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IQB-BildungstrendSchuldenbremse beenden und in Schulen investieren

Baden-Württemberg belegt beim aktuellen IQB-Bildungsvergleich lediglich einen Platz im Mittelfeld. Mittelmaß seien auch die Bildungsinvestitionen, findet GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz.

18.10.2019 - GEW-Pressemitteilung

„Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn die Kultusministerin mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden ist und kommentarlos akzeptiert, dass sie bei den Haushaltsverhandlungen nicht einmal die Hälfte der von ihr angeforderten Lehrerstellen erhalten hat. Mittelfeld ist Mittelmaß. Und wenn in Baden-Württemberg jetzt sogar Schulgebäude wegen Gefahr für die Kinder geschlossen werden müssen, sind das deutliche Signale, dass wir deutlich mehr in unsere Bildung investieren müssen. Das Festhalten an der Schuldenbremse ist Unsinn, unsere Ausgaben für Kitas, Schulen und Hochschulen sind auch Mittelmaß“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, in Stuttgart.

Die vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz durchgeführte Schulleistungsstudie untersucht die Kompetenzstände der Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik im Ländervergleich. Grundlage bilden die von der Kultusministerkonferenz vereinbarten und bundesweit geltenden Bildungsstandards im Fach Mathematik für den Hauptschulabschluss und für den Mittleren Schulabschluss sowie die Bildungsstandards in den Fächern Biologie, Chemie und Physik für den Mittleren Schulabschluss.

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