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Gespräch mit der Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Freiburg Edith Sitzmann

von rechts: Edith Sitzman, Andrea Wagner, Kerstin Schildt, Ylva Beiser

Im Anschluss an den im November 2018 stattgefundenen Stammtisch unter dem Motto „A 13 auch für Grund- und Hauptschullehrer*innen“, fand am 15. März 2019 ein Abgeordnetengespräch mit Edith Sitzmann in ihrem Wahlkreisbüro statt. Die Vorsitzenden der Fachgruppe Grundschule, Ylva Beiser und Kerstin Schildt sowie die stellvertretende Kreisvorsitzende Andrea Wagner brachten der Freiburger Wahlkreisabgeordneten zum Gespräch Plakate mit. Beim Stammtisch hatten die Lehrkräfte engagiert zu den Fragen „Was leisten Grund- und Hauptschullehrer*innen?“ und „Was haben wir verdient?“ diskutiert. Die Stammtischteilnehmer*innen sprachen auch über die vielfältigen Belastungen an Grund- und Werkrealschulen und fixierten alles auf Plakaten. Diese Ergebnisse, wie z.B. der Wunsch nach verlässlichen Poolstunden in der Grundschule, zusätzlichen Stunden zur Kooperation und Inklusion und auch der nach A/E 13, wurden Frau Sitzmann von Kerstin Schildt und Ylva Beiser vorgestellt.

Sitzmann zeigte deutliches Interesse an den veränderten und hinzugekommenen Aufgaben der Grund- und Hauptschulkolleg*innen. Den dargestellten Nachbesserungen und Forderungen gegenüber verhielt sie sich zurückhaltend. Sie erläuterte, dass die Grundschulkolleg*innen von der rückwirkenden Rücknahme der abgesenkten Eingangsbesoldung und der zeitgleichen Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamt*innen profitieren.  

Aus aktuellem Anlass wurde auch auf die nicht erfolgten Stellenhebungen von A 12 nach A 13 für die erfolgreichen Absolvent*innen des Horizontalen Laufbahnwechsels der Gruppe 3 (RS und GMS) eingegangen. Andrea Wagner stellte die Situation der Lehrkräfte dar und verwies auf die Enttäuschung und Fassungslosigkeit der Lehrkräfte, die eine Prüfung bestanden haben und nun die hierfür zustehende Entlohnung nicht bekommen. Frau Sitzmann schilderte, dass alle 228 Stellenhebungen, die nach den Vorgesprächen und Beratungen für das Jahr 2019 beantragt wurden, von ihr im Haushalt eingeplant worden sind. Sie sei bereit, Stellenhebungen für den nächsten Haushalt vorzusehen.

Uns bleibt hier zu Fragen: Wenn Frau Sitzmann die Stellenhebungen eingeplant hat, warum fehlen  jetzt die für die erfolgreichen Absolvent*innen von Hola 3? An dieser Stelle gibt es wohl noch Klärungsbedarf.

 

Kerstin Schildt, Ylva Beiser, Andrea Wagner, GEW Kreis Freiburg