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Kommunal- und EuropawahlenMaterialien für Schulen, um Erstwähler zu erreichen

Am 26. Mai 2019 stehen zeitgleich Europa- und Kommunalwahlen an. Rund 500.000 Jugendliche ab 16 Jahren sind zum ersten Mal wahlberechtigt. Für sie hat die Landeszentrale für politische Bildung eine Erstwählerkampagne gestartet.

13.03.2019

Am 26. Mai 2019 ist Wahltag. Zeitgleich stehen Europa- und Kommunalwahlen an. Bei der neunten Direktwahl zum Europäischen Parlament sind rund 400 Millionen Wahlberechtigte aufgefordert, über 700 Abgeordnete, davon 96 deutsche, zu bestimmen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet dazu einen fünfstündigen Workshop für Jugendliche ab Klasse 10 an. Dabei geht es um Fragen wie: Wen oder was wählt man da? Wieso entscheiden so viele alte Männer in Brüssel? Wie wäre es, wenn alle jungen Frauen und Männer geschlossen zur Wahl gingen?

Bei den Kommunalwahlen werden in 1.101 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg Gemeinde- und Ortschaftsräte gewählt. Auch die Kreisräte in den Landkreisen und die Regionalversammlung in der Region Stuttgart stehen zur Wahl. Rund 500.000 Jugendliche ab 16 Jahren sind zum ersten Mal bei den Kommunalwahlen wahlberechtigt.

Mit einer Erstwählerkampagne unter der Federführung der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) sollen möglichst viele Erst- und Jungwähler/innen über ihr Wahlrecht und die Grundlagen der Kommunalpolitik informiert und motiviert werden, dieses Wahlrecht auch auszuüben.

In den Veranstaltungen werden spielerische Lernangebote, Planspiele, Lernzirkel, Workshops, Großgruppen-Methoden, Infostände, Testwahlen sowie Diskussionsformate mit Kandidierenden von den Partnern und eigene Ideen der Kommunen oder Schulen bereitgestellt.

Begleitend zur Kampagne werden Arbeitsmaterialien und Argumentationshilfen für Multiplikator/innen, Unterrichtsmaterialien für Schulen sowie allgemeine Informationen (Textvorlagen, Informationsgrafiken) zur Kommunalwahl in digitaler- und Papierform zur Verfügung gestellt. Diese Bildungs- und Informationsangebote werden durch Öffentlichkeitsarbeit (Radiospots, motivierende Filmclips, Pressearbeit, Zusammenarbeit mit Medienpartnern), Online- und Social-Media Angebote (Facebook, YouTube und Instagram) sowie einen Wettbewerb für Jugendliche, in dem Logo und Slogan der Kampagne gefunden werden sollen, ergänzt.

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