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„Lesbisch, schwul, trans, hetero – Lebensweisen als Thema für die Schule“

23.06.2017

Die 60-seitige Broschüre der GEW Baden-Württemberg zur Umsetzung der Leitperspektive ‚Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt‘ in den aktuellen Bildungsplänen ist in einer völlig überarbeiteten Version neu erschienen.

Mit sachlicher Information sowie Materialien für einen emanzipatorischen Unterricht will die GEW erreichen, dass lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Lebensweisen als gleichberechtigte Lebensformen sichtbar und erlebbar werden. Nur umfassend informiert können alle Pädagog/innen Heranwachsende in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und fördern.

In der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Lebensweisen jenseits der Heteronormativität, kann der Horizont der Schüler/innen erweitert und psychische Not Jugendlicher in ihrer Identitätsfindung im Bereich der sexuellen Orientierung abgebaut werden.

In der alten Version hatte ein Fragebogen viel öffentlichen Wirbel verursacht. Das war 2015, als der Bildungsplan neu erarbeitet wurde und das Bündnis „Besorgte Eltern“ gegen die vermeintliche Sexualisierung der Schüler/innen demonstrierte. Die Autor/innen der Handreichung, die in der 6. Neubearbeitung vorliegt, haben über die Jahre viel dazugelernt und neue gesellschaftspolitische und rechtliche Veränderungen eingearbeitet. Den Fragebogen gibt es immer noch, allerdings in einem besseren, unmissverständlichen Kontext.

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