GEW Baden-Württemberg - Website https://www.gew-bw.de GEW Baden-Württemberg - Website de-DE GEW Baden-Württemberg - Website Thu, 17 Jan 2019 13:47:20 +0100 Thu, 17 Jan 2019 13:47:20 +0100 TYPO3 EXT:news news-15727 Thu, 17 Jan 2019 09:33:00 +0100 Qualität vor Schnelligkeit setzen https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/qualitaet-vor-schnelligkeit-setzen/ Mit dem sogenannten Qualitätskonzept hat das Land einen Reformprozess gestartet, der unter enormem Zeitdruck steht. Dabei bleibt vor allem die gewünschte Qualität auf der Strecke – auch Schule und Unterricht werden dabei abgehängt. Schule Bildungsqualität Artikel Hauptschule Sonderpädagogische Schulen Gemeinschaftsschule Gymnasium Realschule Grundschule Baden-Württemberg news-15706 Fri, 11 Jan 2019 16:00:00 +0100 Studie liefert neue Erkenntnisse zur Lehrerfortbildung https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/studie-liefert-neue-erkenntnisse-zur-lehrerfortbildung/ Im Rahmen eines Fachgesprächs am 11. Januar 2019 haben Prof. Dr. Colin Cramer und Karen Johannmeyer von der Universität Tübingen die Ergebnisse der Studie zur Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Baden-Württemberg präsentiert. Schule Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Artikel Baden-Württemberg news-15711 Fri, 11 Jan 2019 15:43:08 +0100 „Schülerzahlen verändern sich, ganze Berufsfelder sind im Wandel“ https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schuelerzahlen-veraendern-sich-ganze-berufsfelder-sind-im-wandel/ Von der Backstube in die Schule: Der Vorsitzende des Arbeitskreises der Technischen Lehrkräfte, Jörg Sattur, erklärt im Interview, was die Herausforderungen seines Berufes sind – und wie die Bildungsgewerkschaft diese meistern will. Artikel Technische Lehrer/innen Baden-Württemberg news-15710 Fri, 11 Jan 2019 12:43:15 +0100 Was Realschullehrkräfte wirklich wollen https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/was-realschullehrkraefte-wirklich-wollen/ Im vergangenen Jahr hat die GEW Realschullehrerinnen und -lehrer befragt, wie die Bildungsgewerkschaft ihnen helfen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Befragten vor allem mehr Zeit für die vielfältigen Aufgaben im Schulalltag wünschen. Schule Artikel Personalrat Realschule Baden-Württemberg news-15705 Thu, 10 Jan 2019 16:31:34 +0100 Prävention sexualisierter Gewalt an der Schule: Die Rolle der Schulsozialarbeit https://www.gew-bw.de/veranstaltungen/detailseite/praevention-sexualisierter-gewalt-an-der-schule-die-rolle-der-schulsozialarbeit/ Welche Funktion haben Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter bei der Entwicklung von Schutzkonzepten zur Prävention sexualisierter Gewalt an Schulen? Jetzt anmelden und am 4. April in Stuttgart mitreden! Schulsozialarbeit Artikel Baden-Württemberg news-15700 Wed, 09 Jan 2019 16:18:13 +0100 Wie gelingt der Einstieg? https://www.gew-bw.de/veranstaltungen/detailseite/wie-gelingt-der-einstieg/ In der ersten Zeit in der Schule kann einem ganz schön der Kopf schwirren. Wir bieten euch Unterstützung, gut in der Schule und im Team anzukommen. Du bist herzlich zu unserem Seminar am 1. und 2. Februar eingeladen. Artikel Junge Baden-Württemberg news-15695 Wed, 09 Jan 2019 10:18:02 +0100 Tarif- und