GEW Baden-Württemberg
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Bildungspolitischer Austausch

Gespräch über die Situation der Grundschulen

Am 26.10. hat die GEW-Kreispersonengruppe Schulleitung zu einem bildungspolitischen Austausch zur Situation an den Grundschulen eingeladen. Neben weiteren Schulleitungsmitgliedern aus dem Raum Kirchheim waren die Wahlkreisabgeordneten Andreas Kenner (SPD), Karl Zimmermann (CDU) und Andreas Schwarz (Grüne), Vertreterinnen und Vertreter des Staatlichen Schulamts sowie der Elternschaft zu Gast in der Gemeindehalle Ohmden.

Der GEW-Kreisvorsitzende David Warneck führte durch den Abend, an dem die GEW-Schulleitungsmitglieder den Anwesenden aktuelle Sorgen und Nöte darstellten. Es wurde deutlich, dass alle Rektorinnen und Rektoren ihren Beruf gerne und mit Leidenschaft ausüben. Allerdings mangelt es derzeit vor allem an den Grundschulen an dringend notwendigen Ressourcen. Schwerpunkte waren dabei die problematische Unterrichtsversorgung, fehlenden Poolstunden sowie die Ausstattung in den Bereichen Inklusion und Vorbereitungsklassen. Nach Ansicht der GEW muss die aktuelle Qualitätsdebatte auch unter diesen Voraussetzungen betrachtet werden. Nur mit der notwendigen Unterstützung können die Schulen professionell arbeiten.

Die Vertreter der Politik führten auf der einen Seite Schritte an, die sie unternehmen wollen, um die Situation in Zukunft zu verbessern, auf der anderen Seite räumten sie aber die Herausforderungen ein, mit denen Schulleiterinnen und Schulleiter momentan täglich zu kämpfen haben.

Insgesamt war es ein sehr offener und konstruktiver Austausch. Die Diskussion hat dabei gezeigt, dass allen Beteiligten klar ist, dass die Lern- und Arbeitsbedingungen an den Grundschulen schnell verbessert werden müssen. Dazu gehört auch, das Amt der Schulleitung attraktiver zu gestalten.

 

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