötigen Perspektiven

03.04.2018

Bei einem Gespräch mit Kultusministerin Susanne Eisenmann haben die Fachlehrkräfte und Technischen Lehrkräfte ihre aktuelle Situation und ihre Forderungen an die Landesregierung thematisiert.

Auf eine Einladung von dem Landtagsabgeordneten Karl Zimmermann (Wahlkreis Kirchheim) hatte die Kreispersonengruppe der Fachlehrkräfte und Technischen Lehrkräfte (FL/TL) Esslingen/Nürtingen/Kirchheim am 7. März 2018 einen gemeinsamen Termin mit Kultusministerin Susanne Eisenmann im Landtag in Stuttgart.

Die Ministerin brachte es am Anfang des Gespräches gleich auf den Punkt: Die Schullandschaft habe sich geändert, aber die Rahmenbedingungen nicht. Hier muss noch nachjustiert werden und die Berufsgruppe der FL/TL benötigt Perspektiven, die laufbahnrechtlich angepasst werden müssen. Die Landesregierung hat vor, für den gesamten Bildungsbereich hier ein Gesamtkonzept aufzustellen, welches schrittweise umgesetzt werden soll. Die Kultusministerin betonte, dass diese Aufgabe mit Blick auf den nächsten Doppelhaushalt anstehe.

Land spart 20 Millionen Euro mit ausbleibenden Beförderungen

Die Teilnehmenden haben in vorbereiteten Blöcken zu den Themen Beförderungsstau, Funktionsstellen, Deputat der Schulart, Erhöhung der Eingangsbesoldung A10/E9 groß und zwei Beförderungsämter A11/E10 und A12/E11, Aufstiegslehrgang und Weiterqualifizierung mit vielen Beispielen aus der Praxis die Forderungen vorgetragen. Begleitet und unterstützt wurden sie von Angelika Kistner, der Vorsitzenden der Landespersonengruppe FL/TL und Mitglied im Hauptpersonalrat Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (GHWRGS) am Kultusministerium. Kultusministerin Eisenmann und Karl Zimmermann zeigten sich hier sehr offen und teilweise auch betroffen, welche Aufgaben diese Lehrkräfte im Schulalltag zusätzlich zum Unterricht bewältigen.

Manfred Kailuweit überreichte der Ministerin einen Scheck in Höhe von 20 Millionen Euro. Diese Summe hat die jetzige Landesregierung durch die Wartezeit in der Beförderung der Fachlehrkräfte und Technischen Lehrkräften in den letzten zwei Jahren eingespart.

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