Besoldungsrunde der Länder 2019 https://www.gew-bw.de/tarifrunde-2019/ Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes gehen mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro, in die Tarifrunde 2019. Die GEW verlangt auch eine bessere tarifliche Eingruppierung angestellter Lehrkräfte. Schulsozialarbeit Wissenschaft Kita Berufliche Bildung Schule Tarif Artikel Personalrat Baden-Württemberg news-15691 Mon, 07 Jan 2019 16:10:44 +0100 GEW unterstützt SPD-Volksbegehren https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-unterstuetzt-spd-volksbegehren/ Die SPD hat ein Volksbegehren für gebührenfreie Kitas gestartet. Die GEW unterstützt das Vorhaben. Das Land habe genug Steuereinnahmen, um sowohl die Gebühren abzuschaffen als auch die Qualität zu verbessern, so Landesvorsitzende Doro Moritz. Kita Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Baden-Württemberg news-10042 Mon, 07 Jan 2019 15:00:00 +0100 Beratung zur Lehrereinstellung https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/beratung-zur-lehrereinstellung/ Wie stehen die Chancen für eine Einstellung? Welche Termine, Verfahren und Verträge gibt es? Welche Auswahlkriterien (z.B. Fächer, Region, Leistung, etc.) werden zugrunde gelegt? Fragen über Fragen und von der GEW gibt’s kompetente Antworten! Schule Artikel Referendariat Junge Personalrat Hauptschule Sonderpädagogische Schulen Gemeinschaftsschule Gymnasium Realschule Grundschule Baden-Württemberg news-15645 Thu, 20 Dec 2018 13:20:48 +0100 Wie die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung gesichert werden kann https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wie-die-hohe-qualitaet-der-beruflichen-ausbildung-gesichert-werden-kann/ Die GEW hat ein Gutachten zum Lehrermangel an beruflichen Schulen erstellen lassen. Das Ergebnis: Die Zahl der Schülerinnen und Schüler sinkt weniger als erwartet. Die Bildungsgewerkschaft will deshalb ein Sonderprogramm zur Lehrkräftegewinnung. Berufliche Bildung Artikel Personalrat Baden-Württemberg news-15641 Thu, 20 Dec 2018 10:59:06 +0100 GEW-Bildungsprogramm für Frühjahr und Sommer jetzt online https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bildungsprogramm-fuer-fruehjahr-und-sommer-jetzt-online/ Auch im kommenden Halbjahr gibt es wieder Seminare, Fortbildungen und Fachtage für alle Berufsgruppen innerhalb der GEW. Zu den Veranstaltungen können sich Mitglieder und Nichtmitglieder hier auf der Internetseite anmelden. Schulsozialarbeit Studium Wissenschaft Kita Weiterbildung Berufliche Bildung Schule GEW Artikel Veranstaltung für alle Zielgruppen Vertrauensleute Betriebsrat Personalrat Baden-Württemberg news-14158 Wed, 19 Dec 2018 14:00:00 +0100 Beförderungen nach A 11/E 10 https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/befoerderungen-nach-a-11e-10/ Auch 2019 gibt es wieder zwei Beförderungsprogramme für Technische Lehrkräfte: eines zum 1. Februar und eines zum 1. August. Wie das Beförderungsverfahren genau abläuft, erfahren Sie hier. Zum Beförderungsprogramm am 1. Februar 2019 gibt es in Baden-Württemberg 30 Beförderungsmöglichkeiten für Technische Lehrkräfte nach A 11/E 10, welche auf die einzelnen Regierungspräsidien aufgeteilt werden (Stuttgart: 19, Karlsruhe: 15, Tübingen: 8, Freiburg: 12).

