GEW Baden-Württemberg - Website https://www.gew-bw.de GEW Baden-Württemberg - Website de-DE GEW Baden-Württemberg - Website Mon, 19 Aug 2019 15:43:30 +0200 Mon, 19 Aug 2019 15:43:30 +0200 TYPO3 EXT:news news-17502 Wed, 14 Aug 2019 15:19:48 +0200 „Neue Oberstufe“ benachteiligt Gesellschaftswissenschaften strukturell https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/neue-oberstufe-benachteiligt-gesellschaftswissenschaften-strukturell/ Das Land will mit einem neuen Leitfaden die Demokratiebildung an Schulen stärken. Die Realität im neuen Oberstufensystem steht dem Ziel jedoch entgegen: Eine Schwerpunktbildung im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich ist nicht vorgesehen. Artikel Gymnasium Baden-Württemberg news-17486 Wed, 14 Aug 2019 14:22:16 +0200 Rückgang der Schülerzahlen führt zu Stellenabbau https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/rueckgang-der-schuelerzahlen-fuehrt-zu-stellenabbau/ Die Einstellungssituation an den beruflichen Schulen im Land stellt sich angespannt dar. Doch der Rückgang der Schülerzahlen fällt deutlich geringer aus als prognostiziert – und es kommt weniger schlimm als zunächst befürchtet. Berufliche Bildung Artikel Baden-Württemberg news-17310 Fri, 26 Jul 2019 13:00:00 +0200 Abschiebungen aus Schulen sofort stoppen https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/abschiebungen-aus-schulen-sofort-stoppen/ Ende Juni ist in Emmendingen eine Jugendliche aus einer Schule heraus abgeschoben worden. Schulen und andere Bildungsräume müssten geschützte Orte sein, an denen sich alle sicher fühlen, sagte GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz. Berufliche Bildung Schule Migration Artikel Baden-Württemberg news-14829 Thu, 25 Jul 2019 17:49:00 +0200 GEW-Bildungsprogramm für Herbst und Winter jetzt online https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bildungsprogramm-fuer-herbst-und-winter-jetzt-online/ Auch im kommenden Halbjahr gibt es wieder spannende Seminare, lehrreiche Fortbildungen und lebhafte Fachtage für alle Berufsgruppen innerhalb der GEW. Zu den Veranstaltungen können sich Mitglieder und Nichtmitglieder hier anmelden. GEW Artikel Veranstaltung für alle Zielgruppen Vertrauensleute Betriebsrat Personalrat Baden-Württemberg news-17284 Sun, 21 Jul 2019 16:00:00 +0200 Landesregierung entlässt rund 9.000 Lehrkräfte – nur über die Sommerferien https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/neuigkeiten/landesregierung-entlaesst-rund-9000-lehrkraefte-nur-ueber-die-sommerferien-1/ Am 26. Juli 2019 schickt die grün-schwarze Landesregierung rund 9.000 Lehrkräfte in die Arbeitslosigkeit. Kein anderes Bundesland wendet diese Praxis in diesem Ausmaß an. Die GEW fordert, Saisonlehrkräfte in den Sommerferien zu bezahlen. Artikel Baden-Württemberg news-17243 Wed, 17 Jul 2019 15:56:48 +0200 Gewerkschaft stärkste Kraft an Hochschulen und im außerschulischen Bereich https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gewerkschaft-staerkste-kraft-an-hochschulen-und-im-ausserschulischen-bereich/ Die Ergebnisse der Hauptpersonalratswahlen stehen fest: GEW und Verdi bleiben stärkste Kraft. Das Wahlergebnis bestätigt die Arbeit der Personalräte – und ist gleichzeitig ein klarer Auftrag, weiterhin Transparenz und Beteiligung einzufordern. Wissenschaft Schule Bildungssystem LehrerInnenbildung Mitbestimmung Artikel Personalrat b+w Baden-Württemberg news-17238 Tue, 16 Jul 2019 14:24:49 +0200 Landesregierung hat keinen Plan für bessere Unterrichtsversorgung https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/landesregierung-hat-keinen-plan-fuer-bessere-unterrichtsversorgung/ Die Kultusministerin fordere bessere Leistungen an den Schulen – die notwendigen Voraussetzungen schaffe sie aber nicht, findet die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz. Es gebe keine gleichwertigen Bildungschancen im Land. Schule Bildungsqualität Artikel Baden-Württemberg news-17237 Tue, 16 Jul 2019 14:15:17 +0200 Einstellungschancen meist gut – Versorgung meist schlecht https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/einstellungschancen-meist-gut-versorgung-meist-schlecht/ Nur ein Drittel der Lehramtsbewerber an Gymnasien darf auf eine Stelle hoffen. In allen anderen Schularten fehlen Anwärterinnen. Besonders hart trifft es die Grundschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Studium Berufliche Bildung Schule LehrerInnenbildung Artikel Referendariat Junge Hauptschule Sonderpädagogische Schulen Gemeinschaftsschule Gymnasium Realschule Grundschule Technische Lehrer/innen b+w Baden-Württemberg news-17221 Thu, 11 Jul 2019 10:19:26 +0200 Finanzministerin fordert Ressorts zum Sparen auf https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/finanzministerin-fordert-ressorts-zum-sparen-auf/ Im Herbst wird der Landeshaushalt 2020/21 in den Landtag eingebracht und Ende des Jahres verabschiedet. Welche Stellen gibt es für die beruflichen Schulen – und kann sich die Kultusministerin im Verteilungskampf durchsetzen? Berufliche Bildung Artikel Baden-Württemberg news-17202 Mon, 08 Jul 2019 15:02:18 +0200 Gymnasiallehrkräfte können an Grundschulen unterrichten https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gymnasiallehrkraefte-koennen-an-grundschulen-unterrichten/ Weil das Interesse gering war, hat das Kultusministerium mittlerweile den Absolventinnen und Absolventen der Zusatzqualifikation die Perspektive eröffnet, in das gymnasiale Lehramt zu wechseln. Alles zum Qualifizierungsprogramm. Schule LehrerInnenbildung Artikel Referendariat Gymnasium Grundschule Baden-Württemberg news-16170 Thu, 04 Jul 2019 16:18:00 +0200 Wie du entspannt nach vorne blicken kannst https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wie-du-entspannt-nach-vorne-blicken-kannst/ Endet dein Arbeitsvertrag oder dein Vorbereitungsdienst am Ende des Schuljahres und du wirst in die Arbeitslosigkeit entlassen? Mit unseren Tipps kannst du entspannt nach vorne blicken. Schule Artikel Referendariat Junge Personalrat Baden-Württemberg news-14158 Mon, 01 Jul 2019 16:26:00 +0200 Beförderungen nach A 11/E 10 https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/befoerderungen-nach-a-11e-10/ Auch 2019 gibt es wieder zwei Beförderungsprogramme für Technische Lehrkräfte: eines zum 1. Februar und eines zum 1. August. Wie das Beförderungsverfahren genau abläuft, erfahren Sie hier. Im Beförderungsprogramm zum 1. August 2019 gibt es in Baden-Württemberg 46 Beförderungsmöglichkeiten für Technische Lehrkräfte nach A 11/E 10, welche auf die einzelnen Regierungspräsidien aufgeteilt werden (Stuttgart: 15, Karlsruhe: 14, Tübingen: 7, Freiburg: 10).

