GEW Baden-Württemberg
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Ihr zukünftiger SchulalltagMit unseren Ideen geht’s leichter und besser

Wir machen uns in der Landespolitik stark für Sie! Unsere Vorschläge verbessern Ihren Schulalltag und entlasten Sie bei Ihrer Arbeit. Hier finden Sie das Maßnahmenpaket der GEW.

22.02.2019

Die Kultusministerin will die Qualität weiterentwickeln. Wir auch – indem Sie entlastet und unterstützt werden. Unsere Vorschläge verbessern Ihren Schulalltag und entlasten Sie bei Ihrer Arbeit. Wir wollen, dass Sie gut arbeiten können und Ihren Schülerinnen und Schülern gerecht werden. Das ist unser Ziel. Das gelingt durch ein verbessertes Arbeitsumfeld, mehr Zeit und mehr Lehrkräfte.

Ihre Arbeitsbedingungen verbessern und fair gestalten

Überlange Arbeitstage, Wochenend- und sogar Nachtarbeit haben Sie alles schon erlebt? Sie haben das Gefühl, dass Sie zu viel arbeiten? Das ist wahrscheinlich auch so. Arbeitszeitstudien belegen, dass die Zeit, die Lehrkräfte arbeiten, zu hoch ist. Wir wollen deshalb die Deputate und die Gesamtarbeitszeit absenken.

Außerdem haben wir zahlreiche Vorschläge (PDF) für das Kultusministerium:

  • Erhöhung der Altersermäßigung: Nur 26 Prozent aller Kolleg/innen arbeiten bis zur gesetzlichen Altersgrenze. Mit einer besseren Altersermäßigung bleiben mehr Lehrkräfte im Dienst.
  • Vertretungslehrkräfte nahtlos weiter beschäftigen, wenn sie im September wieder gebraucht werden. Befristet Beschäftigte mit Lehramtsausbildung bei Bewährung unbefristet einstellen.
  • Lehrkräfte mit Studium „Deutsch als Zweitsprache“ und „Deutsch als Fremdsprache“ nach Weiterqualifizierung beziehungsweise unter Anerkennung ihrer Zusatzqualifikationen entfristen.
  • Das allgemeine Entlastungskontingent erhöhen und Sonderaufgaben ausgleichen.
  • Altersteilzeit für alle ab dem 55. Lebensjahr ermöglichen.
  • Aufbaustudium zu Sonderpädagog/innen für Hauptschullehrkräfte attraktiver gestalten.
  • Grundschullehrkräften die Weiterqualifizierung zu Sonderpädagog/innen ermöglichen.
  • Nichterfüller/innen und Pädagogischen Assistent/innen eine Weiterqualifikationen anbieten, berufsbegleitend und in der bezahlten Arbeitszeit.
  • Grundschulen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) als „Mangelbereiche“ definieren, um den Tarifbeschäftigten eine höhere Stufe in der Eingruppierung zu ermöglichen – wie an beruflichen Schulen.

Um Sie entlasten zu können, muss die Landesregierung Stellen schaffen und die Ausbildung attraktiver machen:

  • Deputate reduzieren und durch neue Stellen ausgleichen.
  • Prognose des Lehrkräftebedarfs an der Entwicklung der Schülerzahlen, der Zahl der Pensionierungen sowie am künftigen pädagogischen Bedarf und an auf die Beschäftigten bezogene Verbesserungen orientieren.
  • Bewerberüberhang an Gymnasiallehrkräften für den Ausbau der Vertretungsreserve in gymnasialen Bildungsgängen nutzen.
  • An Pädagogischen Hochschulen zusätzliche Studienplätze für das Primarstufenlehramt und das Lehramt Sonderpädagogik schaffen.
  • Einstellung, Verbeamtung und Bezahlung von Anwärter/innen, zumindest in Mangelbereichen, unmittelbar nach dem Referendariat und nicht erst nach den Sommerferien.
  • Das Grundschulstudium auf zehn Semester verlängern und die Bezahlung der Grundschullehrer/innen auf A 13 beziehungsweise E 13 anheben.

Ist das überhaupt machbar?

Ja. Unsere Vorschläge sind finanzierbar. Das wissen wir. Bildung ist unterfinanziert. Ohne zusätzliche Investitionen in Bildung wird dieses Land nicht zukunftsfähig und der Lehrerberuf nicht attraktiv werden. Mit den Regierungsfraktionen und der Kultusministerin stehen wir im stetigen Austausch und setzen uns dafür ein, dass Sie gut arbeiten können.

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