Derzeit ist der Beförderungsjahrgang 2010 eröffnet. Für diesen werden mindestens sehr gute Leistungen (1,0) benötigt. Für die Beförderungsjahrgänge 2009 werden sehr gute bis gute Leistungen (1,5) benötigt, für die Jahrgänge 1996 bis 2008 mindestens gute Leistungen (2,0) und für die Jahrgänge 1995 und früher mindestens gute bis befriedigende (2,5) Leistungen.

Die Schulleitungen werden entsprechend aufgefordert, aktuelle Dienstliche Beurteilungen (nicht älter als ein Jahr) von den in Frage kommenden Kolleginnen und Kollegen zu erstellen.

Wie das Beförderungsverfahren genau abläuft

In Baden-Württemberg gibt es jährlich zwei Beförderungsprogramme für technische Lehrkräfte, mit der Möglichkeit der Beförderung nach A 11 beziehungsweise der Höhergruppierung nach E 10 (zur Technischen Oberlehrer/in). Diese werden jeweils zum 1. Februar und zum 1. August vollzogen.

Ob eine Lehrkraft an einem Beförderungsverfahren teilnehmen kann hängt vom Beförderungsjahrgang ab, welcher zum Zeitpunkt des Beförderungsprogrammes eröffnet ist. Der Beförderungsjahrgang einer Lehrkraft entspricht in der Regel dem Zeitpunkt der Verbeamtung.

Lehrkräfte im Arbeitnehmerverhältnis, welche die fachlichen und pädagogischen Voraussetzungen erfüllen (sogenannte „Erfüller“) nehmen ebenfalls an den Beförderungsprogrammen teil. Bei ihnen wird eine Vergleichsberechnung durchgeführt und ein fiktiver Beförderungsjahrgang festgelegt. Genau Auskünfte zum Beförderungsjahrgang kann das Regierungspräsidium erteilen.

Den einzelnen Beförderungsjahrgängen sind Noten (Mindestleistungen) zugeordnet, welche erreicht werden müssen, um die Möglichkeit einer Beförderung zu erhalten. Wenn es anhand der dienstlichen Beurteilungen mehr geeignete Bewerber/innen als zur Verfügung stehende Beförderungsstellen gibt wird eine Auswahl durchgeführt, bei welcher die Bezirkspersonalräte beteiligt werden.

Dabei erhalten die Bewerber/innen mit den besseren Leistungen den Vorzug. Frühere Beförderungsjahrgänge werden bei schlechterer Leistung in der Regel später berücksichtigt (Leistung vor Beförderungsjahrgang).

Das Kultusministerium legt in Abstimmung mit dem Hauptpersonalrat fest, welche Beförderungsjahrgänge geöffnet sind und welche Notenvoraussetzung zugrunde gelegt wird. Diese werden regelmäßig in den Rundschreiben der Bezirks- und Hauptpersonalräte veröffentlicht, diesen kann auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Beförderungsstellen entnommen werden.

Ist eine Technische Lehrkraft im Beförderungsjahrgang wird die Schule angeschrieben und aufgefordert, eine aktuelle dienstliche Beurteilung zu erstellen. Die Lehrkraft kann auf die Teilnahme am Beförderungsverfahren (zum Beispiel aufgrund besonderer Lebensumstände) bis auf weiteres verzichten.

Zu beachten ist dann, dass die Lehrkraft zu gegebener Zeit von sich aus, wenn sie zukünftig an dem Beförderungsverfahren teilnehmen möchte, dies dem Regierungspräsidium über die Schulleitung mitteilt.

Kommt eine/r Bewerber/in nicht zum Zug, so läuft die Teilnahme an zukünftigen Beförderungsprogrammen automatisch weiter. Dabei ist zu beachten, dass die dienstliche Beurteilung nicht älter als ein Jahr ist. Es müssen in der aktuellen Beurteilung die dienstlichen Aufgaben und Leistungen aus dem vergangen Jahr berücksichtigt werden.

Für eine Erneuerung der dienstlichen Beurteilung ist ein erneuter Unterrichtsbesuch nicht zwingend vorgeschrieben. Dies liegt im Ermessen der Schulleitung, wobei seitens der örtlichen Personalvertretung auf eine Gleichbehandlung im Kollegium zu achten ist.