Derzeit ist der Beförderungsjahrgang 2010 eröffnet. Für die Beförderungsjahrgänge 2009 und 2010 werden sehr gute bis gute Leistungen (1,5) benötigt, für die Jahrgänge 1996 bis 2008 mindestens gute Leistungen (2,0) und für die Jahrgänge 1995 und früher mindestens gute bis befriedigende Leistungen (2,5).

Die Schulleitungen werden entsprechend aufgefordert, aktuelle Dienstliche Beurteilungen (nicht älter als ein Jahr) von den in Frage kommenden Kolleginnen und Kollegen zu erstellen.

Wie das Beförderungsverfahren genau abläuft

In Baden-Württemberg gibt es jährlich zwei Beförderungsprogramme für technische Lehrkräfte, mit der Möglichkeit der Beförderung nach A 11 beziehungsweise der Höhergruppierung nach E 10 (zur Technischen Oberlehrer/in). Diese werden jeweils zum 1. Februar und zum 1. August vollzogen.

Ob eine Lehrkraft an einem Beförderungsverfahren teilnehmen kann hängt vom Beförderungsjahrgang ab, welcher zum Zeitpunkt des Beförderungsprogrammes eröffnet ist. Der Beförderungsjahrgang einer Lehrkraft entspricht in der Regel dem Zeitpunkt der Verbeamtung.

Lehrkräfte im Arbeitnehmerverhältnis, welche die fachlichen und pädagogischen Voraussetzungen erfüllen (sogenannte „Erfüller“) nehmen ebenfalls an den Beförderungsprogrammen teil. Bei ihnen wird eine Vergleichsberechnung durchgeführt und ein fiktiver Beförderungsjahrgang festgelegt. Genau Auskünfte zum Beförderungsjahrgang kann das Regierungspräsidium erteilen.

Den einzelnen Beförderungsjahrgängen sind Noten (Mindestleistungen) zugeordnet, welche erreicht werden müssen, um die Möglichkeit einer Beförderung zu erhalten. Wenn es anhand der dienstlichen Beurteilungen mehr geeignete Bewerber/innen als zur Verfügung stehende Beförderungsstellen gibt wird eine Auswahl durchgeführt, bei welcher die Bezirkspersonalräte beteiligt werden.

Dabei erhalten die Bewerber/innen mit den besseren Leistungen den Vorzug. Frühere Beförderungsjahrgänge werden bei schlechterer Leistung in der Regel später berücksichtigt (Leistung vor Beförderungsjahrgang).

Das Kultusministerium legt in Abstimmung mit dem Hauptpersonalrat fest, welche Beförderungsjahrgänge geöffnet sind und welche Notenvoraussetzung zugrunde gelegt wird. Diese werden regelmäßig in den Rundschreiben der Bezirks- und Hauptpersonalräte veröffentlicht, diesen kann auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Beförderungsstellen entnommen werden.

Ist eine Technische Lehrkraft im Beförderungsjahrgang wird die Schule angeschrieben und aufgefordert, eine aktuelle dienstliche Beurteilung zu erstellen. Die Lehrkraft kann auf die Teilnahme am Beförderungsverfahren (zum Beispiel aufgrund besonderer Lebensumstände) bis auf weiteres verzichten.

