GEW Baden-Württemberg
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Was nach den Wahlen geschehen muss

Die GEW erwartet von einer neuen Landesregierung die Fortsetzung der Reformen in der Bildungspolitik. Die wohl schwierige Regierungsbildung sollte nicht auf Kosten der Bildung erfolgen. Die begonnen Reformen sind aus Sicht der GEW richtig.

15.03.2016

Die GEW gratuliert Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Wahlerfolg. „Grün-Rot hat zusammen etwa gleich viele Stimmen wie 2011 bekommen. Das ist auch ein Signal, dass die Bildungspolitik von einer Mehrheit der Wählerinnen und Wähler grundsätzlich begrüßt wird“, sagte die GEW-Vorsitzende Doro Moritz nach der Wahl.

Die GEW erwartet von den neuen Landtagsabgeordneten, dass die vielen Wahlkampfversprechen zur Verbesserung der Bildungseinrichtungen konsequent umgesetzt werden. Dazu zählt unter anderem auch die Bezahlung der 2.000 bis 3.000 befristet beschäftigten Lehrer/innen in den Sommerferien und das Ende der um 8 Prozent gekürzten Eingangsbesoldung für Lehrkräfte beim Berufseinstieg.

Besser werden müssen die Arbeitsbedingungen in Kitas, Schulen, in der Erwachsenenbildung und an Hochschulen. Die zukünftige Landesregierung sollte weiter in Bildung investieren. „Eine Streichung von Lehrerstellen wird bis 2021 nicht möglich sein“, sagte Doro Moritz.

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