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Artikel Technische Lehrer/innen Baden-Württemberg
news-15615 Mon, 17 Dec 2018 13:16:24 +0100 Land zahlt abgesenkte Eingangsbesoldung rückwirkend nach https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/land-zahlt-abgesenkte-eingangsbesoldung-rueckwirkend-nach/ Das Finanzministerium hat in einem Schreiben an die GEW zugesagt, alle den Beamtinnen und Beamten zustehenden Nachzahlungen von Amts wegen vorzunehmen – und auch verjährte Ansprüche rückwirkend ab 1. Januar 2013 nachzuzahlen. Berufliche Bildung Schule Bildungsfinanzierung Recht Beamte Artikel Referendariat Junge Personalrat Baden-Württemberg news-15587 Thu, 13 Dec 2018 15:17:19 +0100 Es ist Zeit für A 13 – auch an Werkrealschulen https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/es-ist-zeit-fuer-a-13-auch-an-werkrealschulen/ Stuttgarter Haupt- und Werkrealschullehrkräfte planen, im neuen Jahr ihre Versetzung zu beantragen. Mit ihrem Wunsch, zukünftig an einer Realschule oder Gemeinschaftsschule zu unterrichten, setzen sie ein Zeichen für gerechte Bezahlung. Schule Bildung weiter denken GEW Bildungsfinanzierung Artikel Hauptschule Baden-Württemberg news-15569 Wed, 12 Dec 2018 16:08:47 +0100 Das moderne Gymnasium ist machbar https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/das-moderne-gymnasium-ist-machbar/ Arbeitszeit, Medienbildung, Demokratieerziehung – die GEW gestaltet mit beim Gymnasium der Zukunft. Zehn Thesen zur Modernisierung des Gymnasiums. Artikel Personalrat Gymnasium Baden-Württemberg news-15560 Wed, 12 Dec 2018 15:00:00 +0100 Finanzministerin Sitzmann will nachzahlen https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/finanzministerin-sitzmann-will-nachzahlen/ Das Finanzministerium beabsichtigt, die abgesenkte Eingangsbesoldung den betroffenen Beamtinnen und Beamten rückwirkend nachzuzahlen. Die GEW empfiehlt trotzdem allen Betroffenen, Anträge auf Nachzahlung der gekürzten Besoldungsanteile zu stellen. Gewerkschaften und ihre Mitglieder schaffen Gerechtigkeit

Der DGB Baden-Württemberg und seine Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes, darunter auch die GEW, haben die Absenkung von Anfang an scharf kritisiert. Seit im Jahr 2008 die damalige schwarz-gelbe Landesregierung erstmals die Eingangsbesoldung abgesenkt hatte, haben sich die Gewerkschaften gemeinsam rechtlich mit ihren Mitgliedern gegen die Absenkung zur Wehr gesetzt.

Auch nach dem Rückschlag, als die erste Absenkung im Jahre 2015 höchstrichterlich für rechtmäßig erklärt wurde, sind die Mitgliedsgewerkschaften weiter am Ball geblieben. Der aktuelle Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zeigt, dass es sich lohnt, hartnäckig zu bleiben und stärkt die Rechte von Beamtinnen und Beamten.

Neben dem rechtlichen Weg haben der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften immer auch den politischen Weg im Blick gehabt und intensiv verfolgt. Durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, wie auch in Gesprächen mit den verschiedenen politischen Akteuren konnte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Absenkung der Eingangsbesoldung das falsche Signal an die Beamtinnen und Beamten ist. Nur so konnte schließlich erreicht werden, dass die abgesenkte Eingangsbesoldung im Rahmen der letzten Besoldungsrunde endlich vollständig zurückgenommen wurde.

Der Pferdefuß dabei war allerdings, dass die Rücknahme der Absenkung zu einer verzögerten Übertragung der Tarifergebnisse geführt hat. Anders als die anderen Spitzenorganisationen für Beamtinnen und Beamte im Land haben darum der DGB Baden-Württemberg und seine Mitgliedsgewerkschaften dem von der Landesregierung vorgeschlagenen Pakt nicht zugestimmt. Denn an dieser Stelle zeigt sich erneut, dass der Regierung jedes Mittel recht ist, willkürlich und ohne Not auf Kosten der Beamtinnen und Beamten im Land zu sparen. Die Gewerkschaften sind der Meinung, dass dies endlich aufhören muss. Die Hüter der Verfassung haben mit ihrer aktuellen Entscheidung diese Auffassung nun auch rechtlich bestärkt.