Zu beachten ist dann, dass die Lehrkraft zu gegebener Zeit von sich aus, wenn sie zukünftig an dem Beförderungsverfahren teilnehmen möchte, dies dem Regierungspräsidium über die Schulleitung mitteilt.

Kommt eine/r Bewerber/in nicht zum Zug, so läuft die Teilnahme an zukünftigen Beförderungsprogrammen automatisch weiter. Dabei ist zu beachten, dass die dienstliche Beurteilung nicht älter als ein Jahr ist. Es müssen in der aktuellen Beurteilung die dienstlichen Aufgaben und Leistungen aus dem vergangen Jahr berücksichtigt werden.

Für eine Erneuerung der dienstlichen Beurteilung ist ein erneuter Unterrichtsbesuch nicht zwingend vorgeschrieben. Dies liegt im Ermessen der Schulleitung, wobei seitens der örtlichen Personalvertretung auf eine Gleichbehandlung im Kollegium zu achten ist.

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Artikel Technische Lehrer/innen Baden-Württemberg
news-16977 Mon, 24 Jun 2019 06:00:00 +0200 „Wir sind nah bei den Beschäftigten“ https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-sind-nah-bei-den-beschaeftigten/ Die Beschäftigten des außerschulischen Bereichs im Kultusministerium wählen am 2. Juli ihre Personalräte. Drei erfahrene GEW-Personalräte erklären im Interview, warum es sich lohnt, seine Stimme abzugeben. Schule Bildungssystem LehrerInnenbildung Mitbestimmung Artikel Personalrat b+w Baden-Württemberg news-10042 Thu, 20 Jun 2019 08:59:00 +0200 Beratung zur Lehrereinstellung https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/beratung-zur-lehrereinstellung/ Wie stehen die Chancen für eine Einstellung? Welche Termine, Verfahren und Verträge gibt es? Welche Auswahlkriterien (z.B. Fächer, Region, Leistung, etc.) werden zugrunde gelegt? Fragen über Fragen und von der GEW gibt’s kompetente Antworten! Schule Artikel Referendariat Junge Personalrat Hauptschule Sonderpädagogische Schulen Gemeinschaftsschule Gymnasium Realschule Grundschule Baden-Württemberg news-16978 Sat, 15 Jun 2019 06:00:00 +0200 Was Personalräte an Hochschulen bewirken können https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/was-personalraete-an-hochschulen-bewirken-koennen/ An den Hochschulen im Land finden am 2. und 3. Juli Personalratswahlen statt. Drei erfahrene GEW-Personalräte berichten über ihre Arbeit, ihre Erfolge und wie sie von der GEW unterstützt werden. Studium Wissenschaft Mitbestimmung Artikel Personalrat Baden-Württemberg news-17033 Wed, 12 Jun 2019 11:56:30 +0200 Gemeinschaftsschule in Wutöschingen ist zweitbeste Schule Deutschlands https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gemeinschaftsschule-in-wutoeschingen-ist-zweitbeste-schule-deutschlands/ Die GEW Baden-Württemberg freut sich riesig mit der Alemannenschule Wutöschingen über die Auszeichnung mit dem Deutschen Schulpreis in Berlin. Die Gemeinschaftsschule wurde unter anderem für ihre Unterrichtsqualität nominiert. Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW, beglückwünscht die Alemannenschule Wutöschingen zum 2. Platz beim Deutschen Schulpreis. „Bei meinem Besuch in Wutöschingen konnte ich eindrucksvoll erleben, wie an dieser Gemeinschaftsschule das Lernen, das Raumkonzept und die Ausstattung einen stimmigen Dreiklang bilden“, sagte Moritz nach der Bekanntgabe der Auszeichnung in Berlin. „Die zweitbeste Schule Deutschlands zu sein ist eine unglaubliche Auszeichnung. Die GEW Baden-Württemberg gratuliert herzlich und dankt jedem und jeder Einzelnen für das große Engagement und den Beitrag, den sie zu diesem Erfolg geleistet haben“, so die GEW-Landeschefin in ihrem Glückwunschschreiben an die Gemeinschaftsschule im Süden Baden-Württembergs.

Die Schule wurde unter anderem für ihre Unterrichtsqualität und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern nominiert. Es ist für die Gemeinschaftsschulen von enormer Bedeutung, dass ihre Unterrichtsqualität in den öffentlichen Blick gerät. Leider ist es weiterhin vielen Menschen in Baden-Württemberg nicht klar, was die Pädagogik einer Gemeinschaftsschule ausmacht.

„Mir ist bewusst, welcher Einsatz erforderlich ist, um solch herausragende Ergebnisse zu erzielen. Deshalb gilt mein Dank allen Kolleginnen und Kollegen, der Schulleitung und allen, die zum Erfolg dieser Schule beigetragen haben. Erfolgreich waren und sind vor allem die Schülerinnen und Schüler, die an dieser Schule erleben, wie das ganz andere Lernen ihren Bedürfnissen gerecht wird und sie zu höheren Leistungen führt.“ Moritz betonte abschließend, dass die Arbeit in Wutöschingen für das Ansehen der Gemeinschaftsschulen in ganz Baden-Württemberg enorm wichtig sei.

