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Nein zu Studiengebühren

Die GEW ruft dazu auf im Beteiligungsportal der Landesregierung das geplante Gesetz zu kommentieren und eine Online-Petition gegen die Einführung der Studiengebühren für internationale Studierende und das Zweitstudium zu unterstützen.

08.12.2016

„Wir wollen, dass die Studierenden zu uns kommen, weil unsere Hochschulen attraktiv sind, nicht weil es bei uns billig ist“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Ende November im Kabinett angekündigt wurde, Studiengebühren für internationale Studierende und für ein Zweitstudium, sowie eine Erhöhung des Verwaltungsbetrages für alle Studierende einzuführen.

Für die Studierenden aus Nicht-EU-Ländern bedeutet dies, dass sie pro Studienjahr 3.000 Euro an Gebühren zu zahlen haben; ein Zweistudium schlägt dann mit 1.300 Euro für alle zu Buche, sowie eine Erhöhung der Verwaltungsgebühr um 10 Euro für alle Studierende.

Im Beteiligungsportal der Landesregierung kann noch bis zum 13 Januar jede und jeder online seinen Kommentar zu dem Gesetzentwurf abgeben. Nach Abschluss der Kommentierungsphase nimmt das Wissenschaftsministerium zu den abgegebenen Kommentierungen Stellung.

Eine Online-Petition von Studierenden richtet sich gegen die Studiengebühren.

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