Für die Gewerkschaften war die Absenkung der Eingangsbesoldung nicht nur aus rechtlicher Sicht der falsche Weg. Auch personalpolitisch war es das absolut falsche Signal. Es ist bekannt, dass rund ein Viertel der beim Land Beschäftigten in den kommenden zehn Jahren in den Ruhestand gehen wird. Qualifiziertes Personal wird im öffentlichen Dienst händeringend gesucht. Die Absenkung der Eingangsbesoldung ist dabei mit Sicherheit nicht das richtige Zeichen, um junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.

Wie geht es nun weiter?

Direkt nach dem Urteil hat der DGB wegen der drohenden Verjährung der Ansprüche aus 2015 Kontakt zum zuständigen Finanzministerium aufgenommen. Mit Schreiben vom 10. Dezember 2018 wurde den Gewerkschaften nun vom Finanzministerium mitgeteilt, dass weitere Aktivitäten zur Wahrung der Ansprüche nicht notwendig sind. Am 12. Dezember 2018 hat Finanzministerin Edith Sitzmann zur gesetzeswidrigen Kürzung der Eingangsbesoldung für Beamtinnen und Beamte im Landtag erklärt, dass alle eingesparten Gelder seit 2013 zurückgezahlt werden sollen. Die GEW fordert diese umfassende Nachzahlung ein.

Im Schreiben des Finanzministeriums heißt es: „Aus dem Zeitablauf seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bis zur Erfüllung der Ansprüche wird das Land keine für die Betroffenen nachteiligen Folgen ziehen. Das bedeutet, dass das Land sich nicht darauf berufen wird, dass Ansprüche aus dem Jahr 2015 zum Ende des Jahres 2018 verjähren werden.“

Die Gewerkschaften bedauern, dass sich die Landesregierung immer erst dann bewegt, wenn sie von gerichtlicher Seite dazu gezwungen wird und in Gesprächen mit den Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern stets Sparzwänge ins Feld führt. Die Gewerkschaften hoffen, dass sich dies in Zukunft endlich ändert und werden sich auch künftig weiterhin für die Interessen aller Beschäftigten des öffentlichen Dienstes einsetzen.

Mit der Nachzahlung kann eine große Benachteiligung dieser Beschäftigten wiedergutgemacht werden. Die Dienstanfängerinnen und -anfänger waren in der Regel auch von den Studiengebühren der schwarz-gelben Landesregierung betroffen.

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Berufliche Bildung Schule Bildungsfinanzierung Recht Beamte Artikel Referendariat Junge Personalrat Baden-Württemberg
news-15186 Mon, 10 Dec 2018 08:57:00 +0100 Aufstiegslehrgang macht A 13 möglich https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/aufstiegslehrgang-macht-a-13-moeglich/ Musisch-technische Fachlehrkräfte können über den Aufstiegslehrgang auch in das Lehramt Werkreal-, Haupt-, Realschulen und damit in A 13 wechseln. Das gilt auch für Lehrkräfte, die zum Schuljahr 2018/19 den Aufstiegslehrgang begonnen haben. GEW Artikel Fachlehrer Personalrat Baden-Württemberg news-15510 Wed, 05 Dec 2018 11:44:53 +0100 Erste Bewährungsprobe mit Bravour bestanden https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/erste-bewaehrungsprobe-mit-bravour-bestanden/ Die Gemeinschaftsschulen arbeiten erfolgreich. Das zeigen die Ergebnisse der ersten Schülerinnen und Schüler, die 2018 ihre Realschulabschlussprüfungen gemeistert haben. Gemeinschaftsschulen eröffnen Chancen

Die durchschnittlichen Prüfungsnoten der Gemeinschaftsschul-Schüler/innen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch lagen minimal unter denen der Absolvent/innen der Realschule. „Unsere Schüler/innen haben sich prächtig entwickelt – wir haben mit einer deutlich schwächer eingeschätzten Schülerschaft vergleichbare Ergebnisse wie die Realschulen erreicht“, freut sich Matthias Wagner-Uhl, der Vorsitzende des Vereins für Gemeinschaftsschulen.