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Schule Bildung weiter denken Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Artikel Gemeinschaftsschule Baden-Württemberg
news-16976 Thu, 06 Jun 2019 15:26:55 +0200 Anpassungen sind überfällig https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/anpassungen-sind-ueberfaellig/ Nachgehakt haben Fach- und Technische Lehrkräfte am Fachlehrkräftetag in Karlsruhe im März. Die GEW lud zum Gespräch mit der Politik. Dabei ging es unter anderem um die Perspektiven von Anwärterinnen und Anwärtern. Die Ergebnisse ernüchtern. Artikel Fachlehrer Baden-Württemberg news-16973 Thu, 06 Jun 2019 14:35:22 +0200 Gleiche Rechte und vollständige Akzeptanz https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gleiche-rechte-und-vollstaendige-akzeptanz/ Gleich zwei Jubiläen finden dieses Jahr unter dem Motto „Mut zur Freiheit“ statt: 40 Jahre Christopher Street Day in Stuttgart und 50 Jahre „Stonewall Inn“-Revolten. Das Ziel: gleiche Rechte und vollständige Akzeptanz von LSBT*I* in der Gesellschaft. Bildung & Geschlecht Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel sexuelle Vielfalt Baden-Württemberg news-16964 Thu, 06 Jun 2019 09:36:47 +0200 Alt werden und jung bleiben https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/alt-werden-und-jung-bleiben/ Prof. Dr. Hans-Werner Wahl hat Ende Mai in Karlsruhe mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über die aktuellen Themen der Alternsforschung gegeben. Dabei ging es auch um die „Seniorenpolitischen Eckpunkte“ des DGB. Mitglieder 60+ Artikel Baden-Württemberg news-16958 Wed, 05 Jun 2019 15:14:42 +0200 Gute Ergebnisse bestätigen die Arbeit der GEW https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gute-ergebnisse-bestaetigen-die-arbeit-der-gew/ Die Lehrkräfte haben gewählt und der GEW erneut ihr Vertrauen ausgesprochen. Im Hauptpersonalrat Gymnasien und Berufliche Schulen hat die GEW sogar hinzugewonnen. Jetzt wollen die neuen Personalräte gemeinsam Verbesserungen durchsetzen. Berufliche Bildung Schule GEW Mitbestimmung TV-L Beamte Artikel Schulleitung Personalrat Hauptschule Sonderpädagogische Schulen Gemeinschaftsschule Gymnasium Realschule Grundschule Baden-Württemberg news-16975 Tue, 04 Jun 2019 15:01:00 +0200 Kompetent dank jahrelanger Erfahrung https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kompetent-dank-jahrelanger-erfahrung/ Die GEW Konstanz hat zu einem Austausch für Fachlehrkräfte und Technische Lehrkräfte eingeladen. Angelika Kistner spannte einen guten Bogen von alltäglichen Fragen bis hin zu strukturellen Forderungen. Fortsetzung folgt. Artikel Fachlehrer Baden-Württemberg news-16845 Wed, 29 May 2019 15:10:20 +0200 Bündnis für gebührenfreie Kitas steht https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/buendnis-fuer-gebuehrenfreie-kitas-steht/ Zwölf Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Die GEW ist dabei und fordert, Familien zu entlasten. Kita Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Baden-Württemberg news-16827 Wed, 29 May 2019 09:47:01 +0200 Mehr als Gemeinschaftskunde https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/mehr-als-gemeinschaftskunde/ Demokratie lernen und erfahren ist eine Querschnittsaufgabe für alle Lehrkräfte – nicht nur der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Die Vorgaben der Kultusministerkonferenz, der Beutelsbacher Konsens und die neuen Bildungspläne bilden den Rahmen. Demokratie als Herrschaftsform

Demokratie als Herrschaftsform wird vor allem im Gemeinschaftskundeunterricht thematisiert, der nach Artikel 21, Absatz 2, der Landesverfassung von Baden-Württemberg „ordentliches Lehrfach an allen Schulen“ in Baden-Württemberg ist. Damit hat das Fach in Baden-Württemberg Verfassungsrang. Dass es für das Fach Gemeinschaftskunde in den Sekundarstufen I und II trotz dieser Verfassungsregelung sehr wenig Wochenstunden gibt (zum Beispiel ab Klasse 8 an den Gymnasien meist nur eine Wochenstunde), wird nicht nur von Gemeinschaftskundelehrkräften als völlig unzureichend angesehen. Zu einer Ausweitung waren allerdings weder frühere noch die aktuelle grün-schwarze Landesregierung bereit. In fast allen anderen Bundesländern steht für politische Bildung weit mehr Lernzeit zur Verfügung.

Demokratische Herrschaft beruht auf politisch-rechtlicher Gleichheit und politischen Beteiligungsrechten der erwachsenen Bevölkerung (Volkssouveränität). In den meisten westlichen Demokratien wählen die Stimmberechtigten ihre parlamentarischen Vertretungen. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten direktdemokratischer Partizipation in den deutschen Bundesländern und Kommunen. Über diese Formen wird im Gemeinschaftskunde-, zum Teil aber auch im Geschichtsunterricht informiert.

