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Note 2-3 für Kultusminister Andreas Stoch

GEW-Landesspitze: 80 Prozent Frauen – Großer Beifall für Stoch

04.03.2016 - GEW-Pressemitteilung

Sindelfingen – Die neu gewählte GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz hat Kultusminister Andreas Stoch (SPD) eine gute Note gegeben. „Ich habe seit 2008 vier Kultusminister erlebt. Andreas Stoch ist der erste, der endlich mutig alle wichtigen Reformen in den Schulen angepackt hat. Er hat mit der GEW erreicht, dass die Streichung von Lehrerstellen rückgängig gemacht wurde. Wenn ich Noten zu vergeben hätte, würde ich ihm eine 2-3 geben, denn es gilt die Reformen fortzusetzen und die Arbeits- und Lernbedingungen in den Schulen zu verbessern. Es gibt auch für die nächste Wahlperiode noch einiges zu tun", sagte am Freitag (04.03.) in der Stadthalle Sindelfingen Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) kündigte an, dass Lehrerinnen und Lehrer an Haupt- und Werkrealschulen besser bezahlt werden sollen. Über Qualifizierungsangebote sollen diese von der Besoldungsgruppe A12 in A13 angehoben werden. „Diese Kolleginnen und Kollegen dürfen nicht vergessen werden", sagte Stoch vor den 360 GEW-Delegierten.

Stoch erhielt langen Beifall für sein Versprechen, sich als Kultusminister weiter für Bildungsgerechtigkeit für alle in Baden-Württemberg einzusetzen, die Kürzung der Eingangsbesoldung rückgängig zu machen und sich für die Bezahlung der 2.000 bis 3.000 befristet beschäftigten Lehrer/innen in den Sommerferien stark zu machen. „Sparen ja, aber Sparen nie bei der Bildung" war seine Botschaft an die GEW.


Vier stellvertretende Landesvorsitzende aus Heilbronn, Donaueschingen und Stuttgart

Die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Michael Futterer aus Heilbronn (Berufliche Schule), Petra Kilian aus Stuttgart (Kita-Leiterin) und Ruth Schütz-Zacher aus Donaueschingen (Realschul- und Gemeinschaftsschullehrerin) wurden wiedergewählt. Heike Pommerening aus Heilbronn (Kindheitspädagogin) ist neue stellvertretende Landesvorsitzende. Die größte bildungspolitische Interessenvertretung in Baden-Württemberg wird auch in den nächsten vier Jahren von Doro Moritz geleitet. Die 60jährige aus Heimsheim (bei Pforzheim) erhielt 95,6 Prozent der Delegiertenstimmen. „Gute Bildung ist teuer, schlechte Bildung können wir uns nicht leisten.", sagte Moritz.

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