Auch an den Realschulen sind die Schüler/innen sehr heterogen zusammengesetzt, ihre Prognosen aufgrund der Grundschulempfehlungen sind aber besser. Die Realschule besuchen durchschnittlich 27 Prozent hauptschulempfohlene Kinder, 55 Prozent realschul- und 18 Prozent gymnasialempfohlene Kinder. Beim Vergleich der Zahlen muss zusätzlich berücksichtigt werden, dass an Realschulen alle Schüler/innen in Klasse 10 an der Abschlussprüfung teilnehmen. An Gemeinschaftsschulen wechseln die stärksten Schüler/innen in die Oberstufen und tragen deshalb nicht zu den Prüfungsergebnissen bei.

„Die Ergebnisse der Prüfungen zeigen, dass das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschulen vielen Schüler/innen bessere Chancen eröffnet. Die Orientierung an den Stärken der Schüler/innen oder das Lernen in heterogenen Gruppen tragen zum Erfolg bei. Die guten Ergebnisse der Abschlussprüfungen zeigen auch, dass es für gute Leistungen nicht den Notendruck braucht, sondern ein gutes Lernklima mit individuellen Rückmeldungen für die Kinder und Jugendlichen“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz.

Die Schulleitungen und die sehr engagierten Kolleg/innen an den Gemeinschaftsschulen fühlen sich in ihrer Pionierarbeit zu Recht bestätigt.

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Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungssystem Artikel Gemeinschaftsschule Baden-Württemberg
news-15509 Wed, 05 Dec 2018 10:43:56 +0100 Chancen und Perspektiven für alle schaffen https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/chancen-und-perspektiven-fuer-alle-schaffen/ An den Schulen im Land arbeiten zahlreiche Lehrkräfte ohne Lehrerausbildung – schlecht bezahlt, ohne Aufstiegschancen und häufig befristet beschäftigt. Die GEW hat Ideen entwickelt, die eine bessere Bezahlung und dauerhafte Beschäftigung ermöglichen. Berufliche Bildung Schule Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Gute Arbeit Artikel Personalrat Baden-Württemberg news-15475 Fri, 30 Nov 2018 13:13:00 +0100 Betriebliche Mitbestimmung – für eine erfolgreiche Zukunft https://www.gew-bw.de/betriebliche-mitbestimmung-schulungsangebot/ Die GEW Baden-Württemberg unterstützt Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte in Kommunen und an Hochschulen mit einem speziell auf deren Fragestellungen zugeschnittenen Schulungsangebot. Mitbestimmung Artikel Baden-Württemberg news-15473 Thu, 29 Nov 2018 16:44:53 +0100 „Ich will jetzt mein Geld zurück.“ https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ich-will-jetzt-mein-geld-zurueck/ Das Bundesverfassungsgericht hat die Position der GEW bestätigt und die Absenkung der Eingangsbesoldung in Baden-Württemberg für verfassungswidrig erklärt. Doch wer profitiert von dem Beschluss – und wer geht leer aus? Baden-Württemberg muss nachzahlen

Der Rechtsschutz der GEW hat bereits im Jahr 2014 und davor Verfahren durch die Gerichtsinstanzen betreut, die jedoch leider ohne Erfolg blieben. Die erste Kürzung der Eingangsbesoldung – damals um vier Prozent – die Dienstanfänger in den Jahren 2011 und 2012 betraf, war nach Ansicht der Gerichte rechtmäßig.

Selbst das Bundesverfassungsgericht ließ in seinem Urteil vom Mai 2015 keinen Zweifel daran, dass die Besoldung der Lehrkräfte in Baden-Württemberg trotz der Absenkung der Eingangsbesoldung amtsangemessen und damit nicht zu beanstanden sei. Damit gab und gibt es für die damals betroffenen Kolleginnen und Kollegen leider keine Chance auf eine Nachzahlung.