Demokratie bleibt aber nicht auf die Staatlichkeit beschränkt. Nur wenn demokratischer Prinzipien gesellschaftlich verankert und tradiert sind, funktionieren politische demokratische Systeme. Dies bedingt eine starke Zivilgesellschaft mit freien Bürgerinitiativen, Verbänden und Vereinen, in der Pluralismus und soziale Differenz Raum haben und Konflikte friedlich geregelt werden. Auch wirtschaftlicher Wettbewerb, ausgetragen unter fairen Bedingungen, sollte in einer demokratischen Zivilgesellschaft möglich sein. In allen Fächern, vor allem im Meinungsbildungsprozess und durch Partizipation am innerschulischen Kommunikationsprozess, können Schulen das notwendige soziale und demokratische Lernen fördern. Schulleitungen tragen hierfür eine besondere Verantwortung.

Es gibt aber immer auch Einflüsse von außen: Aufgrund eines mächtigen Wirtschaftslobbyismus wurde in den Bildungsplänen 2016 auf Kosten von Geographie und Gemeinschaftskunde Raum für ein neues Fach WBS (Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung) geschaffen. Die bisherige Integration wirtschaftlicher Fragestellungen in die Sozialwissenschaften wurde bewusst aufgegeben.

Auch diesem neuen Fach liegen die Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses zugrunde. Allerdings scheinen dessen Prinzipien in der ersten Phase der Ausbildung der Kolleginnen und Kollegen an den baden-württembergischen Universitäten keineswegs immer selbstverständlich zu sein.

Demokratiebildung in der Schule

Wenn Schule mehr als ein Ort demokratischer Wissensvermittlung sein will, liegt in ihrem Erfahrungsraum eine hohe Verantwortung. „Schule muss ein Ort sein, an dem demokratische und menschenrechtliche Werte und Normen gelebt, vorgelebt und gelernt werden“ (KMK, 2018). Dabei dürfe keineswegs jede Position akzeptiert werden oder müssten alle Positionen in gleicher Weise gültig seien. Wenn Äußerungen fallen, die mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den Menschenrechten nicht vereinbar sind, „dürfen Lehrerinnen und Lehrer diese keineswegs unkommentiert oder unreflektiert lassen“ (KMK, 2018). Lehrkräfte müssen allerdings sicherstellen, dass Themen multiperspektivisch beleuchtet werden. Dies beinhaltet naturgemäß auch Perspektiven und Erfahrungen von Menschen, die von Abwertungsideologien und Diskriminierungen besonders betroffen sind.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Lehrerinnen und Lehrer keine eigene Meinung im Unterricht äußern dürften. Zur Glaubwürdigkeit und zur Vorbildfunktion von Lehrkräften gehört es selbstverständlich, eigene und reflektierte Positionen zu entwickeln. Wichtig ist hierbei immer die Transparenz: Die eigene Meinung muss als solche deutlich kenntlich gemacht werden und neben ein Spektrum kontroverser Meinungen gestellt werden.

Demokratieerfahrungen in der Schule

Schulen sind kein Ort, an dem frei zum Beispiel über Unterrichtsinhalte, Prüfungsformen oder Personalentscheidungen entschieden wird. Eine – von manchen gewünschte – Autonomie der einzelnen Schule besteht jedenfalls nicht, was nicht ausschließt, dass es durchaus Spielräume für Partizipation vor Ort gibt. Bildungspläne werden im Auftrag des Kultusministeriums entwickelt, Personalentscheidungen werden von der Schulaufsicht beziehungsweise der jeweils vorgesetzten Behörde getroffen, bei Beschwerden ist stets der Dienstweg einzuhalten. Dabei stehen das direktoriale Prinzip und die Demokratiebildung allerdings in einem Spannungsverhältnis.

Andererseits müssen sich sowohl das Kultusministerium vor dem jeweiligen Landtag, Schulleitungen vor dem Ministerium, aber auch vor der Schulkonferenz und eventuell sogar öffentlich rechtfertigen. Seit der grün-roten Landesregierung (2011 bis 2016) gibt es in der Schulkonferenz gar eine Drittelparität für Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler.

Die KMK fordert die Länder ausdrücklich auf, im Rahmen der inneren Schulentwicklung Schulen verstärkt zu befähigen, „demokratische Gremien und Arbeitsformen“ zu entwickeln und umzusetzen, die „Schülerinnen und Schülern Entscheidungsspielräume eröffnen und echte Beteiligung ermöglichen“. Dazu gehören alle Formen der Schülervertretung, aber auch möglichst „niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten insbesondere für junge bildungsbenachteiligte und politikfern aufwachsende junge Menschen“ (KMK 2018).

Im Kleinen beginnt dies in der Schul- und Unterrichtskultur mit einer wertschätzenden und diversitätsbewussten Kommunikation beziehungsweise Partizipation aller am Schulleben beteiligten Personen. Dazu gehört auch die Pflicht zur Transparenz der Information und Meinungsbildung der Verantwortlichen. Dazu trägt der Führungsstil der Schulleitung sowie die demokratiefördernde Einstellung von Lehrkräften wesentlich bei.

Das Erlernen und Erfahren von Demokratie ist eine zentrale Aufgabe schulischen Lernens, keineswegs nur der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, sondern eine Querschnittsaufgabe für alle Lehrkräfte, um Schülerinnen und Schüler letztlich an die Übernahme von Verantwortung heranzuführen, sie also zur aktiven Mitgestaltung am Schulleben zu motivieren. Dazu gehört auch die Entwicklung von Konfliktfähigkeit in einer pluralistischen Gesellschaft. Zudem bietet auch die im Bildungsplan zentral verankerte Unterscheidung zwischen inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen die Möglichkeit, im Sinne des Beutelsbacher Konsenses die Unterrichtskultur in den einzelnen Fächern zu verbessern und zur Methoden- und Handlungsvielfalt beizutragen. Die starke Betonung der selbstständigen Urteilsbildung ist jedenfalls ein zentrales Anliegen des Beutelsbacher Konsenses.

