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Schulsozialarbeit

GEW fordert 1.000 neue Schulsozialarbeiter*innen bis 2026

Der Städtetag hat mehr Landesmittel für Schulsozialarbeiter gefordert. Die GEW unterstützt das und schlägt vor, in einem Stufenplan neue Stellen zu schaffen. Sie seien ein wirklicher Rückenwind in dieser Zeit, betont Landesvorsitzende Monika Stein.

Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die Vorschläge des Städtetags zum Ausbau der Schulsozialarbeit und schlägt vor, in einem Stufenplan bis 2026 1.000 neue Stellen für Schulsozialarbeiter*innen zu schaffen.

„Die Pandemie hat noch einmal besonders gezeigt, wie unverzichtbar Schulsozialarbeit in unseren Schulen ist. Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind für die Kinder und Jugendlichen ein wirklicher Rückenwind in dieser Zeit. Sie unterstützen junge Menschen in Not und Problemlagen und leisten einen erheblichen Beitrag zum Ausgleich sozialer Benachteiligung. Wir wollen, dass sich das Land stärker an der Finanzierung beteiligt und dass ab 2022 jährlich mindestens 200 neue Stellen geschaffen werden. Das muss bereits in den Haushalt, der jetzt dem Landtag vorliegt, aufgenommen werden“, sagte Monika Stein, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Freiburg.

Die GEW setzt sich dafür ein, dass das Land ein Drittel der Finanzierung jeder Schulsozialarbeiter*in übernimmt und eine solide Regelförderung sicherstellt. Seit 2012 liegt die jährliche Förderung bei 16.700 Euro pro Vollzeitstelle. Die Kommunen erwarten 22.000 Euro vom Land. Um weiter ausbauen und für eine Qualitätssicherung sorgen zu können, müssten auch die fachlich verantwortlichen Trägerstellen bezuschusst werden.

„Nur so ist eine nachhaltige, am Kindeswohl orientierte Arbeit möglich. Programme wie Rückenwind können eine zusätzliche Unterstützung sein, sie reichen aber nicht aus. Wir brauchen dauerhaft mehr Profis an den Schulen, dazu müssen selbstverständlich auch die Schulsozialarbeiter*innen zählen“, sagte Stein.

Kontakt
Matthias Schneider
Landesgeschäftsführer, Pressesprecher
Telefon:  0711 21030-14
Mobil:  0160 4458395