Obwohl die Erfolgsaussichten denkbar schlecht waren, startete der GEW-Rechtsschutz im Herbst 2015 ein weiteres Klageverfahren – zusammen mit einem jungen Hauptschullehrer. Diese Klage, vom GEW-Rechtsschutz als Musterverfahren eng begleitet, wurde ruhend gestellt, damit die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die den vergleichbaren Fall eines jungen Richters betraf, abgewartet werden konnte.

Parallel dazu hat die GEW ihren Mitgliedern, die von der Absenkung der Eingangsbesoldung betroffen waren, seit Ende 2016 empfohlen, fristwahrend einen Antrag auf Nachzahlung der gekürzten Besoldungsanteile zu stellen. Die Mitglieder erhielten dafür personalisierte Anträge, mit denen sie ihre Ansprüche auf Nachzahlung der einbehaltenen Absenkungsbeträge gegenüber dem Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) geltend machen konnten.

Durch die rechtzeitige Geltendmachung ihrer Ansprüche können die Kolleginnen und Kollegen nun ebenfalls von der aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts profitieren.

Das GEW-Musterverfahren wird nun wieder aufgerufen werden, sodass das Gericht eine Entscheidung fällen kann. Diese Entscheidung wird sich am Beschluss des Bundesverfassungsgerichts orientieren, da dieser Beschluss wie ein Gesetz wirkt. Sobald das Musterverfahren beim Verwaltungsgericht Stuttgart entschieden ist, wird das Landesamt für Besoldung und Versorgung auch die Anträge auf amtsangemessene Besoldung, die ebenfalls bislang ruhen, prüfen und bescheiden und die Nachzahlung der einbehaltenen Besoldungsanteile veranlassen.

Alle GEW-Mitglieder, die ebenfalls seit 2013 von der abgesenkten Eingangsbesoldung betroffen waren und bislang noch keinen Antrag auf amtsangemessene Besoldung beim LBV gestellt haben, können sich bei den für sie zuständigen Bezirksrechtsschutzstellen melden und einen personalisierten Antrag anfordern. Ob diese „späten“ Anträge ebenfalls zu einer Erstattung führen werden, ist fraglich aber nicht gänzlich ausgeschlossen. Darüber hinaus überlegt das Finanzministerium Baden-Württemberg, ab 2015 generell die Differenz nachzubezahlen.