Dabei ist Schule kein wertneutraler Ort. Ein Bekenntnis zu den Menschen- und Grundrechten des Grundgesetzes bleibt der unverrückbare Ankerpunkt jeder demokratischen Erziehung. Das unterscheidet sie von extremistischen und populistischen Weltanschauungen mit ihren einfachen und aggressiven Feindbildern. Solch ein Unterricht muss auch kein denunziatorisches Meldeportal einzelner rechtspopulistischer Abgeordneter fürchten. Die wichtigen Anliegen einer Demokratiepädagogik wie der reflektierte und vorurteilsfreie Umgang mit allen Formen der Diskriminierung, des Rassismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, des Antisemitismus, der Islamophobie, der Homophobie und andere gehören dabei jedenfalls zu den zentralen Aufgaben der Demokratiebildung.

Schulen kommt hier neben der Aufgabe, zentraler Ort der Wissensvermittlung zu sein, immer auch die Aufgabe zu, Ort der demokratischen Erfahrung zu werden. Durch die Einbeziehung handlungs- und erfahrungsorientierter Methoden, wie zum Beispiel der Debatte, der Fall- und Konfliktanalyse sowie des Planspiels beziehungsweise der Simulation, kann es gelingen, unterrichtliche, aber auch außerunterrichtliche Lernsituationen zu organisieren, die diese Kompetenzen beflügeln sollen. Der Leitfaden Demokratiebildung bietet dazu für alle Unterrichtsfächer anregende Impulse. Abzuwarten gilt, welche Konsequenzen sich daraus für die einzelnen Unterrichtsfächer sowie die inner- und außerschulische Kommunikation ergeben werden. Ohne nachhaltige Fortbildungen und externe Evaluationen droht nämlich die Gefahr, dass dieser wesentliche Impuls zur Demokratiebildung im Schulalltag zu verpuffen droht.

Literaturhinweise

  • Dewey, John (2004): Demokratie und Erziehung. Eine Einleitung in die philosophische Pädagogik, Weinheim: Beltz-Verlag
  • Faus, Rainer / Storks, Simon (2019): Im vereinten Deutschland geboren – in den Einstellungen gespalten? OSB-Studie zur ersten Nachwendegeneration, Frankfurt am Main
  • Frech, Siegfried / Richter, Dagmar (Hrsg.) (2017): Der Beutelsbacher Konsens. Bedeutung. Wirkung. Kontroversen, Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag
  • Himmelmann, Gerhard (2001): Demokratie lernen. Als Lebens-, Gesellschafts- und Herrschaftsform, Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag
  • Kalb, Jürgen (2018): Der Beutelsbacher Konsens und seine Bedeutung für die Bildungspläne 2016 in Baden-Württemberg, in: LpB Ba-Wü (2018): Der Beutelsbacher Konsens in den Fächern Gemeinschaftskunde und WBS (Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung) in den Klassen 9 und 10 der Bildungspläne 2016 in Baden-Württemberg, Band 2, Stuttgart, S. 3ff
  • Klieme, E. / Hartig, J. (2007): Kompetenzkonzepte in den Sozialwissenschaften und im erziehungswissenschaftlichen Diskurs, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 10 (Sonderheft 8), S. 11-29
  • Kultusministerkonferenz (2018): Demokratie als Ziel, Gegenstand und Praxis historisch-politischer Bildung und Erziehung in der Schule, (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.03.2009 i. d. F. vom 11.10.2018)
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news-16749 Mon, 20 May 2019 06:00:00 +0200 „Das Klebeband hält noch“ https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/das-klebeband-haelt-noch/ Die GEW hat ihre Mitglieder befragt und wollte wissen, wie zufrieden sie mit dem Zustand und der Ausstattung ihrer Schule sind. Insgesamt sehen die Lehrerinnen und Lehrer Verbesserungspotenzial – und formulieren Wünsche für die Bildung von morgen. Lernorte weiter denken – lerntRÄUME gestalten

Die Aula ist wegen Einsturzgefahr gesperrt. Es regnet mal wieder durch das Flachdach. Schadstoffe, Feinstaub, Schimmel und Lärm verursachen gesundheitliche Beschwerden. Gutes Lernen aber braucht ein gesundes bauliches Umfeld. Die Beseitigung von offensichtlichen Baumängeln kann daher nur der Anfang sein.

Moderne Lernformen, der Ausbau von Ganztagseinrichtungen und Inklusion schaffen zusätzliche Anforderungen an Gebäude und Ausstattung. Allen Bildungsbeteiligten sollte Raum gegeben werden, sich weiterzuentwickeln. Dazu braucht es Lernorte für große, aber auch kleine Gruppen, für unterschiedliche Lernformen, Leseecken, Rückzugsmöglichkeiten und Aufenthaltsräume, aber auch Räume für alle Fachkräfte zur Vorbereitung, zum Austausch und zum Ausruhen. Und Ganztag kann nur mit einer Mensa klappen, die groß genug ist und gesundes Essen für alle anbietet. Er braucht ein spezielles Raumkonzept. So aber sieht die Realität aktuell leider nicht aus.

