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Warnstreiks an Rhein und NeckarLandesbeschäftigte senden starkes Signal

Erneut sind mehr als 1.200 Tarifbeschäftigte in Baden-Württemberg auf die Straße gegangen. Mehrere hundert Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher an Heimsonderschulen sowie viele Hochschulbeschäftigte haben mitgemacht – und den Druck erhöht.

26.02.2019 - GEW-Pressemitteilung

In Baden-Württemberg haben sich heute über 1.200 Beschäftigte aus allen Landeseinrichtungen an dem von ver.di, GEW, GdP und IG Bau ausgerufenen Warnstreik kurz vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag, 28. Februar, beteiligt. Dem Streikaufruf sind in Mannheim, Heidelberg und den Landkreisen Rhein-Neckar und Neckar-Odenwald mehrere hundert angestellte Lehrkräfte und Erzieher/innen an Heimsonderschulen sowie viele Hochschulbeschäftigte gefolgt. An der Kundgebung in Heidelberg nahmen gut 400 Menschen teil.

„Heute und in den letzten Wochen haben die Beschäftigten gezeigt, dass sie hinter ihren Gewerkschaften stehen. Die Arbeitgeber sollten sich am Donnerstag in Potsdam zweimal überlegen, ob sie sich weiter einer Aufwertung des öffentlichen Dienstes verweigern wollen. Alle Kolleginnen und Kollegen brauchen ein starkes Lohnplus. Für die Lehrkräfte müssen die seit langem in Aussicht gestellten Verbesserungen in der Eingruppierung kommen. Unsere Erzieherinnen und Erzieher in den Heimsonderschulen brauchen die Anhebung auf das TVöD-Niveau und wir wollen wirkungsvolle Maßnahmen gegen das Befristungsunwesen durchsetzen. Wir werden im März weiter streiken, wenn die Arbeitgeber jetzt nicht reagieren“, sagte Christel Pörsch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Nordbaden auf der Kundgebung in Heidelberg.

Ab Donnerstag, 28. Februar, wird in Potsdam weiterverhandelt. Aufgrund der komplizierten Verhandlungssituation können sich die Verhandlungen bis weit ins Wochenende ziehen.

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