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WeiterbildungHonorarlehrkräften in Corona-Krise zur Seite stehen

Die GEW setzt sich dafür ein, dass die Kommunen den Lehrkräften in diesem Notfall zur Seite zu stehen und den Ausfall der Honorareinkünfte für die Schließzeit ausgleichen – und unterstützt damit den Aufruf des Volkshochschulverbandes.

31.03.2020 - GEW-Pressemitteilung

Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt den Aufruf des Volkshochschulverbandes (PDF) zur schnellen Unterstützung der Weiterbildung. In einem Schreiben an die Oberbürgermeister*innen und Bürgermeister*innen setzt sich die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz dafür ein, dass die Kommunen den Lehrkräften in diesem Notfall zur Seite zu stehen und den Ausfall der Honorareinkünfte für die Schließzeit ausgleichen.

„Weiterbildung wird nach den Erfahrungen in der Corona-Krise wichtiger werden. Unsere Gesellschaft muss zum Beispiel in der Lage sein, Personen schneller zu qualifizieren. Auch die Bildungsangebote für geflüchtete Menschen müssen weiter angeboten und ausgebaut werden. Jetzt sehen wir, wie wichtig ihr Einsatz zum Beispiel in der Pflege und im Handwerk ist“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

Im Land Berlin wurde jetzt beschlossen, dass Honorarkräfte weiter bezahlt werden können, auch wenn Leistungen im verringerten Umfang erbracht werden.