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Berufliche Bildung Schule Bildungsfinanzierung Recht Beamte Artikel Referendariat Junge Personalrat Baden-Württemberg
news-15153 Fri, 23 Nov 2018 11:00:00 +0100 Es ist Zeit für gerechte Bezahlung https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/es-ist-zeit-fuer-gerechte-bezahlung/ Für die JA13-Aktionswochen vom 12. bis 23. November hat die GEW Berufsbiografien von Lehrkräften aus ganz Baden-Württemberg gesammelt. Mit zahlreichen Aktionen macht die Bildungsgewerkschaft auf die ungerechte Bezahlung aufmerksam. Schule Bildung weiter denken GEW Bildungsfinanzierung Artikel Schulleitung Fachlehrer Junge Personalrat Hauptschule Grundschule Baden-Württemberg news-14885 Fri, 23 Nov 2018 10:00:00 +0100 Zwischen vertraglichen Zwängen und beruflicher Autonomie https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zwischen-vertraglichen-zwaengen-und-beruflicher-autonomie/ Bei einer Befragung haben mehr als 400 Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus Forschung und Lehre über ihre beruflichen Erfahrungen im Wissenschaftssystem berichtet. Das Ergebnis: Stressfaktoren sind gesetzlich verankert. Wissenschaft Recht Artikel Baden-Württemberg news-14890 Thu, 22 Nov 2018 11:22:00 +0100 Bugwellenstunden müssen bezahlt werden https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bugwellenstunden-muessen-bezahlt-werden/ Lehrkräfte haben ein Recht darauf, Bugwellenstunden finanziell abgegolten zu bekommen, wenn ein Ausgleich in Freizeit nicht mehr möglich ist. Das hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in zwei Grundsatzurteilen entschieden. Berufliche Bildung Schule GEW Mitglieder 60+ Recht Artikel Personalrat Baden-Württemberg news-15396 Wed, 21 Nov 2018 18:00:00 +0100 Datenerhebung ist kein Selbstzweck https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/datenerhebung-ist-kein-selbstzweck/ Das Kultusministerium plant künftig drei Vollerhebungen zum Unterrichtsausfall pro Schuljahr. Der Mehraufwand für die Schulen ist jedoch nur dann gerechtfertigt, wenn daraus Konsequenzen gezogen werden. Das wurde in der Vergangenheit versäumt. Berufliche Bildung Schule Bildungsfinanzierung Artikel Schulleitung Personalrat Baden-Württemberg news-15395 Wed, 21 Nov 2018 06:00:00 +0100 Für eine moderne und attraktive Berufsausbildung https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/fuer-eine-moderne-und-attraktive-berufsausbildung/ Die Bundesregierung plant, das Berufsbildungsgesetz zu novellieren. Gemeinsam mit weiteren DGB-Gewerkschaften hat die GEW Vorschläge erarbeitet, wie die Berufsausbildung für die Zukunft gestärkt werden kann. Berufliche Bildung GEW Bildungsqualität Bildungssystem Artikel Ausbildung Baden-Württemberg news-14838 Tue, 20 Nov 2018 11:00:00 +0100 Frühe Förderung wäre wirksamer https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/fruehe-foerderung-waere-wirksamer/ Das Land will mit dem Modellversuch „Lesen macht stark“ und „Mathe macht stark“ die Leistungen der baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler verbessern. Bei genauer Betrachtung wirft der Versuch jedoch Fragen auf. Schule Bildungsqualität Artikel Hauptschule Gemeinschaftsschule Realschule b+w Baden-Württemberg news-15359 Wed, 14 Nov 2018 10:32:30 +0100 Beratung für befristet Beschäftigte an Schulen https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/beratung-fuer-befristet-beschaeftigte-an-schulen/ Bei Fragen zu Arbeitszeit, Eingruppierung, Gehalt, Jahressonderzahlung, Kündigungsschutz in der Probezeit, Perspektiven im Schuldienst, Urlaubsanspruch, Zusatzversorgung und allen weiteren Themen gilt: Von der GEW gibt es kompetente Antworten. Schule GEW TV-L Artikel Personalrat Baden-Württemberg news-15353 Tue, 13 Nov 2018 15:08:17 +0100 Anträge aus „sonstigen Gründen“ sollen nicht mehr genehmigt werden https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/antraege-aus-sonstigen-gruenden-sollen-nicht-mehr-genehmigt-werden/ Das Kultusministerium hat die Regierungspräsidien angewiesen, Anträge auf Beurlaubung sowie Teilzeitanträge aus sonstigen Gründen in den vom Lehrkräftemangel betroffenen Lehrämtern und Regionen grundsätzlich nicht zu genehmigen. Schule Recht Artikel Schulleitung Personalrat Baden-Württemberg news-15176 Tue, 30 Oct 2018 11:06:20 +0100 Lehramtsstudierende übergeben offenen Brief an Wissenschaftsministerin Bauer https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/lehramtsstudierende-uebergeben-offenen-brief-an-wissenschaftsministerin-bauer/ In einem offenen Brief an Wissenschaftsministerin Theresia Bauer benennen angehende Lehrer/innen die Defizite im Studium und Vorbereitungsdienst. Die GEW unterstützt die Lösungsvorschläge der Studierenden. Die Forderung nach besseren schulpraktischen Erfahrungen im Studium und einer längeren Studienzeit für angehende Grundschullehrer/innen stehen dabei im Mittelpunkt! Studium Artikel Baden-Württemberg