Nachholbedarf und Handlungsdruck bestehen auch bei der Digitalisierung. Sie muss ebenfalls vom pädagogischen Anspruch her gedacht werden: Nicht Laptops und Whiteboards um ihrer selbst willen sind die Lösung aller Probleme, sondern die Anschaffung der „Hardware“, die die moderne Pädagogik tatsächlich benötigt.

Mehr Geld für bessere Bildungsinfrastruktur

Die Bundesregierung hat 3,5 Milliarden Euro für ein Schulsanierungsprogramm und fünf Milliarden Euro für den „Digitalpakt Schule“ zur Verfügung gestellt. Dennoch hat sich der Sanierungs- und Investitionsstau bei Schulen und Weiterbildung laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nochmals vergrößert. Hier liegt er mittlerweile bei 47,7 Milliarden Euro, bei der Kleinkindbetreuung bei 7,6 Milliarden Euro und den Hochschulen bei bis zu 50 Milliarden Euro. Die Kämmerer*innen in den Städten und Gemeinden raufen sich wegen der Herausforderungen die Haare.

Egal ob Unterhalt, Sanierung oder Neubau – aus Sicht der GEW hat im Sinne der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zu gelten: Die Lernorte müssen sich den Anforderungen zeitgemäßer pädagogischer Konzepte anpassen!

Mit einer Wiedererhebung der Vermögenssteuer wäre die finanzielle Grundlage für den Erhalt und den Neubau des zunehmend verfallenden öffentlichen Vermögens (unter anderem Kita-, Schul- und Universitätsgebäude) gewährleistet. Das kann und muss uns echte Generationengerechtigkeit wert sein.

Also: Mehr Geld für Bildung! Sanierungsstau aufheben! Zeitgemäße Bildungsgebäude ermöglichen! lerntRÄUME gestalten! Das heißt, die zum Teil maroden Gebäude von Bildungseinrichtungen zu modernisieren und sanieren sowie Neubauten zu konzipieren, sodass sie zeitgemäßen Vorstellungen guter Bildung entsprechen. Für heute, aber auch die nächsten Jahrzehnte.

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news-16734 Thu, 16 May 2019 10:55:47 +0200 Kultusministerium gibt Lehrerinnen und Lehrern die Schuld https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kultusministerium-gibt-lehrerinnen-und-lehrern-die-schuld/ Die Landesregierung macht seine Lehrkräfte zu Sündenböcken, anstatt die eigene Verantwortung zuzugeben: Die Abi-Aufgabe in Gemeinschaftskunde war falsch formuliert. Jetzt setzt das Land auch noch die Schülerinnen und Schüler unter Druck. Schule Artikel Schulleitung Friedensbildung Personalrat Gymnasium Baden-Württemberg news-16371 Fri, 10 May 2019 13:01:00 +0200 Ein Europa für alle: Deine Stimme gegen Nationalismus! https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ein-europa-fuer-alle-deine-stimme-gegen-nationalismus-1/ Nationalisten und Rechtsextreme wollen das Ende der EU einläuten. Ein Bündnis aus mehr als 60 Organisationen und Initiativen hält dagegen. Am 19. Mai gehen europaweit zehntausende Menschen gleichzeitig auf die Straße – auch in Stuttgart. Mach mit! Migration Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Veranstaltung für alle Zielgruppen sexuelle Vielfalt Friedensbildung Baden-Württemberg news-16656 Wed, 08 May 2019 13:15:46 +0200 Warum Sie jetzt Reisekosten-Kürzungen widersprechen sollten https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/warum-sie-jetzt-reisekosten-kuerzungen-widersprechen-sollten/ Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat in einem GEW-Verfahren entschieden, dass für Klassenfahrten im Ausland die Übernachtungskosten zu niedrig sind. Demnach sind die tatsächlichen Kosten nach dem Reisekostenrecht zu ersetzen. Schule Recht Beamte Artikel Baden-Württemberg news-16655 Wed, 08 May 2019 12:57:05 +0200 Übernachtungspauschale bei Studienfahrten ist zu niedrig https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/uebernachtungspauschale-bei-studienfahrten-ist-zu-niedrig/ Der GEW-Rechtsschutz hat für außerunterrichtliche Veranstaltungen einen weiteren Erfolg erzielt. Für Übernachtungen im Ausland muss das Land Baden-Württemberg die Erstattungspauschale erhöhen. Formular downloaden und Geld zurückholen! Schule Recht Beamte Artikel Personalrat Gymnasium Baden-Württemberg news-16554 Thu, 02 May 2019 06:00:00 +0200 „Informationen fließen spärlicher“ https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/informationen-fliessen-spaerlicher/ Michael Futterer ist seit acht Jahren im Hauptpersonalrat berufliche Schulen. Er kandidiert jetzt erneut als Spitzenkandidat der GEW. Im Interview mit der b&w berichtet er über Einflussmöglichkeiten, Erfolge und Ärgernisse seiner Arbeit. Die schulischen Hauptpersonalräte treffen sich regelmäßig zur Sitzung im Kultusministerium. Was wird dort besprochen?

