Zum Inhalt springen

Scheitern mit Ansage?

Rechtsverbindliche Ganztagsbetreuung an Grundschulen ab 2026?

Die Schaffung ausreichender Betreuungsplätze stellt vor allem die Kommunen vor immense Herausforderungen. Bis 2026 müssen Schätzungen zufolge mehr als 200.000 Betreuungsplätze geschaffen werden.

EINLADUNG

Scheitern mit Ansage? Rechtsverbindliche Ganztagsbetreuung an Grundschulen ab 2026?

Freitag, 21. Oktober 2022, 10:00-15:00 Uhr, HOTEL SILBER Dorotheenstraße 10, 70173 Stuttgart

Kommunale Interessenvertreter*innen sehen die Einigung zur Ganztagsbetreuung kritisch und bezweifeln, dass die zugesagten Mittel ausreichen, diese Herkulesaufgabe zu stemmen. Hinzu kommt der Fachkräftemangel, der jetzt schon ein großes Problem darstellt.

Neben der Debatte um Ressourcen wird auch die pädagogische Qualität der Betreuung kritisiert. So fehlen nachprüfbare Qualitätskriterien zu Themen wie Personalschlüssel, Raumgröße und Ausstattung et cetera, problematisch bleibt auch, dass schlüssige pädagogische Konzepte für den Ganztagsbetrieb nach wie vor fehlen, die unter anderem Schulen und Träger der pädagogischen Betreuung besser aufeinander abstimmen.

Ressourcen und Qualität sind also die beiden drängenden Probleme, die es zu bearbeiten gilt. Welche finanziellen und personellen Auswirkungen haben die Einführung des Rechtsanspruchs für Land und Kommunen? Sind Land und Kommunen dafür gewappnet? Welche verbindlichen Qualitätsstandards braucht es an den Schulen? Wie können alle Akteure bei der Diskussion um die Einführung eingebunden werden? Diese und weitere Fragen wollen wir mit unseren Gästen erörtern. Für die GEW sitzt Corinna Blume auf dem Podium.