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Nicht kluge, sondern reiche Köpfe sollen studieren dürfen

GEW: Studiengebühren durch die Hintertür

29.11.2016 - GEW-Pressemitteilung

Stuttgart – Die Einführung der Studiengebühren für internationale Studierende durch die grün-schwarze Landesregierung, sorgt bei vielen Studierenden und der GEW für Kritik. „Wer Internationalisierung fordert, kann nicht gleichzeitig Gebühren von internationalen Studierenden verlangen“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg am Dienstag (29.11.) in Stuttgart.


Für viele kluge Köpfe aus aller Welt bedeutet dies unter Umständen, dass sie sich das Studium in Deutschland nicht leisten können und so auch der Bildungsrepublik Deutschland fehlen werden.


„Es entsteht eine seltsame Schieflage, wenn Menschen, die nebeneinander studieren einmal dafür bezahlen müssen und einmal nicht“, so Moritz weiter. „Die Gefahr, hier über die Hintertür allgemeine Studiengebühren wieder einführen zu wollen, ist offensichtlich.“

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