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CoronavirusGEW freut sich über gute und kreative Lösungen im Bildungsbereich

Landesvorsitzende Doro Moritz lobt den engagierten Einsatz der Beschäftigten in allen Bildungsbereichen. Die GEW freut sich über positive Beispiele funktionierender Unterstützung und Kooperation. Schreiben Sie uns!

30.03.2020 - Doro Moritz, Landesvorsitzende

Liebe Kolleg*innen,

es ist alles anders als sonst. Mich beeindruckt der engagierte Einsatz der Lehrkräfte, Schulleitungen, Erzieher*innen, (sozial)pädagogische Kräfte in allen Bildungseinrichtungen und Hochschulen. Danke dafür!

An ganz vielen Stellen werden in diesen Tagen gute und kreative Lösungen gefunden. Wir freuen uns über positive Beispiele funktionierender Unterstützung und Kooperation, auch in der Notfallbetreuung, Reaktionen von Eltern, Schüler*innen, Lehrkräften, Schulleitungen, Schul- und Kita-Trägern, Formen des (digitalen) Lernens.

Schreiben Sie uns in der Kommentarspalte  unterhalb dieses Textes! Bleiben Sie gesund!

Herzlichen Dank!

Doro Moritz

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Kommentare
Name: Matthias Schneider
GEW-Tipps zu Corona
Wird regelmäßig aktualisiert - Was das Coronavirus für die Bildungseinrichtungen bedeutet: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/was-das-coronavirus-fuer-die-bildungseinrichtungen-bedeutet/
23.03.2020 - 12:13
Name: Franz Zeh
Kontakt Lehrkräfte - Eltern in der Grundschule
Hallo zusammen, wir sind eine Grundschule im ländlichen Bereich mit 6 Klassen . Seit letztem Herbst haben wir an der Schule (zunächst durch den Elternbeirat finanziert) die Schul-Info-App eingeführt. Das ist ein Messenger-Dienst, der dem aktuellen Datenschutz entspricht. Als Schulleiter musste ich zunächst Klassen und Gruppen (AG´s, Betreuung...) anlegen und konnte dann Kinder und Eltern zuordnen. Den Lehrkräften kann ich entsprechende Zugänge anlegen. Wir verteilen Informationen seither ausschließlich über diesen Weg (keine lästigen Elternbrief mit kopieren, verteilen, einsammeln, kontrollieren... mehr). Davor war natürlich die Abfrage nötig, ob auch alle Eltern über Smartphone oder Mail (beide Kanäle können bedient werden) erreichbar sind. Ich kann die Eltern über diese App quasi in Echtzeit erreichen, was in Zeiten von Sturm Sabin und Corona auserordentlich hilfreich ist. Die Eltern können, wenn ich die Nachricht entsprechend einstelle, Rückmeldung geben (ankreuzen von Feldern oder Textbotschaften), die ich dann als Excel-Datei auswerten kann. Über dies App versenden wir im Moment unsere Wochenpläne mit Lösungen an die Eltern. Die Lehrkräfte können darin zudem Zeitfenster anbieten, an denen sie für Nachfragen telefonisch erreichbar sind. Die Rückmeldung von den Eltern ist sehr positiv. Neben der auch zeitlich detaillierten Wochenpläne (Grundschulkinder sind mit einem Berg voller Arbeitsmaterial für drei Wochen überfordert) gefällt den Eltern vor allem die schnelle und unkomplizierte Kommunikation.
24.03.2020 - 07:53
Name: Claudia Oppermann
Leistungsnachweise nach Schulöffnung
Liebes GEW-Team, liebe Kolleginnen und Kollegen in den Schulleitungen, die momentane Situation fordert von uns allen Flexibilität, Kreativität, Optimismus und viel Geduld. Vielen Dank allen, die sich an mehr oder weniger repräsentativen Stellen dafür einsetzen, dass alles einigermaßen geregelt funktioniert! Als Schulleiterin und dreifache Mutter (die ihre Kinder nicht betreuen kann, da auch Lehrer und Schulleiter in dieser Situation in den Notbetreuungen systemrelevant sind) möchte ich gerne einen Appell an alle Kolleg*innen senden, die es momentan mit der Wissensvermittlung sehr ernst nehmen: Ja, die Schülerinnen und Schüler sollen zuhause gewissenhaft weiter üben und ja, dies sind keine Ferien! Bei allem denkt aber bitte an die Verhältnismäßigkeit: Die Eltern ersetzen nicht die Lehrer und Fluten von Mails, moodle-Arbeitsaufträgen und Arbeitspapier-Paketen ersetzen nicht den Unterricht! Es ist nicht motivierend, wenn einige Schulleitungen und Lehrkräfte für die erste Woche nach Schulöffnung bereits die ersten benoteten Leistungsnachweise förmlich "androhen". In der momentanen besonderen Situation haben alle - Schüler, Eltern, Lehrer - Stress genug. Da braucht es keinen erhobenen Zeigefinger und keine Androhungen der Leistungskontrolle. Ich bitte euch um ein bisschen Entspannung und darum, in der ersten Woche nach Schulöffnung, wann immer das sein wird, verpflichtend keine Leistungsnachweise zu fordern. Sondern mit den Schüler*innen die bearbeiteten Aufgaben durchzusprechen, sie wertschätzend zu korrigieren, Fragen zu klären und die Anstrengung zu loben! Nutzen wir den Effekt, dass die Kinder nach dieser Zwangspause mehrheitlich sehr gerne wieder in die Schule kommen werden und wandeln wir ihn in etwas Positive um: In Freude, Motivation und Lernbereitschaft! Vielleicht kann die GEW unterstützen... Herzliche Grüße und bleibt gesund! Claudia Oppermann
24.03.2020 - 09:12
Name: Maximilian Stier
Unterricht in Zeiten von Corona
In der Zeit ohne Unterricht an der Schule kommunizieren wir mit den Eltern über unsere Dienstmail. Bei vielen Eltern klappt das sehr gut. Für den Unterricht in diesen Wochen arbeiten wir mit Arbeitsplänen/ Lernjobs, die auch allgemein an unserer Gemeinschaftsschule eingesetzt werden. Kontrollunterschriften, die normalerweise die Lernbegleiter leisten, werden durch die Unterschriften der Erziehungsberechtigten ersetzt. Lösungsblätter erhalten die Schüler immer am Wochenende. Alternativ wird bereits mit der Lernplattform padlet.com gearbeitet. Hier werden Aufgaben hochgeladen, auf die die Schüler jederzeit zugreifen können. Ebenfalls wird hier vermerkt, bis wann die Aufgaben erledigt sein müssen. Um ein individuelles Lernen weiterhin zu ermöglichen arbeiten wir mit Wochenplänen und differenzierten Aufgaben. Die bearbeiteten Aufgaben werden entweder im Unterricht nach den Osterferien kontrolliert oder von den Schüler fotografiert und per Mail an uns Lernbegleiter geschickt. Die Kommunikation im Kollegium funktioniert über unseren Mail-Verteiler und über das Festnetz.
24.03.2020 - 10:21
Name: Anette Winkel-Padis
virtuelles Klassenzimmer
Hallo zusammen Mit Microsoft Teams besteht die Möglichkeit auch schon für Grundschulklassen (3/4) ein virtuelles Klassenzimmer einzurichten. Dadurch hat man die Möglichkeit unkompliziert Kontakt zu der Klasse zu halten, was emotional sehr wichtig ist. Herzliche Grüße A. Winkel-Padis
24.03.2020 - 13:12
Name: Konrad Blattner
Digitale Schule
Hallo, zunächst danke für eurenEinsatz! Die Schüler sind sehr gut versorgt, per analoger bzw. digitaler Post. Der Mailkontakt funktioniert sehr gut. Lehrkräfte kommunizieren über gotomeeting, skype oder Microsoft Team u.a. Kanälen. Insgesamt wäre es dennoch wünschenswert, dass in Baden Württemberg jetzt tatsächlich eine digitale Bildungsoffensive gestartet wird. An einigen Schulen brach wohl der überlastete Server zusammen, Schulleiter können von zuhause nicht auf den Schulserver zugreifen usw. Was ist mit " Ella", tut sich hier noch was? Wir stehen, so meine ich, noch im schulischen digitalen Mittelalter. Von den 5 Milliarden für die digitale Erneuerung wurden erst 40 Millionen abgerufen, las ich gestern in der Presse. Keine Zeit zu warten. Nutzen wir die Chance in der Krise, Geld scheint keine Rolle mehr zu spielen. Schaffen wir in Baden Württemberg ein na chhaltiges, digitales Schulnetzwerk, das den Namen auch verdient. SAP ist nicht weit weg! Holt Profis ins Boot! Schöne Grüße aus Heidelberg Konrad Blattner
24.03.2020 - 13:19
Name: Joachim Ballweg
Unterrichtsbeginn nach Corona
Liebe GEW, es wäre ganz wichtig, dass wir als Lehrende so früh wie möglich wissen, ob nach den Osterferien der Schulbetrieb mit Präsens wieder aufgenommen wird oder ob es mit "Fernunterricht" weitergeht? Ebenso wäre wichtig zu wissen, ob es reicht, dass wir unsere Kontaktdaten und Material an alle geben oder ob wir - gegbenenfalls mit Terminen - die Erledigung der Aufgaben einfordern müssen. Gerne kann mir auch jemand dazu eine persönliche Antwort scicken an Joachim.Ballweg@t-online.de /// Antwort der GEW, 30. März 2020: Die Frage, wann bzw. ob der Unterricht nach den Osterferien stattfindet, muss tatsächlich mit angemessenem Vorlauf geklärt werden. Wir