GEW Baden-Württemberg
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60 Jahre GEW-Baden-Württemberg

GEW ist mit 50.000 Mitgliedern die größte bildungspolitische Interessenvertretung

12.07.2016 - GEW-Pressemitteilung

Die GEW in Baden-Württemberg feiert heute mit einem Sommerfest ihr 60-jähriges Bestehen. Zu Gast bei der größten bildungspolitischen Interessenvertretung werden u.a. auch Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) und die Fraktionsvorsitzenden Andreas Stoch (SPD) und Andreas Schwarz (Grüne) sein. Erwartet werden auch Gäste aus Verbänden, der Schulverwaltung, den Gewerkschaften sowie aktive und ehemalige GEW-Ehrenamtliche aus dem ganzen Südwesten.

„Die GEW ist über 60 Jahre eine große Gewerkschaft für Beschäftigte aus allen Bildungsbereichen geworden. Bildung von Anfang an, Schule, Hochschule und lebenslanges Lernen, das gesamte Bildungssystem wird in der GEW zusammen gedacht. Gleichzeitig sind die einzelnen Teile im Blick. Die steigenden Mitgliedszahlen sind ein Vertrauens-beweis und gleichzeitig eine Verpflichtung, dass wir uns weiter für bessere Arbeitsbedingungen für unsere Mitglieder einsetzen. Die GEW und ich sind gleich alt. Wir haben beide noch viel vor“, sagte am Mittwoch (12.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg.

Die GEW hat bundesweit mit 270.000 Mitgliedern steigende Mitgliedszahlen. Der GEW-Landesverband im Südwesten ist der größte in Deutschland und hat unter seinen 50.000 Mitgliedern auch etwa 5.000, die sich ehrenamtlich für die Bildungsgewerkschaft engagieren. Seit der Gründung aus ehemaligen Lehrerverbänden im Jahr 1956 standen fünf GEW-Vorsitzende an der Spitze der Organisation, die im gleichen Zeitraum 12 Kultusminister/innen erlebten.

„Das in der Festschrift abgedruckte Bild mit dem Plakat ‚Wir brauchen mehr Lehrer‘ von einer GEW-Demonstration im Jahr 1977 ist auch heute aktuell. Manche Themen wie der Einsatz für die Hauptschule und damit die Abschaffung der Konfessionsschulen in den 50er und 60er Jahren gehören der Vergangenheit an. Die alte GEW-Forderung ,mehr Bildung für alle‘ bleibt und ist aber weiter aktuell“, sagte Moritz.

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