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Duale Ausbildungsvorbereitung braucht die Unternehmen

GEW: Bessere Förderung für 30.000 Jugendliche an Beruflichen Schulen

29.07.2015

(Zumeldung PK Schmid/Wartenberg, 29.07.15)

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Modellprojekte zur Neugestaltung des Übergangs von Schule in den Beruf. „Zwar blieben 2014 6.000 Ausbildungsplätze unbesetzt, gleichzeitig hatten wir aber 30.000 Jugendliche im Berufseinstiegsjahr und anderen ähnlichen Schulformen an den Beruflichen Schulen. Nur durch die engere Begleitung dieser Schülerinnen und Schüler können wir erreichen, das mehr junge Frauen und Männer in eine Berufsausbildung vermittelt werden können“, sagte am Mittwoch (29.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW erwartet von den Unternehmern weiteres Engagement, um mehr junge Erwachsene für Ausbildungen zu qualifizieren. „Im Bündnis für Ausbildung haben sich Industrie und Handwerk bereit erklärt, mehr zu investieren, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Der Erfolg der dualen Ausbildungsvorbereitung hängt davon ab, ob die Unternehmen die notwendigen Praktikumsplätze anbieten und eine qualifizierte Betreuung der Schülerinnen und Schüler garantieren. Gleichzeitig muss die Landesregierung dafür Sorge tragen, dass die Modellprojekte dauerhaft durch Stellen im Landeshaushalt finanziert und ausreichend AVdual-Begleiter eingestellt und qualifiziert werden“, sagte Moritz.

Die GEW setzt sich für eine bessere Förderung und Unterstützung von schwachen Schüler/innen an allen Schularten und in Kindertageseinrichtungen ein. „Der Unterstützungsbedarf zeigt sich nicht erst bei den fast erwachsenen Schülerinnen und Schülern in den Beruflichen Schulen. Kernkompetenzen in Deutsch und Mathematik sowie Schlüsselqualifikationen müssen in allen allgemein bildenden Schulen besser gefördert werden. Nur so kann auch Demotivation durch Misserfolge vermieden und die Lust am lebenslangen Lernen trainiert werden“, sagte Moritz.

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