haben diese Frage und weitere damit zusammenhängende an das Kultusministerium weitergegeben. Zum Beispiel muss der ganze Schülertransport vorher geklärt sein, damit sie überhaupt und auch nicht mit vollen Bussen und Bahnen zur Schule kommen. GEW und Lehrerverbände haben am 2. April wieder eine Telefonkonferenz mit dem Amtschef des Kultusministeriums, MD Föll. Dort ist das sicher das zentrale Thema. Zur Frage der Kontrolle von Aufgaben: Es liegt in Ihrer pädagogischen Verantwortung, wie Sie das Lernen Ihrer Schüler*innen begleiten. Sehr viele Lehrkräfte stellen per E-Mail, telefonisch und auf vielfältigen digitalen Wegen Kontakt mit den Schüler*innen her und stehen für Fragen zur Verfügung. Diese Kontakte sind für die Schüler*innen sehr wichtig und sind oft motivierend. Für die GEW ist klar, dass häusliche Arbeiten nicht bewertet werden. In der jetzigen Situation wird ein Teil der Eltern die Schüler*innen noch mehr als bisher unterstützen und die, die schon immer keine Unterstützung haben, bekommen sie auch jetzt nicht. ///
26.03.2020 - 20:07
Name: Julia Vogel
Ist Freiwilligentätigkeit genehmigungspflichtig?
Liebe GEW, an meiner Schule (SBBZ) wird vorerst keine Notbetreuung nötig sein. Dennoch möchte ich in der jetzigen Situation sehr sehr gerne helfen. Vor allem während der bevorstehenden Osterferien kann ich mir sehr gut vorstellen, freiwillig an Stellen auszuhelfen, an denen dringend Unterstützung gebraucht wird (Telefondienst, Kinderbetreuung, Erntehelfer, Verkäufer,...) Ich denke darüber nach, mich als Erntehelferin auf der Liste "das Land hilft" zu melden, jedoch weiß ich nicht, ob das eine genehmigungspflichtige Nebentätigkeit darstellt. Können Sie mir weiterhelfen? Vielleicht haben Sie ja auch Kenntnis über eine "Freiwilligen-Liste" für verbeamtete Helfer? Herzlichen Dank und viele Grüße Julia /// Antwort der GEW, 30. März 2020: Wir sind dabei Adressen von Organisationen zusammenzustellen, die personelle oder finanzielle Unterstützung brauchen können. Nebentätigkeiten im beamtenrechtlichen Sinn sind in § 62 Beamtengesetz geregelt. Sie dürfen dienstliche Interessen nicht beeinträchtigen. Wenn die Vergütung 1.200 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigt, muss sie dem Dienstvorgesetzten nur angezeigt werden. Wir können uns nicht vorstellen, dass in der jetzigen Situation irgendetwas dagegen spricht. ///
27.03.2020 - 13:46
Name: Die Suffragette
Räumlichen und zeitlichen Abstand vergrößern!
Liebe Kolleginnen und Kollegen! 1) Für unser aller Gesundheit befürworte ich, dass die GEW eine Initiative ergreift, wonach der persönliche Abstand in den Klassen erhöht wird, indem z.B. die Unterrichtszeit halbiert wird, damit nur die halbe Anzahl SchülerInnen gleichzeitig in der Klasse sitzt! Schülerzahlen über 30 in engen Klassenzimmern erscheinen in der aktuellen Situation nicht vertretbar. 2) Inwieweit nimmt der Dienstherr Rücksicht auf das Überleben der LehrerInnen in der Risikogruppe 60+? Könnte man deren Unterrichtsverpflichtung konzentrieren, damit sie einen Tag weniger Ansteckungsrisiko haben? Oder existieren seitens der GEW bereits Empfehlungen für diese Risikogruppe? Allen gute Gesundheit für ein erfolgreiches Voranbringen unserer Jugend!
29.03.2020 - 13:28
Name: Martina Schmidt
Gemeinschaft bleiben
Liebe GEW, es ist eine schöne Idee, dass wir hier gelungenen Umgang mit der ungewohnten Situation sammeln können. Unserem Team ist es ein Anliegen, dass der Lebensraum, den unsere Schule bietet, weiterhin lebendig bleibt. Es findet daher viel Austausch zwischen allen am Schulleben Beteiligten statt: per Mail, per Telefon, per Moodle. Dabei geht es um Unterricht. Aber nicht nur. Das Zuhören und gemeinsam Lösungen für die alltäglichen kleinen und großen Herausforderungen finden, steht viel mehr im Mittelpunkt. Am Samstag feierten wir virtuell unser Schulfest: http://www.vogelstangschule.de/index.php/aktuelles/ich-mach-mir-die-welt/ Der Artikel wird täglich durch weitere Beiträge ergänzt. Wir machen uns die Welt ... auch in diesen Zeiten sind wir eine funktionierende Gemeinschaft.
30.03.2020 - 14:43
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