Futterer: Der HPR der beruflichen Schulen trifft sich in der Regel alle zwei Wochen. Wir behandeln dort Standardthemen, Beförderungen auf Funktionsstellen oder Personalauswahl für zentrale Fortbildungen. Unsere Themen hängen auch davon ab, was vom Kultusministerium an uns herangetragen wird. Diese Woche kam beispielsweise eine neue Verwaltungsvorschrift zum Datenschutz. Dazu werden wir eine Stellungnahme abgeben und eine Dienstvereinbarung abschließen.

Besprecht ihr nur Themen, bei denen ihr euch beteiligen dürft?

Futterer: Das LPVG sieht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem KM vor. Eigentlich sollte uns das Ministerium über alle relevanten Vorgänge informieren, unabhängig davon, ob wir in der Beteiligung sind. Das klappt in letzter Zeit weniger gut.

Bei direkten Beteiligungsfällen müssen wir auch immer wieder die Einigungsstelle anrufen. Die Ausweitung der Erhebung zur Unterrichtsversorgung war so ein Fall. Wir vertraten die Auffassung, dass eine Datenerhebung zum Unterrichtsausfall eine Hebung der Arbeitsleistung darstellt, die mit zusätzlichen Verwaltungsstunden honoriert werden muss. Wir konnten uns damit allerdings nicht durchsetzen.

Könnt ihr selber Themen initiieren?

Futterer: Mit dem neuen Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) können wir auch Initiativanträge stellen. Im Zusammenhang mit der schlechten Unterrichtsversorgung haben wir beispielsweise mehr Stellen gefordert. Der HPR berufliche Schulen hat zum Beispiel auch gefordert, dass der technische Support für das Schulverwaltungsprogramm SVP vorerst weitergeführt wird, da die Schulen Zeit für den Umstieg auf das neue Verwaltungsprogramm ASV-BW brauchen.

Hat sich die Arbeit im HPR verändert, seit die CDU-Politikerin Susanne Eisenmann Kultusministerin ist?

Futterer: Wir haben den Eindruck, dass Informationen spärlicher fließen. Das vorher erwähnte Qualitätskonzept ist ein Beispiel dafür. Die Konflikte haben sich im Vergleich zur Vorgängerregierung auch verschärft. So wurde einem Kollegen mehrfach dies Genehmigung eines Sabbatjahres verweigert mit der Begründung, er habe ein Mangelfach und werde für die Unterrichtsversorgung gebraucht, obwohl das Sabbatjahr erst in einigen Jahren angefallen wäre. Das KM war hier auch nicht bereit, sich auf eine Kompromisslösung einzulassen. Derartige Fälle sind mir aus der Vergangenheit nicht bekannt. Auch hier hat die Einigungsstelle unser Anliegen verworfen.

Als stellvertretender Landesvorsitzender der GEW kannst du dich politisch äußern, geht das im HPR auch?

Futterer: In der Sitzung kann man alles sagen, nach außen kann ich als HPR-Mitglied nicht politisch auftreten. Was im HPR besprochen wird, muss in der Dienststelle bleiben. Auf Personalversammlungen werde ich als Vertreter der GEW eingeladen, dann kann ich sagen, was ich für richtig halte.

Wenn du drei Wünsche an die Landesregierung frei hättest, was würdest du dir für die Lehrkräfte wünschen?

Futterer: Damit die Kolleginnen und Kollegen mehr Zeit gewinnen, ist eine Arbeitszeitverkürzung dringend nötig. Baden-Württemberg brummt seinen Beamtinnen und Beamten immer noch 41 Stunden auf. Die beruflichen Lehrkräfte haben ein Deputat mit 25 Stunden. Da stehen wir im bundesweiten Vergleich ganz oben.

Mein zweiter Wunsch ist, dass die Landesregierung und die Amtsspitze des KM zur Kenntnis nehmen, dass berufliche Schulen nicht identisch mit dem allgemeinbildenden Schulwesen sind und sich manche Regelung nicht einfach übertragen lassen. Zum Beispiel plant Susanne Eisenmann, zukünftig Abituraufgaben aus dem bundesweiten Aufgabenpool des IQB zu übernehmen. Der Abiturtermin würde sich damit nach hinten schieben und die Korrekturzeiten würden immer kürzer. An beruflichen Schulen gibt es verschiedene Schularten und eine Vielzahl an Abschlussprüfungen. Wenn sich Prüfungstermine immer mehr überlagern, dann sind die Korrekturen für die Kolleginnen und Kollegen irgendwann nicht mehr leistbar.

Eine bessere Unterrichtsversorgung ist mein dritter Wunsch.

Wenn du wiedergewählt wirst, was nimmst du dir als erstes vor?

Futterer: Der Haushalt 2020/21 wird gerade vorbereitet. Wie viele Einstellungen eingeplant werden, wird auf jeden Fall ein zentrales Thema. Die Reform des beruflichen Gymnasiums steht noch auf der Tagesordnung. Dort werden viele Verordnungen anstehen. Wir werden uns kritisch einbringen.

Das Interview führte Maria Jeggle.

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news-16525 Wed, 01 May 2019 06:00:00 +0200 Europa. Jetzt aber richtig! https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/europa-jetzt-aber-richtig-1/ Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter haben den 1. Mai zum Tag der europäischen Solidarität gemacht. Am diesjährigen Tag der Arbeit demonstrierten sie für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Fortschritt. Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Veranstaltung für alle Zielgruppen Baden-Württemberg